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Total War: Warhammer 2 – Tiermenschen-Rework erklärt

Die bisher vernachlässigten Beastmen erhalten endlich ein Rework in Total War: Warhammer 2: Doch was ändert sich mit ihm?

Die Tiermenschen haben bisher kein Rework in Total War: Warhammer 2 erhalten hat – mit bitteren Konsequenzen: Ihre Mechaniken sind veraltet, gar nervig und hinderlich, und sie können einfach nicht mit den übrigen Fraktionen mithalten, was sie dazu verdammt, von der Weltkarte gewischt zu werden.

Doch mit der nahenden Veröffentlichung von The Silence & The Fury wird sich das ändern. Denn dann erscheint parallel zum neuen DLC das Rework für die Beastmen und generalüberholt die alte Warhammer 1-DLC-Fraktion. Creative Assembly erklärt im Video „Who Are The Beastmen“ in kurz, was die Fraktion nach dem Rework ausmachen wird.

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Die Beastmen nach dem Rework

Die Tiermenschen haben vor allem eine Priorität Zerstörung, Blut und Morde – demnach dreht sich alles in ihrer Kampagne darum, Schlachten zu gewinnen und eine blutige Schneise über die Kampagnenkarte zu ziehen. Sie bleiben auch nach dem Rework eine Hordenfraktion. Das heißt ihre Armeen führen Gebäude mit sich. Zwar sammeln die Tiermenschen nach wie vor Bestial Rage beim Schlagen von Schlachten, aber bei voller Füllung spawnt keine KI gesteuerte Armee mehr, die unkontrolliert über die Karte marodiert. Stattdessen bringt Bestial Rage der Fraktion nur noch Vorteile bei hohen Werten und leichte Nachteile bei niedrigen Werten.

Herdstones für die Chaosgötter

Neu ist, dass die Tiermenschen nicht mehr darauf beschränkt sind, Siedlungen ihrer Feinde niederzureißen. Nach einer siegreichen Belagerung können sie in einer Siedlung einer Provinz einen Herdenstein errichten. Daraufhin werden die Provinz und ihre Umgebung zu einem Bloodground, in dem sie Devastation-Punkte sammeln können. Herdensteine sind kleine Siedlungen, die unter anderem dazu verwendet werden können, um neue Horden auszuheben. Reguliert werden Herdensteine durch die Währung Herdstone-Scherben, da jede Errichtung eines Herdensteins genau eine solche Scherbe verbraucht. Die Kampagne startet mit einer Scherbe. Softlocken könnt ihr euch mit dieser Währung zudem nicht, wird der Herdstone zerstört, erhaltet ihr die Scherbe zurück. Im Laufe der Kampagne lassen sich mehr Scherben sammeln.

Marks of Ruination und Dread

Erreicht ein Bloodground 10 Devastation-Punkte lässt sich ein Ritual beginnen, um Marks of Ruination zu sammeln, eine Währung der Tiermenschen, die als primäre Kampagnenmechanik dienen. Das Erreichen spezifischer Meilensteine an gesammelten Marks of Runination schaltet neue Einheiten frei, erhöht die Kapazität an Einheiten und schüttet Boni für die Kampagne aus. Außerdem verhindert das Ritual, dass die KI zerstörte Siedlungen im Gebet des Bloodground erneut errichten kann. Eng verbunden mit den Marks of Ruination ist die weitere Währung, Dread. Mit ihr lassen sich wertvolle Rewards of Dread freischalten. Diese umfassen Erhöhung der Limits für jeweilige Einheiten, spezielle Upgrades freizuschalten, Spezial-Items zu bauen oder neue (legendäre) Kommandanten zu rekrutieren. Diese Erweiterung geht sogar weiter und wird zukünftig die einzige Möglichkeit, einen anderen legendären Kommandanten der Beastmen zu konföderieren. Die Verbindung zu den Marks of Ruination kommt in soweit zu tragen, dass sich Einheitenkapazitäten freilich nur dann erhöhen lassen, wenn man die jeweilige Einheit über die Marks of Ruination bereits freigeschaltet hat.

Kein Unterhalt, kein Gold – nur Chaos

Der erste Punkt in dieser Liste hat besondere Relevanz: Tiermenschen-Armeen kosten keinen Unterhalt. Allgemein sammeln Beastmen kein Gold, weshalb die Einheiten auch keinen Sold und keine Rekrutierungskosten verlangen können. Stattdessen hat jeder Einheitentyp ein Limit, wie viele von ihm global rekrutierbar sind. Ebendieses lässt sich dann, wie angesprochen, durch die Rewards of Dread erhöhen. Statt Gold sammeln sie Favour (der Chaosgötter), das man über Gebäude und primär über gewonnene Schlachten erhält. Dieses Favour lässt sich wiederum in Upgrades investieren.

Auch Forschung funktioniert für die Tiermenschen etwas anders als für andere Fraktionen. Die meisten „Technologien“ befinden sich hinter Herausforderungen, die die Chaosgötter den Tiermenschen stellen, sind diese Herausforderungen erfüllt, lässt sich die jeweilige Technologie erforschen.

Erste Einschätzung

Ähnlich wie zuvor für die Waldelfen formt das Rework der Tiermenschen die alte Fraktion radikal um. Das Rework wirkt, als würde es die Tiermenschen als Fraktion enorm verbessern. Sie gewinnen neue Mechaniken, die sie als Fraktion hervorheben und beseitigt Nachteile, die die Fraktion zurückhielten. Auf den ersten Blick wirkt das Rework der Tiermenschen vielversprechender als die neuen Mechaniken der Waldelfen. Nach der Veröffentlichung des Patches dürfte sich abzeichnen, wie gut sie sich wirklich spielen.

Stellvertretender Chefredakteur - mag viele verschiedene Spiele, hat jedoch eine Vorliebe für Shooter, Total War, League of Legends und Rollenspiele. Ansonsten ist er Studierender der Informatik im Master-Studium.

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