Startseite » Specials » Kolumnen » Wie findet man kreative Gamer-Namen: ein paar Tipps!

Wie findet man kreative Gamer-Namen: ein paar Tipps!

bild1

Beginnt man ein neues Games zu spielen oder meldet man sich auf einer Gaming-Plattform an, gehört die Wahl eines Gamer-Namens oft zu den ersten Aufgaben. Das ist bei Adventures nicht anders als bei Shootern, Rennspielen und im online casino, in dem man zum Spaß um echtes Geld spielt. In der Regel hätte man es ganz gern, wenn der ausgewählte Name etwas Besonders ist. Er soll gut klingen, außergewöhnlich sein und irgendwie ansprechend. Für einige klingt das erst einmal nicht nach einem riesigen Problem. Tatsächlich tun sich aber nicht weniger Gamer schwer damit, einen passenden Namen auszuwählen. Der folgende Artikel möchte sie deshalb mit einigen Tipps bei der Namenswahl unterstützen.

1) Mache dir klar, was passt und was du willst!

Jeder Gamer-Name sollte ein oder zwei Grundbedingungen erfüllen: Spielt man einen Game-Charakter sollte der Name natürlich zum jeweiligen Game-Charakter passen. Wählt man etwa einen Zwerg, kann man den Namen natürlich mit einem „Little“ beginnen, um auf die geringe Größe anzuspielen. Verbinden kann man das „Little“ mit einer leicht abgewandelten Variante des eigenen Namens: Aus Andreas wird vielleicht „Little Andras“, aus Lara, „Litte Larana“, aus Finn „Little Finch“.

Man kann aber auch ironisch sein und seinen Zwerg zum Beispiel „Tiny Giant“ nennen. Wichtig ist in jedem Fall: Man sollte sich zunächst Gedanken darüber machen, welche Wirkung der eigene Gamer-Name auf andere haben soll. Soll er bedrohlich wirken, das Edle eines Charakters repräsentieren, witzig sein oder geheimnisvoll klingen? Erst, wenn man sich dessen bewusst ist, kann man einen passenden Namen finden.

Gibt man nur sich selbst einen Namen, mit dem man etwa auf einer Gaming-Plattform aktiv wird, muss der Name natürlich auf keinen Gamecharakter passen. Hier reicht, was stets gilt: Der gewählte Name muss einem selbst so sehr gefallen, dass man sich mit ihm identifiziert.

2) Lass dich inspirieren!

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich bei der Suche nach einem passenden Namen inspirieren zu lassen. Lohnen könnte sich die Suche nach Inspiration etwa in der nordischen, ägyptischen, griechischen oder römischen Götterwelt. Vielleicht schaut man sich aber auch Könige, Kaiser und Kaiserinnen, Helden und Heldinnen aus der Geschichte an. Man kann sich darüber hinaus aus der Welt der Musik, des Sports oder Films bedienen und Namen abwandeln oder kombinieren. Wer zum Beispiel Fußball liebt, macht aus Messi und Ronaldo vielleicht den Zauberer Messinaldo oder den berühmten Waldläufer Ronassido.

3) Oft sind Kombinationen gut

Es gibt viele weitere mögliche Kombinationen, aus denen gute Gamer-Namen entstehen. Man kann beispielsweise ein passendes Adjektiv mit einem für den Charakter wichtigen Attribut zu einem Namen kombinieren. So entstehen für einen Krieger vielleicht Namen wie SharpAxe, Scharfaxt oder Flammschwert. Hilfreich bei der Namenssuche kann die Seite Duden.de sein. Bei einigen Wörtern wie „Schwert“ liefert der Duden online typische Verbindungen, mit denen das jeweilige Wort häufiger auftaucht. Beim „Schwert“ sind das unter anderem „blank“, „flammend“, „scharf“ oder „lang“. Auch daraus lässt sich ein guter Gamer-Name entwickeln.

Inspirierend sind bisweilen auch die Synonyme, die Duden.de auf einigen Seiten vorschlägt, also Wörter mit einer ähnlichen Bedeutung wie das präsentierte. Für das Wort „magisch“ tauchen Wörter wie „mystisch“ oder „okkult“ auf. Für einen Zauberer in einem Fantasie-Abenteuer ließen sich daraus beispielsweise Namen wie „Mystica“ oder „Okkulto“ machen.

Ebenfalls sinnvoll kann es sein, Wörter für einen Namen zu übersetzen. Möglich ist das auf Seiten wie Leo.org oder Dict.cc. Joker heißt auf Spanisch beispielsweise „el comodín“, was sich als Name für einen Karten- oder Automatenspieler eignet.

4) Nutze das Leet-Alphabet für deinen Namen

Einen guten Namen erhält man bisweilen, wenn man im eigenen Vornamen oder aber in einem Begriff Buchstaben durch Zeichen aus dem Leet-Alphabet ersetzt. Leet-Zeichen sind Zahlen und Sonderzeichen, die bestimmten Buchstaben ähnlich sehen und sie daher ersetzen können. Aus „Wikipedia“ wird dann „w!k!p3d!4“. Das Portal Giga.de hat das Leet-Alphabet 2014 einmal in einen Artikel integriert, den man zur Namensfindung nutzen kann. Mit etwas Fantasie lassen sich aber unter Umständen weitere Zeichen finden, die einen Buchstaben ersetzen können.

5) Namensgeneratoren können dir helfen

Da es gar nicht so wenige Gamer sind, denen die Namensgebung schwerfällt, haben sich auch findige Programmierer an die Arbeit gemacht. Herausgekommen sind viele Namensgeneratoren, die einem bei der Auswahl eines Gamer-Namens helfen. Wer einen englischsprachigen Namen sucht, kann zum Beispiel Name-Generator.org nutzen. Hier gibt man einfach einige Informationen ein, etwa den eigenen Vornamen und persönliche Eigenschaften und lässt den Generator anschließend diverse Namensvorschläge kreieren.

6) Wähle den Namen mit Bedacht

Als Gamer trägt man einen Namen (für seinen Spielcharakter oder sich selbst) oft eine ganze Weile lang. Genau deshalb ist es wichtig, einen wirklich guten zu finden. Er sollte einem nicht nur heute und morgen, sondern auch noch übermorgen und in drei Tagen gefallen. Am Ende macht jedes Spiel mehr Spaß, wenn man sich in ihm mit einem Namen bewegt, den man wirklich gerne trägt.

Written by
Michael Bragg ist der Chefredakteur von games! Dein Gaming-Magazin. Er hat kein spezielles Genre, sondern zockt alles was er in seine Finger bekommen kann.

Bewerte den Artikel

7 1

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Lost Password

Please enter your username or email address. You will receive a link to create a new password via email.