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EA hat offiziell Codemasters gekauft

EA konnte Take-Two im Rennen um den Kauf von Codemasters den Rang ablaufen. Jetzt hat EA für 1.2 Milliarden US-Dollar den Kauf abgeschlossen.

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Die Fusion von Electronic Arts (EA) und Codemasters ändert Einiges für den Rennspielmarkt. Zu den ursprünglichen Rennspielmarken von EA wie Need for Speed oder Real Racing, einem Mobilegame, gesellen sich beliebte Reihen wie Formel 1, DIRT, DIRT Ralley, GRID und Project CARS. Damit ist EA kurzerhand zu einem der größten Publisher für Rennspiele geworden.

Gekostet hat die Übernahme von Codemasters 604 Pence (etwa 8,37 US-Dollar) pro Stammaktie, was insgesamt einem impliziten Unternehmenswert von 1,2 Milliarden US-Dollar entspricht. Hierbei hat EA den Erwerb laut eigener Pressemitteilung über Barguthaben finanziert. Zunächst hatte übrigens Take-Two Interesse an Codemasters, wurde jedoch von EA überboten und zog sich daraufhin von dem Vorhaben, den Rennspielpublisher zu kaufen, zurück.

Auch Project CARS ist eine der Marken, die im Kauf inbegriffen ist.

Von der Fusion sollen beide Seiten profitieren

Da es sich um eine Fusion handelt, hat EA nicht nur die Marken gekauft, sondern übernimmt das gesamte Unternehmen. Die Studios und ihre Entwicklerinnen und Entwickler können also nach der Fusion weiterarbeiten – nur unter neuer Unternehmensführung. Die Spielereihen von Codemaster sollen durch die Fusion von EAs Möglichkeiten und der Reichweite ihrer Services profitieren. Der CEO von Codemasters äußerte sich zu der Übernahme wie folgt:

Heute ist ein Meilenstein in der Geschichte von Codemasters und ein aufregender Tag für all unsere Mitarbeiter und Spieler. Die Partnerschaft mit EA wird es unseren Teams ermöglichen, unsere hochgelobten Franchises weiter auszubauen und zu verbessern und mit ihnen über EAs Spielernetzwerk ein riesiges Publikum weltweit zu erreichen. Gemeinsam können wir das Genre der Rennspiele neu definieren, um noch fesselndere Spielerlebnisse für Fans auf der ganzen Welt zu erschaffen.

Frank Sagnier, CEO von Codemasters

EA wiederum sieht die Übernahme im Rahmen ihrer Strategie sich breiter aufzustellen, „herausragende“ Live-Services anzubieten und eine größere Spielerschaft auf mehr Plattformen erreichen zu können. Dazu verspricht sich der Publisher höhere Nettogewinne und eine gesteigerte Rentabilität.

Quelle: Pressemitteilung

 

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