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Die Geschichte des VfB Lübeck

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Eines ist klar: Die Menschen aus Lübeck lieben ihren Sport. Die Stadt bietet zahlreichen Sportplätze und -hallen, in denen die Einwohner an verschiedenen Sportarten teilnehmen können. Neben Vereinssportarten wie Fußball oder Handball ist auch Leichtathletik bei den Lübeckern sehr beliebt und jeden Tag können Hunderte von ihnen beim Joggen beobachtet werden.

Und auch andere Spiele sind in Lübeck sehr beliebt. Zum Beispiel nehmen viele Menschen der Stadt regelmäßig am Glücksspiel im Internet teil, wo sie Spielautomaten ohne Anmeldung kostenlos spielen können. Auch wenn diese Spiele nicht wirklich als Sport bezeichnet werden können, bieten sie dennoch eine Möglichkeit für die Spieler, an einer Art Wettbewerb teilzunehmen und möglichst hohe Punktzahlen zu erreichen.

Doch zurück zum Sport in Lübeck. Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der VfB Lübeck, der verschiedene Sportarten wie Fußball, Tischtennis oder Badminton abdeckt. Doch wenn die meisten Menschen diesen Namen hören, denken sie natürlich zuerst an die Fußballmannschaft, die derzeit in der Regionalliga Nord antritt und dort in der Saison 2018/19 den 2. Platz belegte. Heute wollen wir auf die illustre Geschichte dieses Vereins zurückblicken, der lange Zeit in der 2. Bundesliga spielte und sogar das Halbfinale des DFB-Pokals erreichte.

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Gründung und Anfänge des VfB Lübeck

Der Verein für Bewegungsspiele Lübeck wurde am 28. August 1919 gegründet. Zum Zeitpunkt der Gründung trug der Verein noch den Namen Ballsportverein Vorwärts 1919 Lübeck, oder abgekürzt BSV Vorwärts. Dieser wurde später dann in den VfB Lübeck geändert.

In den ersten Jahren nach der Gründung spielte der BSV Vorwärts Lübeck im Arbeiter-Turn- und Sportbund. Der Verein konkurrierte in dieser Zeit mit den beiden anderen Fußballmannschaften der Stadt, dem SV Polizei Lübeck und dem FK Alemannia Lübeck. 14 Jahre nach der Vereinsgründung wurde der Verein im Jahr 1933 als Arbeitersportverein verboten. Erst nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Verein als VfB Lübeck wiedergeboren und nahm seine Aktivitäten im deutschen Fußball wieder auf.

Der VfB Lübeck in der Nachkriegszeit

Der Verein nahm nach Kriegsende an der Meisterschaft im Kreis Lübeck teil, die zu diesem Zeitpunkt die höchste Klasse in der britischen Besetzungszone in Schleswig-Holstein darstellte. Dort wurde die Mannschaft umgehend Meister. In der Saison 1946/47 gewann der Verein die Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein und stieg damit in die Fußball-Oberliga Nord auf und qualifizierte sich für die Britische Zonenmeisterschaft.

In den folgenden Jahren pendelte der VfB Lübeck zwischen der Oberliga Nord und der Amateurliga Schleswig-Holstein. Diese Situation setzte sich bis zur Saison 1963/64 fort. Ab diesem Zeitpunkt spielte der Verein für 10 Jahre durchgehend in der neugegründeten Regionalliga Nord, die damals nach der Bundesliga die zweithöchste Spielklasse für Mannschaften aus Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen bildete.

In der Zeit von 1963 bis 1974 spielte der VfB Lübeck durchgehend in der Oberliga Nord, schaffte dort aber niemals einen echten Erfolg. Stattdessen setzte sich der Verein im Mittelfeld der Liga fest, mit Spielern wie Gerd Gretzler und Alfred Bornemann als wichtigste Leistungsträger.

Die Zeit nach 1974

Zwischen der Saison 1974/75 und der Saison 1976/77 spielte der VfB Lübeck in der Landesliga Schleswig-Holstein. Im Jahr 1977 schaffte der Verein dann den Aufstieg in die drittklassige Amateuroberliga Nord. Dort spielte der VfB für mehrere Jahre, bis es 1983 wieder zurück in die vierte Liga, die Verbandsliga Schleswig-Holstein, ging. Dort hielt sich der Verein für die nächsten 10 Jahre auf, auch wenn die Mannschaft immer wieder mit dem Aufstieg flirtete.

Der VfB Lübeck schafft die Rückkehr in den Profifußball

Im Jahr 1993 war es dann soweit: Der VfB Lübeck schaffte den Aufstieg in die neu gebildete Regionalliga, die zu diesem Zeitpunkt aus vier Klassen bestand. Am Ende der Saison stand dann die Sensation fest: Der VfB hatte sich zum Aufstieg in die 2. Bundesliga qualifiziert. Dort spielte der Verein bis zum Jahr 1997, als es leider wieder zurück in die Regionalliga ging.

In den Folgejahren spielte der VfB immer wieder um den Aufstieg mit, verpasste diesen aber manchmal sehr knapp. Erst 2002 klappte dann endlich der Aufstieg, und das Team war wieder in der 2. Liga Deutschlands vertreten.

In der Saison schaffte der VfB Lübeck dann die bisher größte Leistung im deutschen Fußball. Die Mannschaft spielte sich bis ins Halbfinale des DFB-Pokals, wo sie gegen den späteren Deutschen Meister SV Werder Bremen mit 3:2 verlor.

Rückkehr in die Regionalliga

Nach der Saison 2003/04 war es für den VfB leider (vorerst) vorbei mit der 2. Bundesliga. Der Verein stieg zuerst in die Regionalliga ab, und 2007/08 dann sogar in die vierte Liga. Aufgrund von sinkenden Zuschauerzahlen geriet der Verein zudem in schwere finanzielle Probleme, was ein Mitgrund dafür war, dass es seitdem nicht mehr mit dem Aufstieg klappte.

In der Saison 2018/19 beendete der VfB Lübeck die Spielzeit als Zweitplatzierter in der Regionalliga Nord. Der derzeitige Trainer ist Rolf Landerl und auch in der Saison 2019/20 wird die Mannschaft wieder als einer der Favoriten um den Sieg der Liga mitspielen.

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Redakteurin mit Leidenschaft

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