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The Northman: Schwere Kost im Heimkino

Regisseur Robert Eggers („Der Leuchtturm“) hat mit seiner ganz eigenen Weise, Filme zu erzählen, dem modernen Kino eine weitere Facette hinzugefügt. Düster, beklemmend, sehenswert: Seine Dramen spiegeln die menschlichen Urängste und garnieren sie mit einzigartigen Geschichten, die sich vom Einheitsmainstream abheben. Eggers letztes Werk „The Northman“ ist ab Juli im Heimkino zu bewundern.

Innovative Ideen in Hollywood zu finden und zu realisieren, ist eine Seltenheit geworden. Remakes, Fortsetzungen oder altbekannte Storys gehören zu den gängigen Resultaten, welche die Traumfabrik regelmäßig verwirklicht. Zweifellos ist historisch, leichte Kost wie „Downton Abbey 2: Eine neue Ära“ oder spannungsgeladene Comic-Thriller wie „The Batman“ durchaus unterhaltsam, doch von Ideenvielfalt kann an dieser Stelle keine Rede sein.

Robert Eggers schafft es dagegen mit seinen filmischen Meisterwerken, aus dieser kreativen Einbahnstraße auszubrechen. Erstmals machte der gebürtige Amerikaner mit seinem 2015 erschienenen Horror „The Witch“ auf sich aufmerksam. Sein Nachfolger „Der Leuchtturm“, in dem Robert Pattinson und Willem Dafoe an die Grenzen des menschlichen Verstands geraten, überzeugte ebenfalls mit subtilem Grusel und eindrucksvollen Darstellungen. In seinem aktuellen Film „The Northman“ widmet er sich der Legende der Nordmänner und setzt dabei auf ein gefragtes Thema. In vielen Bereich der Unterhaltung bieten die nordischen Wikinger reichlich spannendes Material. Nachdem schon Game-Hersteller Ubisoft mit „Assassin’s Creed: Valhalla“ die Wikinger auf PlayStation, PC und Xbox losließ, erfreuen sich auch die besten Online Slots rund um diese Thematik – wie „Vikings Go To Hell“ – großer Beliebtheit. Es ist eine mythische, spannende und beeindruckende Zeit der Geschichte, die Zuschauer jeder Altersgruppe vor die Bildschirme fesselt und nicht zuletzt deswegen nie wirklich an Relevanz verlor.

Ungeschönte Rachestory

Die Stärke von „The Northman“, der ab 7. Juli im Heimkino für eisige Kälte sorgen wird, liegt zweifellos im Visuellen. Von der stürmenden See über brodelnde Vulkane oder grüne Weiten fängt Eggers die Landschaften gekonnt ein. Jede Szene gleicht einem düsteren Gemälde, welches ein optisches Highlight ist. Inhaltlich bewegt sich Robert Eggers dagegen auf sicheren Pfaden: Prinz Amleth (Alexander Skarsgård) muss als Kind ansehen, wie sein Vater stirbt. Jahre später will er an den Menschen Rache üben, die für den Tod verantwortlich waren und zudem seine Mutter (Nicole Kidman) in Gefangenschaft halten.

Vor blutiger Härte und expliziter Deutlichkeit macht Eggers in seiner Erzählung keinen Halt. Kämpfe werden rücksichtslos ausgetragen, animalische Verhaltensweisen bestimmen den Umgang miteinander und das Recht des Stärkeren gilt als einzige legitime Ausrede. Zartbesaitete Gemüter sollten sich auf herbe Umgangsformen einstellen.

„Hamlet“ im Dreck

Hinter der schmutzigen Fassade und unter der verdreckten Kruste schlummert eine bekannte Vorlage: Robert Eggers bedient sich an der Legende, die bereits Shakespeare zu „Hamlet“ inspirierte. Im neuen Gewand und mit deutlich mehr Schauwerten nimmt sich Eggers der altbekannten Geschichte an. Wer die Vorlage nicht kennt, wird sie aufgrund der transformierten Erzählweise auch kaum erkennen, was für die gelungene Adaption des historischen Stoffes spricht.

Der namhafte Cast, der von Alexander Skarsgård, Nicole Kidman, Ethan Hawke bis zu Anya Taylor-Joy reicht, rundet das Epos auf einmalige Weise ab. Besonders Alexander Skarsgård, der den Film zweifellos trägt, ist eine wahrhaftige Bereicherung. Wer das Kontrastprogramm zu lauschigen Sommerabenden sucht, der findet im neuesten Heimkino-Titel „The Northman“ die richtige Alternative.

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Über den Autor

Michael ist unser Inhaber und Chefredakteur von games! Dein Gaming-Magazin. Er zockt, was ihm alles unter die Finger kommt. Am liebsten allerdings Sport inklusive Racing, Simulationen und Action-Adventure.

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