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Faszination Blackjack

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Blackjack zählt zu den Klassikern der Spielewelt, er blickt auf eine etwa 400-jährige Geschichte zurück. Doch längst ist der Evergreen in der Moderne angekommen und erfreut sich dort erstaunlicher Beliebtheit.

Ein kurzer Blick in die Geschichte des Blackjacks

Die neueste Ära der Kartenspiele begann mit der Einführung der Online-Casinos: Heutzutage muss niemand mehr die lokale Spielbank besuchen, um echtes Casino-Flair zu genießen. In den allerersten virtuellen Tummelplätzen dieser Art konnten User nur die Standardversion von Blackjack spielen, aber bald gesellten sich einige Spielvarianten mit alternativen Regeln hinzu. Doch blicken wir erst einmal ein gutes Stück weiter zurück, bis ins 16. Jahrhundert, als in Spanien das erste 17+4-Spiel kursierte: Zumindest besagt dies die dünn gesäte Überlieferung. Da es im Blackjack genau wie in 17+4 darum geht, die 21 Punkte zu erreichen, lässt sich die 400 Jahre alte Version durchaus als entfernter Vorläufer des heutigen Spiels ansehen. Aus Frankreich stammt das berühmte Kartenspiel Vingt-et-un, das übersetzt 21 heißt und im 17. Jahrhundert sehr populär war. In Europa kursieren die Vorfahren des Blackjacks also schon seit Langem, doch es kann sehr gut sein, dass die Chinesen schon weit vorher sprichwörtlich die Finger im Spiel hatten.

Blackjack spielen: So funktioniert es!

Wie dem auch sei: Heutzutage ist kein Kartenspiel in den Casinos rund um den Erdball so beliebt wie Blackjack. Die Regeln sind zum Glück international fast homogen gestaltet, mit nur kleinen Abweichungen. Im Folgenden erklären wir euch, wie ihr in deutschen Spielbanken Blackjack spielen könnt, ohne euch zu blamieren. Ihr werdet feststellen: Es ist im Grunde ganz einfach, man muss sich nur einen Ruck geben! Ihr setzt euch an den fast halbkreisförmigen Kartentisch, dem Croupier gegenüber. Außer euch kann es noch ein paar weitere Mitspieler geben, bis zu 6 Leute dürfen die Bank herausfordern. Wenn alle mit an Bord sind, kommen entsprechend 6 Sets französischer Spielkarten zum Einsatz, also 312 Stück. Jeder Teilnehmer hat nun das Ziel, mit wenigstens 2 Karten die besagten 21 Punkte zu erreichen oder sich möglichst nah von unten heranzutasten. Wer die magische Zahlengrenze überschreitet, ist allerdings draußen. Also: Lieber nicht zu viel Gas geben!

Kartenwerte und noch mehr Regeln

Ein Ass ist entweder nur einen Punkt oder elf Punkte wert, je nachdem, wie ihr es am besten gebrauchen könnt. Ihr habt damit also eine Art Joker auf der Hand. Die Zweier bis Zehner entsprechen im Wert genau ihrer Augenzahl und jede Bildkarte zählt 10 Punkte. Doch bevor es überhaupt losgeht, sind die Spieler aufgerufen, ihre Einsätze auf den Feldern zu platzieren. Beachtet dabei die Limits der jeweiligen Spielbank, um euch beim Blackjack Spielen auch finanziell im vorgegebenen Rahmen zu bewegen. Danach teilt der Croupier die Karten aus, zuerst eine offene Karte für jeden, der am Tisch sitzt, einschließlich der Bank. Danach gibt es noch eine Zugabe für die Spieler, sie dürfen sich über eine zweite offene Karte freuen. Der Teilnehmer, der an der linken Seite des Croupiers Platz genommen hat, darf jetzt noch eine Karte anfordern, sie anschauen und dann, wenn nötig, noch mehr aufstocken. Erst, wenn er der Meinung ist, nahe genug an der 21 zu sein, hört er auf. Doch wenn er sich verkalkuliert und über das Ziel hinausschießt, ist er schon aus dem Spiel. Sein Einsatz und die Karten werden eingezogen.

Weiter geht’s in der Runde!

Jetzt ist der nächste Spieler an der Reihe, für ihn gilt dasselbe wie für seinen Vorgänger. Zum Abschluss der Runde zieht der Croupier endlich seine zweite Karte. Wenn er damit 17 oder mehr Punkte zusammenbringt, ist er verpflichtet, aufzuhören. Bei 16 oder weniger zieht er noch eine Karte. Auf seiner Hand zählt ein Ass übrigens immer 11 Punkte. Nur, wenn die Bank die 21 damit überschreiten würde, wird der Joker auf einen Punkt reduziert. Sollte der Croupier dennoch über die 21er-Marke stürmen, gewinnen alle anderen Spielteilnehmer. Ansonsten ist der Sieg denjenigen vorbehalten, die näher als der Croupier an der 21 sind. Bei Gleichstand mit der Bank geht das Spiel unentschieden aus. Der jeweilige Mitspieler darf seinen Einsatz behalten, gewinnt aber leider auch nichts hinzu. Übrigens dürft ihr auch darauf setzen, dass ein anderer Teilnehmer außer ihr selbst gewinnt. Dann platziert ihr euer Geld einfach in der Box vor eurem Nebenmann oder der übernächsten Person – je nachdem, wen ihr erwählt habt. Beide Beträge zusammen dürfen in diesem Fall das festgelegte Limit nicht überschreiten.

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Triple Seven und Blackjack

Wer gewinnt, hat seinen Einsatz immerhin verdoppelt, das nennt sich „even money“. Nur bei einer Triple Seven oder bei einem Blackjack gibt es einiges mehr zu holen, aber dafür müsst ihr schon ein bisschen Glück haben. Die Triple Seven ist ein Siebener-Drilling, der zum direkten Gewinn im Verhältnis von 3:2 führt. Der berühmt-berüchtigte Blackjack, ein Ass und eine Zehn, mündet ebenfalls in dieser verlockenden Auszahlung. Hält der Croupier aber mit einem eigenen Blackjack dagegen, wird es nichts mit dem großen Geld, dann steht es wieder unentschieden.

Wer online Blackjack spielen möchte, sollte noch wissen, dass die Auszahlungsquoten bei diesem Kartenspiel um ungefähr 97 bis 98 Prozent pendeln. Früher ist es einigen findigen Spielern gelungen, im analogen Casino Karten zu zählen und damit deutlich öfter zu gewinnen. Dieser Weg ist aber nun versperrt.

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