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Age of Empires 4 – Fan Preview: Release im Herbst 2021, erstes Gameplay und viele Infos

Erstes Age of Empires 4 Gameplay aus der Fan Preview zeigt Fraktionen, die Zeitalter, einzigartige Einheiten, Gebäude und Massenschlachten.

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Age of Empires 4 ist der große Hoffnungsträger der Echtzeitstrategie. Abseits der Age of Empires-Reihe mit ihren beliebten Definitive Editions fristet das Genre in den letzten Jahren ein tristes Dasein. Der neue Ableger stammt von Relic Entertainment, die zuvor Company of Heroes 2 und Dawn of War 3 entwickelt haben.

Mit inbegriffen im Fan Preview-Event war ein 6 minütiger Trailer, der erstmals wirkliches Gameplay aus dem im Herbst diesen Jahres erscheinenden Echtzeitstrategiespiel zeigt. Erscheinen wird Age of Empires 4 für Windows PC auf Steam, im Windows Store und direkt zu Release als Teil des Xbox Game Pass am PC.

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Das große Vorbild von Age of Empires 4 ist eindeutig Age of Empires 2, das spiegelt sich auch im Grafikstil wider, der an den beliebten Vorgänger angelehnt ist.

Welche Modi erwarten euch?

Für Singleplayer-Fans ist vorgesorgt: Age of Empires 4 wird mit 4 Kampagnen erscheinen, von denen eine die Normannen-Kampagne ist, die der Entwicklung des Köngreichs Englands beginnend mit dem Einfall von William dem Eroberer abdecken wird. Multiplayer, auch Ranglistenmultiplayer, und Einzelschlachten gegen die KI wird das Spiel ebenfalls unterstützen. Die genannte Normannen-Kampagne hat Microsoft bereits mit einem Video angeteasert, das einen Einstieg in dessen Handlung gibt. Anders als in AoE 2 werden die Kampagnen zudem nicht versetzt in die Vergangenheit erzählt, sondern aus einer Art dokumentarischen Perspektive.

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Infos zu den Zivilisationen

Wie das altehrwürdige Age of Empires 2 spielt Age of Empires 4 im Mittelalter und wird mit 8 Zivilisationen starten, von denen wir die Mongolen, China, das Delhi Sultanat und England bereits kennen. Die Zivilisationen von AoE4 sollen sich erheblich mehr unterscheiden als noch in AoE2. Im Großen und Ganzen sollen sie asymmetrisch sein. Zwar teilen sie sich noch einen Kern an Einheiten, die das übliche Dreieck aus Kavallerie, Fernkampf und Pikinieren aufrechterhält, aber ansonsten setzt AoE 4 auf Asymmetrie.

Die Mongolen können beispielsweise von Anfang an alle ihre Gebäude einfach zusammenpacken und versetzen, ähnlich wie die Terraner aus StarCraft 2 – nur eben per Wagen und als fliegende Gebäude. Davon abgesehen verfügt jede der bisherigen Fraktionen über anders aussehende Gebäude, Dorfbewohner*Innen und natürlich spezielle einzigartige Einheiten und Mechaniken. So kann das Sultanat Delhi mächtige Kriegselefanten ins Feld führen und China verfügt über Raketenartillerie. Nach dem Launch plant Relic, weitere Zivilisationen zu veröffentlichen.

Alles über die Ages von Age of Empires 4

In einem (ausreichend langen) Match von Age of Empiores 4 durchschreiten die spielenden Parteien die vier Zeitalter Dark Age, Feudal Age, Castle Age und Imperial Age. Ersteres beginnt mit einfachen Truppen und mit einem Fokus auf Wildjagd und Beerensammlung. Im Feudal Age baut man daraufhin etwas komplexere Gebäude und kann bessere Einheiten wie Speerträger und erste Kavallerie rekrutieren. Darauf folgend werden aus den Holzwällen des Feudal Age im Castle Age mächtige Steinwälle und es lassen sich Burgen errichten, die wiederum mächtige Einheiten mit sich bringen. Schließlich schaltet das Imperial Age Waffen die Waffen des Spätmittelalters frei und lässt die Spieler*Innen Steinschlossmusketen und Kanonen aufs Feld führen.

Aus Age of Empires 3 erbt das neue Spiel die Age-Up-Mechanik, verändert diese aber etwas. Bei jedem Voranschreiten in ein neues Zeitalter gilt es sich zwischen sogenannten Landmarks zu entscheiden. Bei ihnen handelt es sich um Spezialgebäude die spezifische Boni bringen, die wirtschaftlicher oder militärischer Natur sein können. Außerdem wird sich, wie man voranschreitet, je nach Zivilisation unterscheiden. Beim Schreiten durch die Zeitalter schaltet man nicht nur neue Gebäude und Einheiten frei, sondern das Aussehen alter Gebäude, sprich ihre Texturen und ihre Modelle, verändert sich. Sie erhalten neue dekorative Details, werden größer und komplexer, jeweils auf eine Weise, die die technologische Raffinesse einer jeweiligen Zivilisation verdeutlichen soll.

Auch die Sprache der Einheiten verändert sich über die Zeitalter: So sprechen die englischen Dorfbewohner im Dark Age noch Altenglisch, im Feudal Age Mittelenglisch. Im Imperial Age wechseln sie zu einer jungen Variante des modernen Englisch, die dem Englisch ähnelt, das Shakespeares gesprochen hat, wie IGN schreibt.

Belagerungen, Burgen und mehr zu Gebäuden

In einem Interview mit windowscentral sprach Game Director Quinn Duffy ausführlicher über den Gebäudeteil von AoE4. In Konstruktion befindliche Gebäude versieht das Spiel mit einem goldenen Outline, das die fertige Struktur des Gebäudes zeigt. Das sorgt dafür, dass sofort erkennbar ist, welche Gebäude eure Gegner*Innen gerade errichten. Defensives Gameplay mit Mauernbau soll in Age of Empires 4 etwas stärker werden, so dass Casual-Spieler sich für eine kurze Weile sicherer fühlen können. Schlussendlich sollen aber die Angreifer*Innen den Vorteil haben. Darüber hinaus, wie man auch im Gameplay sieht, gibt es im Spiel nun begehbare Mauern, auf denen man sichtbar Einheiten platzieren kann. Natürlich gibt es auch wieder Belagerungswaffen wie Kanonen, Trebuchets und mehr – diese sollen als einzelne Entität mehr Bedeutsamkeit gewinnen und nicht erst in großen Zahlen wirklich bedeutsam sein. Schon eine einzelne Kanone und ein einzelner Trebuchet sollen einen Einfluss aufs Schlachtfeld haben.

Eine interessante Änderung, über die die Gamestar schreibt: Das Spiel platziert beim Errichten eurer Siedlung automatisch Straßen und dekorative Elemente. Relic scheint also zu wollen, das selbst kompetitiv errichtete Siedlungen in Multiplayer-Matches einen kleinen ästhethischen Touch haben.

So gewinnt ihr in Age of Empires 4

Wie gewinnt man eigentlich in Age of Empires 4? Die Antwort auf diese Frage hat die Gamestar den Entwickler*Innen entlocken können! Zunächst wäre da Conquest, zerstört ihr alle Dorfzentren und Landmarks eurer Gegner gewinnt ihr. Wiederum könnt ihr ein Weltwunder errichten, was euch automatisch den Sieg bringt. Als dritte Variante gibt es den Heiligen Stätten-Sieg. Bei Aktivierung dieser Siegesart könnt ihr mit Mönchen eine Reihe von Heiligen Stätten auf einer Karte erobern und dadurch gewinnen.

Schlachten zu Land, Wasser und Stealth sind mit von der Partie

Das Bevölkerungslimit von Age of Empires 4 wird wie in den Vorgängern bei 200 liegen. Wie erwähnt, setzt das Spiel grundsätzlich wieder auf das übliche Zusammenspiel aus Kavallerie, Fernkampf und Speerträgern. Davon abgesehen sollen Spezialfähigkeiten, seien diese passiv oder aktiv, eine größere Rolle spielen als zuvor, wie Gamestar.de schreibt. Beispielsweise können die Langbogenschützen der Engländer Pfähle gegen Kavallerie aufstellen. Mehrere Spezialfähigkeiten sollen Einheiten indes nicht bekommen, man muss also nicht fürchten, dass Relic die Truppen überlädt.

Ebenfalls Schiffseinheiten wird es wieder in Age of Empires 4 geben, dies enthüllte Microsoft in den letzten Szenen des Fan Preview mit einem weiteren Trailer.

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Obendrein hält Stealth Einzug in Age of Empires. Bestimmte Stealth Forests lassen es zu, dass Einheiten, die sich in ihnen verbergen, unsichtbar werden. Aufdeckbar sind sie daraufhin beispielsweise durch Scouts, wodurch diese auch im späteren Spielverlauf wichtig werden. Dieses Detail hat Relic unter anderem im Interview mit techradar.com verraten.

Quellen: ageofempires.com; techradar.com; windowscentral.com; ign.com; pcgamer.com; gamestar.de

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Text zum Autor folgt noch.

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