Witcher-Adapation: Auf was dürfen wir uns einstellen?

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Es dauert nicht mehr allzu lange, dann dürfen sich all die Fans der Witcher-Reihe darauf einstellen, endlich ihre Helden in einer Verfilmung zu sehen. Denn Netflix hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Story in ihren Streaming Dienst aufzunehmen. So weit, so gut. Aber wer sich in der Vergangenheit ein wenig mit Netflix und Umsetzungen von Computerspielen befasst hat, der wird sich mit Grausen daran erinnern, wie unsicher das meist gewesen ist. Denn es kommt nie zu einer 100%igen Adaption, sondern vielmehr zu einer „Optimierung für das TV-Publikum“. Was genau aber bedeutet das für Fans und jene, die sich einfach nur die Serie mit dem Superman-Darsteller Henry Cavill ansehen wollen?

Was ist bekannt?

Zunächst einmal einige Fakten: „The Witcher“ startet auf Netflix am 20. Dezember mit dann der ersten Staffel und acht Folgen. Neben dem bereits erwähnten Henry Cavill als Held Geralt von Riva sieht man Anya Chalotra als Yennefer und Freya Allan als Ciri. Cavill als Helden zu gewinnen ist ein Wagnis, denn seine internationale Reputation hat nach dem Superman-Fiasko doch ein wenig gelitten. Allerdings unterstreicht die Produktion hier auch ausdrücklich, dass man für Witcher viel weniger auf CGI gesetzt hat, sondern einen Großteil der Szenen reell gedreht hat. Das sollte für diesen mittelalterlichen Flair sorgen, in dem sich Witcher befindet. Allerdings muss man sich noch bis knapp vor Weihnachten gedulden, um sich selber zu überzeugen. Ob es weitere Staffeln geben wird – immerhin gibt es ja genügend Buch-Material dafür, ähnlich wie bei Game of Thrones – werden wohl die ersten Kritiken zeigen, auch wenn manche Quellen es bereits bestätigt haben. Allerdings ist Netflix dafür bekannt, Serien gerne weiterzuführen, denn dies ist günstiger und einfacher, als neue Shows zu kreieren. Manche gehen gar davon aus, dass die Bücher genug Material für 20 Jahre herhalten, jedoch ist dies ein wenig übertrieben formuliert.

Die Sorgen bei Netflix

Netflix selber befindet sich aktuell in einer eher sorgenvollen Periode ihres Daseins. Denn noch nie mussten sie sich gegen so viel Konkurrenz durchsetzen. Sei es HBO, Hulu oder auch die neuen Streaming Dienste rund um Disney+. Sprich, ein Erfolg von Witcher mit seiner riesigen Fan Basis könnte das Unternehmen in neue Regionen vorstoßen lassen. Es ist aktuell also ein wenig wie im Casino, die Kugel kann auf rot oder schwarz landen. Eine Hit Show zu entwickeln wäre hier der große Sieg, um sich auch für die Zukunft zu wappnen und auszurichten.

Sorgen bei Adaptionen

Ganz im Allgemeinen ist es bei Fans von Spielen und Büchern so, dass sie meist mit ein wenig Sorge auf solche Umsetzungen blicken. Denn wer erinnert sich nicht noch an die furchtbare letzte Staffel von Game of Thrones im Frühjahr 2019, die dafür gesorgt hat, dass Fans die die Bücher nicht gelesen haben, absolut keine guten Erinnerungen mehr an die ansonsten geniale Serie haben werden. Zu groß sind daher die Sorgen, dass dies auch mit Witcher passieren kann, auch wenn die ersten Kritiken diese Sorge im Keim ersticken ließen. Es bleibt wohl nichts weiteres zu tun, als auf den Dezember zu warten, um sich selber ein Bild zu machen.

Michael Bragg ist der Chefredakteur von games! Dein Gaming-Magazin. Er hat kein spezielles Genre, sondern zockt alles was er in seine Finger bekommen kann.

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