Vorschau auf das Siberia Elite von SteelSeries

Hardware

 

SteelSeries hat zur gamescom 2013 die bereits dritte Generation ihrer beliebten Siberia-Headset-Serie mit den Namen Siberia Elite vorgestellt. Ein Headset, welches nicht nur fürs Gaming, sondern auch in anderen Bereichen nutzbar ist. Ich war während der gamescom persönlich bei SteelSeries und durfte einen ersten Blick auf dieses wunderschöne Headset mit allerlei nützlichen Features werfen.

SteelSeries kann zurecht auf ihre Siberia-Reihe stolz sein, denn mit inzwischen mehr als 1,4 Millionen verkauften Einheiten zählt es zu einen der meistgekauften Headset-Serien weltweit. Hierzu wurde nun eine schöne Infografik erstellt, die euch die verkauften Einheiten anhand einiger beeindruckenden Zahlen genauer darstellt.

1-Siberia_infographic_5_GAMESCOM-1024x566  Vorschau auf das Siberia Elite von SteelSeries

Das Siberia Elite kommt in einem sehr stilvollen Design an den Markt. Neben dem auffälligen Weiß wird StellSeries das Headset auch in schwarzer Farbe ausliefern. Vor Ort lag allerdings nur die weiße Version des neuen Siberias vor, welches allerdings bereits jetzt schon einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Auffällig dürften auch die Außenseiten der Hörmuscheln sein, denn diese sind farbig beleuchtet, wobei ihr aus einer Palette von mehr als 16,8 Millionen Farben wählen könnt. Zwar können beide Ohrmuscheln nur die selbe Farbe anzeigen und nicht individuell eingestellt werden, allerdings empfinde ich dies nicht als negativ. Zudem gibt es noch diverse Einstellungsmöglichkeiten wie pulsierend nach Soundeffekten oder im On/Off-Mode und der Möglichkeit von euch festdefinierte Farben im Verlauf kontinuierlich anzuzeigen.

Neben den Ohrmuscheln ist auch das Mikro des Siberia Elite beleuchtet. Dies zeigt euch konstant an, ob das Mikro aktuell aktiv ist, was in manchen Situationen sehr hilfreich sein kann. Vor allem nach längerer Abwesenheitszeit weiß man nicht immer genau, ob das Mirko nun stumm geschaltet ist oder ob man doch einfach wieder mit seinen Freunden losquatschen darf. Übrigens lässt sich das Mikrofon sogar abnehmen und mit einem noch hochwertigeren Mikro austauschen. Ein Feature, was kaum ein Gaming-Headset bisher anbietet.

2-SteelSeries_Siberia-Elite-White_Angle-shot.jpg2_-1024x956  Vorschau auf das Siberia Elite von SteelSeries

Als Kabel greift SteelSeries beim Siberia Elite auf ein Flachkabel zurück, welches ein ungewolltes verknoten selbiges vermeidet. Solltet ihr aus versehen des öfteren mit eurem Stuhl über das Kabel fahren, werden zudem mittels dem Flachkabel Kabelbrüche minimiert. Beim Betrachten des Kabels fällt eine weitere Neuerung auf. StellSeries verzichtet beim Siberia der dritten Generation auf eine Kabelfernbedienung. Ihr könnt die Einstellungen für die Lautstärke und die des Mikrofons nun an den Außenschalen der Höhrmuscheln wählen. Hierzu wird diese einfach in die gewünschte Richtung gedreht und das Headset wird wie gewünscht angepasst.

Die Ohrmuscheln des neuen Siberia umschließend das gesamte Ohr und der weiche Memory Schaum, welcher mit Leder umzogen wurde, sorgt für einen sehr großen Tragekomfort. Wie viel Gramm das Siberia Elite wiegt, kann ich jetzt nicht wirklich einschätzen. Als ich es allerdings auf dem Kopf gesetzt hatte, habe ich es vom Gewicht her kaum wahrgenommen, was als extrem Positiv anzusehen ist. Vor allem hätte ich damit gar nicht gerechnet gehabt, da das Siberia Elite auf mich relativ groß und wuchtig wirkte.

3-SteelSeries_Siberia-Elite-White_Side-shot-1024x1003  Vorschau auf das Siberia Elite von SteelSeries

Für den Sound des neuen SteelSeries Headsets sorgt eine mitgelieferte USB-Soundkarte mit Dolby-Technologie. Hierbei werden Spiele und Filme in virtuellen 7.1 Klang und Stereoquellen in virtuellen 5.1 Klang ausgegeben. Solltet ihr allerdings auf die USB-Soundkarte verzichten wollen, so ist das auch kein Problem, denn diese ist optional und kann vom Headset entfernt werden. Überhaupt ist das Siberia Elite ein wahres Multimediagenie, denn durch das austauschbare Kabelsystem lässt es sich an PC, Mac und auch an Smartphones anschließen.

Ich habe mir auf der gamescom vor allem Musik vorspielen lassen, da die meisten Gaming-Headsets große Probleme mit einer klaren Wiedergabe haben. Zwar handelte es sich erst um ein Pre-Poduction-Sample, allerdings ließ sich bereits jetzt schon die Qualität der Soundausgabe erahnen. Selbst auf voller Lautstärke kamen die Bässe wuchtig, aber nicht kratzend an und auch die Höhen waren klar und sauber hörbar.

Ausblick

Zwar haben wir auf der gamescom 2013 das Siberia Elite erst als eine Vorproduktionsversion gesehen und kurz angetestet, allerdings macht es bereits jetzt schon eine extrem gute Figur. Trotz der Größe ist es wahnsinnig bequem und kaum merkbar auf dem Kopf. Auch der Sound von Musik kommt bereits jetzt schon sauberer aus den Treibern, als bei manchen anderen finalen Headsets. Den Softwaretreiber haben wir uns zwar noch nicht genauer angeschaut, allerdings haben wir hier keine große Bedenken, denn das Headset von SteelSeries lief bereits jetzt schon erste Sahne.

Das Siberia Elite von SteelSeries kann ab September zu einem Preis von 199,99 € vorbestellt werden.

Michael Bragg ist der Chefredakteur von games! Dein Gaming-Magazin. Er hat kein spezielles Genre, sondern zockt alles was er in seine Finger bekommen kann.

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