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Verdun – Anrollende Verstärkung für die Westfront

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Es regt sich etwas an der Westfront. Das Verdun-Team arbeitet an einem massiven Content-Patch für seinen ersten Weltkriegsshooter. Wir geben euch eine Übersicht über die kommenden Neuheiten und bieten euch einen Einblick, welche Waffen mit dem nächsten Update hinzugefügt werden.

Schon seit ein paar Monaten gewährt das niederländische Entwicklerteam von Verdun immer wieder Einblicke darin, wie die Weiterentwicklung von Verdun vorankommt. Inzwischen haben sie derart viele Waffen vorgestellt, dass es schwer ist den Überblick zu behalten. Genau das soll sich nun ändern – wir werfen einen Blick auf die Neuzugänge, die demnächst Einzug in die Waffenkammer von Verdun halten. Parallel zu den neuen Waffen finden auch Arbeiten an vielen neuen Animationen statt, die teilweise für die neuen Schusswaffen gedacht sind und teilweise bisherige Animationen ersetzen. Gleichzeitig zeichnet sich die Ankunft der ersten us-amerikanischen und belgischen Squads ab. Auch die Deutschen erhalten ebenfalls neue Squads. Zudem arbeitet das Entwicklerteam an einer neuen Karte.

Champagne – die neue Karte

Champagne wird in vielerlei Hinsicht ein Spezialfall für die Karten von Verdun: Anders als ihre Pendants finden auf ihr die Kämpfe eher weniger im Niemandsland statt, sondern eher in weit ausgebauten Grabennetzen. Durch das weniger lineare Grabennetz seien nun auch Überraschungsangriffe vermehrt möglich. Denn nach heftigen Kämpfen in 1915  sei die Front dieses Schlachtfelds zwischen 1916 und 1917 sehr statisch gewesen und habe sich kaum bewegt. Erst 1918 seien die US-Amerikaner dann in der finalen Offensive durchgebrochen. Ebenfalls besonders für die Karte sei es, dass auf ihr die Kämpfe nachts stattfinden würden.

Auch das einleitende Bild und das das neue Wachsquad zeigende Bild weiter unten im Artikel stammen ebenfalls von Champagne.

Auftritt der USA und der Belgier

Verdun - Anrollende Verstärkung für die Westfront Verdun-The-BAR

Der Colt M1911 ist ein gern gesehener Gast in nahezu jedem Shooter unabhängig davon, ob er im 21. oder 20. Jahrhundert spielt:  US-Soldaten werden ihn in Verdun als Handfeuerwaffe nutzen können, wodurch er wahrscheinlich vor allem Offizieren zu Gute kommen wird.  Bei den Standardgewehren werden sie hingegen auf die Springfield oder Enfield zurückgreifen. Für größere Feuerkraft wird die vollautomatische BAR zum Einsatz kommen. Zusätzlich setzen die US-Truppen als einziger Kriegsteilnehmer auf Shotguns, die von den europäischen Mächten zuvor als „barbarisch“ erachtet worden waren.

Das Hotchkiss Maschinengewehr ist zwar eigentlich eine französische Waffe, wurde aber von den ankommenden US-Truppen adaptiert und im Stellungskrieg eingesetzt. In Verdun werden neben den US-Marines auch die Briten in den Genuss dieser Waffe kommen und anstürmende Deutsche mit Sperrfeuer belegen können. Auch die M1918 war zu Beginn eine französische Waffe wurde aber durch die US-Armee weiterentwickelt, um der Verwendung besser gerecht zu werden.

In absehbarer Zeit werden auch die Belgier eine Rolle im virtuellen 1. Weltkrieg einnehmen: Sie bekommen zunächst einmal die belgische Mauser und den dazugehörigen Karabiner als Bewaffnung zugespielt, die beide vor dem Krieg infolge einer Aufrüstungsinitiative durch die Firma Mauser für sie produziert worden waren.

Zusätzlich werden die belgischen Trupps auf die halbautomatische FN1900 Pistole zurückgreifen können.

Verdun - Anrollende Verstärkung für die Westfront verdun_belg_pistol
 

For King and country – auch Kanadier und Briten werden aufgerüstet

Eine in der Verdun-Community sehr kontrovers diskutierte Waffe war die sogenannte Ross-Rifle, die 1915 in kanadischen Expeditions-Trupps zum Einsatz kam. Insgesamt sei jedoch schnell festgestellt worden, dass sich das Gewehr nicht für den Grabenkrieg eignet. Zudem hätte sie der Bemühung des Empires im Weg gestanden, das SMLE als Standardgewehr zu etablieren. Daher sei die Ross in ein Dasein als Trainings- und Scharfschützengewehr zurückgedrängt worden. In Verdun wird es als Scharfschützenwaffe für den kanadischen Spezialisten zum Einsatz kommen.

Die Metford MKII war der Vorgänger der Hauptwaffe der britischen Tommies in Verdun. Sie lädt bedeutend langsamer nach und wird zunächst nur eine Rolle in möglichen historischen Szenarios und Deathmatchvariationen spielen. Schon vielversprechender für den Hauptmodus Frontlines ist da die W&S MKI, die ein Gegenmodell zu den britischen Revolvern darstellt. Sie lädt schnell nach, macht viel Schaden und verfügt zudem über eine gute Feuerrate, dafür wird sie aber im Vergleich zu anderen halbautomatischen Pistolen bei der Performance und Magazinkapazität keine gute Rolle abgeben.

Ab und an haben manche Soldaten ihr Standardgewehr die SMLE einfach abgesägt: Diese individualisierte Version mit besonders schlechter Zielgenauigkeit wird auch in Verdun zur Auswahl stehen. Außerdem erhalten sowohl die Deutschen als auch die Briten jeweils eine eigene „Ei“-Granate.

Mehr Schusswaffen für Frankreich

Neben überarbeitet Varianten von bereits vorhandenen Flinten, erhalten auch die französischen Squads ein paar neue Spielzeuge. Wie ihre britischen Alliierten dürfen sich französische Nahkämpfer mit dem Lebel Revolver auf eine neue Handfeuerwaffe freuen. Um den Deutschen in den Schützengräben das Leben etwas schwerer zu machen, erhalten Maschinengewehrschützen die Möglichkeit die RSC 17 einzusetzen. Dieses Gewehr ist eine halbautomatische Schusswaffe, die spielerisch dem M1 Garand aus zweiten Weltkriegsshootern gleichen sollte. Mit anderen Worten –  sie dürfte viele Feinde in den Respawn-Screen befördern. Die kürzere Variante, die RSC 18, wird nur im Attrition-Modus verfügbar sein.

Die links neben der Standard-Mousqueton zu sehende Mousqueton 1916 ist eine etwas verbesserte Version ihres Vorgängers. Statt drei hat sie fünf Kugeln in ihrem Clip, was sie in Stresssituationen in Verdun besser machen sollte.

Die Mittelmächte rüsten mit

Da das deutsche Reich in Verdun die einzige Fraktion der Mittelmächte ist, muss es diese Wagenladung an neuen Waffen der Alliierten irgendwie ausgleichen.

Flammenwerfer sind bekanntlich eine Antwort auf alles, wenn es um virtuelle Kriegsführung geht. Sie sollen den deutschen Squads eine Möglichkeit bieten, irgendwie gegen die us-amerikanische Feuerkraft anzukommen. Allerdings sei die Handhabung dieser Waffe nicht wirklich trivial.

Wie auch schon die Kanadier, US-Amerikaner und Franzosen bekommen auch die Deutschen mit dem Reichsrevolver, der Artillerie Luger und der Mauser C96 neue Handfeuerwaffen, die den Offizieren und Nahkämpfern neue Feuerkraft versprechen. Grenadiere wiederum werden zukünftig Clustergranaten einsetzen können, deren Sprengkraft erheblich ausfallen dürfte

Verdun fügt nicht immer nur Waffen hinzu, die den virtuellen Weltkrieg zeitlich vorantreiben, sondern ergänzt ab und zu auch bestehende Lücken: Zwei Beispiele hierfür sind der Karabiner 88/05 und das Gewehr 88/05, die vor den jetzt im Spiel präsenten Hauptwaffen eingeführt wurden. Beide werden ihren Einsatz in den neuen Wach– und Jägersquads der Deutschen finden. Ihre Genauigkeit und Feuerrate solle in etwa mit der des Gewehr 98 gleich auf liegen. Dafür sei das Zielen mit ihnen viel einfacher.

Die oben zu sehenden neuen Maschinengewehre werden beide in die Hände des Spezialistentrupps gelangen. Das eine ist eine Weiterentwicklung schon bestehender Maschinengewehre aus deutscher Produktion und das andere ist eine dänische Waffe, die die deutschen Truppen in die Hände bekommen haben.

Das Grabenmagazin war ein Zusatz für das Gewehr 98 und verleiht Schützen der neuen deutschen Wachsquads von Verdun extra Feuerkraft. Neben dem Flammenwerfer dürfte das Mauser 1918 T-Gewehr eine Geheimwaffe für die Mittelmächte werden. Als Anti-Panzer-Gewehr könne es das Holz und Blech der Schützengräben mit Leichtigkeit durchdringen. Begegnet die Entente dieser Waffe auf dem Schlachtfeld müssen sich ihre Spieler also in Acht nehmen, wo sie Deckung suchen.

Quelle: steamcommunity.com (Neuigkeiten zu Verdun)

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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