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UFC 2 Review

UFC ist immer weiter auf dem Vormarsch und da war es nicht verwunderlich, dass ausgerechnet EA Sport sich die Lizenz geschnappt hat. Inzwischen sind wir beim zweiten UFC-Ableger angekommen und wir fragen uns, ob EA Canada seine Hausaufgaben erledigt hat und den Vorgänger übertrumpfen kann. Ob dies so ist erfahrt ihr in unserem Review zu UFC 2!

 

Zunächst muss ich euch mitteilen, dass ich ein absoluter UFC-Neuling bin. Ja, selbstverständlich kenne ich die UFC und habe auch schon einige Kämpfe verfolgt, aber auf Konsole kam ich bisher mit dieser Sportart nicht in die Berührung  Somit kann ich das Spiel ausnahmsweise aus der Sicht eines Laien beschreiben und für einen Neuling hat es wahrhaftig in sich.

UFC 2 ist eines der Sportspiele, bei denen dir Anfangs erst einmal wegen der grafischen Darstellung die Kinnlade bis zum Boden reicht. Anschließend auch virtuell, denn dein Kämpfer wird für einen Neuling kaum eine Chance haben und ebenfalls nur Schläge und Tritte in Massen einstecken dürfen. UFC ist auf jeden Fall kein Spiel, welches man mal eben einlegt und kurz ein, zwei Kämpfe beschreitet um dann die Konsole wieder zufrieden auszustellen. Nein, bei UFC müsst ihr nicht nur euren Fighter trainieren, sondern auch euch selber. Denn in UFC haut ihr nicht einfach mal so die KI um bzw. KO. Hier müsst ihr euch intensiv in das Spiel einarbeiten. Zumindest, wenn ihr euch auch als einen der UFC-Neulinge betrachtet.

Aber kommen wir zunächst zum Anfang. Mit UFC 2 folgt nach einer zweijährigen Pause der Nachfolger von EA Sports UFC, welches von EA Canada entwickelt wird. Insgesamt bietet es euch über 250 Fighter, die wiederum in 10 Gewichtsklassen unterteilt sind. Wie ihr bereits sehen könnt, wird in UFC wahrhaftig geklotzt. Wie wir finden eine ganz schön große Auswahl!

Allerdings reicht es für einen Neuling natürlich nicht, sich einfach einen Kämpfer herauszusuchen und loszufighten. Schließlich gehört UFC zu der Spielesorte, die erst einmal erlernt werden will. Also geht es erst einmal ins Tutorial, in welchem euch allerlei Moves und Kampfarten des MMA näher gebracht werden. Bereits im Vorgänger soll das Tutorial recht unübersichtlich gewesen und in UFC 2 alles besser sein. Wenn dem wirklich so ist, dann ziehe ich meinen Hut vor den Leuten, die nach dem Tutorial von UFC 1 das Spiel zu meistern gelernt haben. In UFC 2 werden viele Sachen wie zum Beispiel der Bodenkampf Hilfe von Texten beschrieben und zudem nicht sonderlich anfängerfreundlich praktiziert. Viele Techniken und Spielmechaniken muss man sich daher entweder online gegen menschliche Gegenspieler oder aber gegen die KI selbst erlernen, was wiederum eine Menge Zeit erfordert, da das Kampfsystem gegenüber dem ersten Teil zwar dynamischer gestaltet wurde, aber dennoch sehr kompliziert bleibt.

Aber hat man erst einmal den Dreh raus und befindet sich im Octagon, so entwickelt sich sehr rasant ein fantastischer Spielspaß. Es macht ungeheuren Spaß das Fressbrett eures Gegenüber auf Hochglanz zu polieren, erst recht bei dieser wundervollen Grafik, bei der allerlei Details sichtbar werden. Selbstverständlich habt ihr hierbei die Wahl, ob ihr euren Gegner lieber am Boden zermürbt oder mit gezielten Schlägen und Tritten die Ausdauer zu nehmen. Und natürlich könnt ihr auch zu einem Aufgabegriff wechseln und so versuchen, euren Gegner zur Aufgabe zu zwingen.

Wie bereits erwähnt weiß UFC 2 optisch voll zu überzeugen. Dieser Moment, wenn dein Schlag in Zeitlupe gezeigt und ersichtlich wird, wie sich das Gesicht deines Gegners Muskel für Muskel verzieht, ist einfach atemberaubend. Ansonsten bietet die Optik des Spiels eine nahezu perfektes Gesamtbild, was unter anderem auch mit an den flüssigen Animationen liegt.

Summary
Ich gebe zu, dass UFC 2 nicht unbedingt für jeden etwas ist. Ich habe schon allerlei Kampfspiele gespielt, aber in UFC 2 müsst ihr als Neuling wirklich eine Menge Zeit investieren, bis ihr die Mechaniken des Spiels erlernt habt, denn UFC ist ein sehr komplexes Fighting-Game. Wenn ihr allerdings erst einmal den Bogen raushabt und bereits den ein oder anderen KI-Kämpfer vermöbeln könnt, macht das Spiel einen riesen Spaß. Mit jeder persönlichen Steigerung will man immer weiter aufsteigen und es den Gegnern so richtig zeigen, bis ihr euch dann auch in den Online-Modus traut, welcher allerdings von leichten Lags, die euch ab und an den Sieg kosten könnten, geplagt wird.Alles in allem ist UFC 2 ein richtig tolles Spiel. Aber wie bereits erwähnt, solltet ihr einiges an Zeit mitbringen, bis ihr das Spiel drauf habt. Spieler des Vorgängers, die den Großteil bereits draufhaben dürfte, dürfen bedenkenlos zugreifen!
Good
  • Über 250 Fighter
  • hohe Wiedererkennung
  • Gelungene Präsentation
  • Klasse Grafik
  • MMA authentisch rübergebracht
  • spannender Knockout-Modus
  • Einbindung von echten Events
  • eigene Events
Bad
  • Schwieriger Einstieg für Neulinge
  • deutsche Kommentatoren mit Schwächen
  • keine eigene Musik verwendbar
8
Sehr gut
Written by
Michael Bragg ist der Chefredakteur von games! Dein Gaming-Magazin. Er hat kein spezielles Genre, sondern zockt alles was er in seine Finger bekommen kann.

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