Total War: Rome 2 – Empire Divided: Die Rückkehr in die Antike

Total War: Rome 2

PC
7

Gut

6.6

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Total War: Rome 2 – Empire Divided: Die Rückkehr in die Antike

Total War: Rome 2 – Empire Divided: Die Rückkehr in die Antike

Total War wird von Warhammer beansprucht, oder? Nein, ein Spiel leistet Widerstand! 4 Jahre nach seinem Release erhält Rome 2 ein Kampagnen-DLC.

Am 30. November kehrt die Total War-Hauptreihe zum ersten Mal seit 2 Jahren zu seinen historischen Ursprüngen zurück. 4 Jahre nach seiner Veröffentlichung erhält Total War: Rome 2 mit Empire Divided ein neues Kampagnenpaket, das 16,99€ kosten wird. Es katapultiert das vorletzte historische Total War in das 3. Jahrhundert, in eine Zeit, in der mehrere unbeholfene Kaiser und Thronräuber das Römische Reich lenkten. Doch warum gerade Rome 2? Creative Assembly will nach einer vergleichsweise langen Wartezeit die Fans ihrer historischen Spiele mit etwas Content versorgen. Unter den historischen Spielen sei ferner Rome 2 der bis dato beliebteste Total War-Ableger. Daher sei die Wahl auf Total War: Rome 2 gefallen.

In der neuen Empire Divided-Kampagne wird es zehn spielbare Fraktionen geben Fünf von ihnen werden sogenannte heroische Fraktionen sein werden, die über einen im Kampf nicht tötbaren Anführer und komplexere Siegesbedingungen verfügen. Dazu kommen eigene Ereignisketten, die die Geschichte ihrer Charaktere nacherzählen und spezifische Fertigkeiten und Boni freischalten. Bei ihnen handelt es sich um Rom, das Gallische Rom, Palmyra (also alle drei römischen Fraktionen), die Sassaniden und die Goten. Darüber hinaus werden die Sachsen, Markomannen, Armenien, die Alanen und die Kaledonier spielbar sein.

Die Antike Welt im 3. Jahrhundert

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Geographisch deckt die neue Karte so ziemlich die gesamte Weltkarte des Hauptspiels ab: Sie wird also anders als beispielsweise die Kampagnenpakete für Total War: Warhammer nicht nur regionale Kleinkriege abbilden. Neben neuen fraktionsspezifischen und allgemeinen Ereignissen, Dilemmas und Missionen führt Empire Divided als neue Features Banditentum, Seuchen und Kulte ein. Banditentum wächst in dieser Zeit der schwachen Staatsgewalt. Es fungiert als Zustand in jeder Provinz, der mit der Größe des eigenen Reichs wächst und den bestimmte Gebäude sowohl im positiven als auch negativen Sinne beeinflussen. Wie bei mangelnder öffentlicher Ordnung können zudem Armeen oder Generäle Banditentum eindämmen. Dies zu unterlassen, führt zu einer geschwächten Nahrungsversorgung, die sogar fraktionsweit werden kann. Außerdem kann hohes Banditentum spezielle Banditentum-Ereignisse auslösen. Wie im realen 3. Jahrhundert werden auch in Empire Divided Seuchen wüten. Sie verhindern Wachstum, senken die Öffentliche Ordnung und die Einkünfte. Ihre Ausbreitung kann über benachbarte Regionen, Armeen oder Handelsrouten erfolgen. Doch Sanitäre Analgen können ihre Entstehung aus Ausbreitung verhindern und lassen sich auch durch Technologien verbessern. Religion war vor allem eine Sache von Total War: Attila. In Total War: Rome 2 geht es vor allem um die kulturellen Einflüsse, doch mit den neuen Kulten spielen auch religiöse Einflüsse losgelöst von einer jeweiligen Kultur eine Rolle: Christentum, Mithraismus und Manichäismus werden als drei im 3. Jahrhundert aktive Kulte im Spiel sein. Ihre Jünger mit dem Bau der zugehörigen kostenlosen Kultgebäude in das eigene Staatsgebiet zu locken ist mit Kultboni verbunden. Gleichzeitig mit diesen Boni breitet sich fremde Kultur aus, was wiederum Nachteile mit sich bringt. Will man nun die Kultgebäude wieder loswerden, schlägt ihr Abriss mit hohen Kosten und Strafen bei der öffentlichen Ordnung zu Buche, da die Jünger der Kulte dies als Verfolgung erachten.

Mehr für Generäle, neue Gebäude und römische Truppen

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Generäle individualisieren zu können, gehört schon seit Ewigkeiten zu Total War dazu. Für Empire Divided hat Creative Assembly den Basisfähigkeitenbaum von Total War: Rome 2 überarbeitet. Deshalb können sich Generäle in dem DLC in den Gebieten Rekrutierung, Kampf, Strategie, Regierung und maritimes Geschick individualisieren und spezialisieren. Des Weiteren funktionieren Technologien im neuen Kampagnenpaket etwas anders: Sie dienen nicht mehr dem wissenschaftlichen oder technologischen Fortschritt. Vielmehr spiegeln sie den Weg der jeweiligen Herrscher wieder, wie sie sich den Problemen während ihrer Herrschaft stellten. Auch wenn es keine komplett neuen Gebäudebäume geben wird, hat das Studio hier und da Gebäudeketten aktualisiert. So verfüt Rom über ein neues Verwaltugnsgebäude für das Eintreiben vonS teuern, Verbessern von Agenten und Gegenmaßnahmen für Banditentum. In den Hauptstädten von Küstenprovinzen lassen sich Flottenausbildungsgebäude errichten, die wiederum Boni für die Schiffsrekrutierung gewähren. Palmyra kann sich über eine religiöse Gebäuedkette für die Götter freuen, in ihnen veehrt die Bevölkerung der römischen Subfraktion die Götter Baalschamin, Aglibol, Jarchibol, Malakbel und Nabu. Ebenso finden sich religiöse, christliche Gebäude bei Armenien. Dazu kommen neue Gebäude für einige ausgewählte Fraktionen: Rom (Großer Tempel des Sol Invictus), Palmyra (Große Kolonnade, Bewässerungssystem „El Kanat“ und Großer Tempel des Baal), Sassaniden (Große Statue von Schapur I.) und Armenien (Kathedrale von Etschmiadsin – die erste Kathedrale des Christentums)

Jede der der römischen Fraktionen führt seine eigene Interpretation der ursprünglichen Heere Roms ins Feld: Rom baut eher auf einer klassischen römischen Armee, das gallische Rom mischt ursprünglich gallische Truppen in seine Armeen und das Palmyrische Rom verbindet seine eigenen Legionäre mit nahöstlichen Bogenschützen, Kamelkavallerie und östlich anmutenden Reitern. Davon abgesehen sollen die Fraktionen von Empire Divided auf die Truppen des Basisspiels zurückgreifen. Bei der folgenden Übersicht handelt es sich um die offizielle Auflistung der neuen römischen Truppen:

Rom

  • Legionäre
  • Schwere Infanterieeinheiten – Prätorianer, Jovianer, Heruler
  • Equites Dalmatarum – berühmte leichte Kavallerie
  • Clibanarii und Kataphrakten – gepanzerte Kavallerie, Vorgänger der mittelalterlichen Ritter

Gallisches Rom

  • Taifalische Kavallerie – berühmte barbarische Kavallerie (einzigartige Schilde)
  • Gallische Legionäre – unterscheiden sich von den römischen Legionären
  • Gallische Axtkämpfer und Langschwertkämpfer

Palmyrisches Rom

  • Palmyrische Legionäre – eigene Rüstung und eine Vorliebe für Speere
  • Hamische Bogenschützen – berühmte Fußsoldaten des mittleren Ostens
  • Palmyrische Kataphrakten – östlich anmutende schwere Kavallerie
  • Gepanzerte Kamele – exotische, östlich anmutende Kavallerie

Power & Politics-Update

Nebst der neuen DLC-Erweiterung von Total War: Rome 2 werden alle Spieler und Spielerinnen die Neuerungen im Power & Politics-Update nutzen können. Der nunmehr zweite Overhaul des Politiksystems befindet sich momentan in der Beta-Phase. Diese lässt sich unter den Eigenschaften von Total War: Rome 2 im Beta-Tab als „‘power_and_politics’“ in der Steam-Bibliothek finden. Wer lieber das Prä-Patch Rome 2 weiterspielen will, kann dort die „patch-17“ Option aktivieren, um vom neuen Update verschont zu bleiben. Als Kernpunkte wird der Overhaul die vier Regierungsformen Regierung, Königreich, Reich und Liga (beziehungsweise Union) einführen. Reiche hätten hierbei etwas bessere Boni als die anderen drei, da sie als Ziel für die Spieler fungieren sollen. Dennoch lassen sich Reformen, also Wechsel, zwischen allen Regierungsformen durchführen. Barbarische Fraktionen können allerdings keine Republiken bilden.

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Anders als zuvor ist der Fraktionsanführer im neuen System von der Ämterlaufbahn, cursus honorum, ausgeschlossen. Dafür erhält er Boni basierend auf der Regierungsform. Jede Partei in einem Reich verfügt ab dem Update über die beiden Größen Einfluss und Loyalität zusammen. Einfluss enstammt dem alten System, während Loyalität aufzeigt, wie zufrieden die jeweilige politische Seite mit der der regierenden Partei ist. Daher wächst oder sinkt sie als Reaktion auf politische Aktionen oder Kampagnenaktionen oder Nichtaktionen. Niedrige Loyalität einer beliebigen Partei kann im neuen System zur Sezession oder einem Bürgerkrieg führen. Damit nicht genug im Laufe der Zeit können sogar neue Parteien im politischen System entstehen, was ans Imperiumlevel und die Regierungsform gekoppelt ist. Im Allgemeinen sind alle Parteien mit zwei Eigenschaften, einem eigenen Anführer und einen Einflussbereich. Basierend auf ihrer Einfluss-Größe teilt ein Algorithmus ihnen ein möglichst zusammenhängendes Einflussgebiet zu, was sich mit einem UI-Filter einsehen lässt. Kommt es zu einem Bürgerkrieg oder eine Sezession erhält die jeweils spawnende Fraktion die Provinzen in ihrem Einflussgebiet.

Doch was ist nun der Unterschied zwischen Sezessionen und Bürgerkriegen? Bei Ersterem spaltet sich eine Partei vom eigenen Reich mit seinem Einflussgebiet ab, was in die Gründung einer neuen Fraktion mündet, die mit einem im Krieg liegen. Sezessionen können zu Bürgerkriegen werden, in denen sich alle Parteien entscheiden müssen, ob sie sich der herrschenden Fraktion oder den Separatisten anschließen. Natürlich fliegen Parteien, die entweder eine Sezession oder einen Bürgerkrieg anzetteln aus dem politischen System. Abgesehen von dem Genannten gehört noch mehr zum Power & Politics-Overhaul. So wird es neue Politische Aktionen geben, das Update verbessert das UI und es kommen neue Bugfixes. Die vorläufigen Patchnotes zu dem Update findet ihr im folgenden Spoiler.

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Power & Politics-Update

Quellen: steam, totalwar.com

 

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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