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Total War: Rome 2 – DLC-Politik und Einheiten für Karthago

Vor ein paar Tagen äußerten sich die Total War-Macher über den Unmut einiger Fans über das letzte Unit-DLC mit dem Namen „Beasts of War“. Fans warfen den Entwicklern in der Vergangenheit schon häufiger vor, rausgeschnittene Inhalte zu verkaufen. Außerdem bekommt Karthago neue Einheiten spendiert. Auch Patch 10 wird in Aussicht gestellt.

Sowohl die Kamelkataphrake aus dem neuen Beasts of War-Pack als auch die Nackten Söldnerkrieger aus dem Caesar in Gallien-DLC sind vermeindlich von Fans in einem Pre-Release-Video gesichtet worden.

Ein Ritt auf dem Vulkan

Beide Entdeckungen führten nicht unbedingt zu Sympathie gegenüber The Creative Assembly. Zu allem Überdruss wagt der Entwickler sowieso mit jedem DLC den erneuen Ritt auf dem Vulkan, da die Enttäuschung über den unschönen Release nachwievor tief in der Community sitzt. In solchen Situationen werden schnell Rufe laut, dass das Spiel Vieles mehr benötigen würde als kostenpflichtigen Zusatzcontent. Der Unmut beruht jedoch nicht nur auf inhaltslosem Unmut, besonders über den 2,50€ kostenden Blood&Gore-Patch staunten so Einige nicht schlecht.

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Niemand ist fehlerfrei

Über die im Video gezeigten Übereinstimmungen mit den Namen der beiden neuen Einheiten, meinte Rob Bartholomew, dass diese keinesfalls die DLC-Einheiten seien. Die Benennung sei viel mehr irreführend. Diese Einheiten im Video gehörten zu dem typischen Work in Progress-Content, der sich vor dem Release gern ein dutzend mal ändert. Daraufhin entschuldigte er sich dafür, dass sie Content in dem Video gezeigt hätten, der nicht ins Hauptspiel gelangten. Über die DLCs in Rome 2 generell sagte er:

„Was es verdient ins Hauptspiel zu kommen und was in einem späteren DLC landet, wird immer spaltend und subjektiv sein. Betrachtet man, dass Rome 2 mit weit mehr Einheiten in den Handel kam als jedes andere Total War-Spiel zuvor, sind wir überzeugt, dass wir die richtige Balance für das Spiel geschaffen haben, aber wir verstehen, dass es immer Leute geben wird, die da anderer Meinung sind. In diesen Fällen hören wir zu und versuchen, die richtige Entscheidung zu treffen.“

In Zukunft werde The Creative Assembly auf jeden Fall genauer prüfen, ob solche peinlichen Ausrutscher vorkommen.
Wenn das Studio einen DLC auf Steam veröffentlicht, laden übrigens alle Spieler die Dateien herunter und bei einem Kauf werden die Dateien nur noch freigeschaltet. Dies geschieht nicht aus Faulheit, sondern aus der bitteren Erkenntnis, dass die verschiedensten Versionen des Spiels sonst zu asynchronen Spielen im Multiplayer führen würden.

Bandbreite von Downloadinhalten

Die Pläne für zukünftige DLCs von Rome 2 seien laut ihm breitgefächert. Wie in der Vergangenheit angekündigt, wird es Downloadpakete in allen Größenordnungen geben. Die Frage von Signifikanz einer Minierweiterung werde zudem von Spieler zu Spieler verschieden gewichtet: Die einen bevorzugen eher neue Völker, die anderen Kampagnen-DLCs und wieder andere Einheitenpacks. Letztere hätten dem Entwicklerstudio in der Vergangenheit den größten Umsatz beschert. Vorwürfe, dass die Entwickler lieber an DLCs arbeiten würden, als ihr Spiel zu fixen, sind zudem unbegründet, da unterschiedliche Teams an Content und Fehlerbehebung arbeiten und sich beide teilbereiche somit nicht ausschließen.

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The Creative Assembly ist kein zehn Mann-Studio, das eingleisig fahren muss. Veränderungen am Grunddesign des Spiels, die sich viele Fans nachwievor wünschen, bräuchten leider deutlich mehr Zeit als bloße Fixes. Hier wird sich die Community weiterhin in Geduld üben müssen. Von den kostenpflichtigen Inhalten abgesehen, lieferte das Studio auch kostenlose Inhalte wie die Seleukiden, Baktria und das letzte Update, das an dem Unit-Roster von Epirus rumwerkelte. Auch wenn Letzteres eher ein kostenloses Update zu einer kostenpflichtigen Fraktion aus dem Greek States Pack darstellt.

Neue Einheiten braucht das Land

Zum Ende hin folgte noch eine für Total War-Fans erfreuliche Ankündigung: Karthago wird als nächste Fraktion kostenlose Einheiten spendiert bekommen, um dem großen Gegenspieler von Rom mehr Zähne zu verpassen. Außerdem soll der Patch 10 bald in die Betaphase gehen, auf beide Dinge freuen wir uns zumindest sehr. Eins kann The Creative Assembly zu Gute gehalten werden, sie ließen ihr Spiel nicht fallen, sondern patchen es verbissen weiter. Inzwischen befindet sich das Spiel in einem deutlich besseren Zustand als zu Release. Weiter so, CA! Danke, dass ihr euch uns geöffnet habt.

Quelle: www.eurogamer.net

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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