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Total War: Rome 2- Beasts of War-DLC

Vor Kurzem veröffentlichte The Creative Assembly das Beasts of War-DLC für 2,49€ auf Steam. Es enthält sieben Einheiten, von denen die Spieler eine nur durch den Kauf eines weiteren DLCs freigeschalten können. Alle sieben Einheiten folgen dem Motto des DLCs und bringen alte oder neue Kriegstiere aufs Feld.

Der über das Wochenende stattfindene MakeWarNotLove-Wettbewerb ging zu Gunsten der Company of Heroes 2-Fans aus, somit steht Beasts of War nun nicht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Zieht mit neuer Wildheit in die Schlacht und versetzt Eure Feinde in Angst und Schrecken mit dem Einheitenpack “Kriegstiere” für ROME II. Es erweitert die ohnehin schon vielfältige Einheitenliste von ROME II um weitere sieben Einheiten.

Terrorrisiert Eure Feinde mit Onager, die Bienenstöcke werfen, Ballisten, die Skorpion- oder Schlangentöpfe verschießen, oder stellt ihnen die gewaltige Macht der schwer gepanzerten Kamel-Kataphrakte oder den syrischen Söldner-Elefanten entgegen. Und habt Ihr Eure Feinde erst vom Schlachtfeld getrieben, hetzt ihnen Kriegshunde zweier neuer Rassen hinterher.

“Kriegstiere” fügt die folgenden rekrutierbaren Einheiten zu ROME II hinzu:

Molosser
Kann rekrutiert werden von: Epirus (Anmerkung des Autors: Um Epirus spielen zu können, muss der Käufer zusätzlich das Griechische Staaten Kulturpack für 7,49€ erwerben.)

Diese muskelbepackten Hunde stammen aus dem westlichen Griechenland. Sie gelten als Vorfahren vieler heutiger Rassen, wie dem Rottweiler oder der deutschen Dogge. Vergil merkte über das als Wach- und Kriegshund eingesetzte Tier an: “Mit einer solchen Wache muss man weder Dieb noch Wolf noch iberische Räuber an seiner Tür fürchten.” Molosser sind sehr ausdauernd und verlieren nie die Spur des Feindes.

Bienenstock-Onager
Kann rekrutiert werden von: Rom, Athen, Epirus, Makedonien, Sparta und Syrakus

Zwar verbreitete sich das großangelegte Halten von Bienen zu landwirtschaftlichen Zwecken erst später, doch spielte die einfache Honigbiene eine sehr große Rolle im antiken Griechenland. Drei mythische Nymphen, die Thrien, oder Bienengottheiten, waren Geliebte von Apollon und Poseidon und gebaren deren Kinder. Bienen fanden auch praktischen Einsatz auf dem Schlachtfeld: Ein wütender Schwarm versetzt jeden Soldaten in Panik.

Skorpiontopf-Balliste
Kann rekrutiert werden von: Pontos, Parthien

Der Nahe Osten beheimatet einige der giftigsten bekannten Skorpionarten, deren Stich einen Mann binnen einer Stunde töten kann, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis ein findiger General sie gegen seine Feinde einsetzte. Man bedenke also den römischen Kaiser Severus, dessen Armee bei der Belagerung der parthischen Stadt Hatra von den Stadtmauern aus mit Skorpiontöpfen beschossen wurde. Wie schon Trajan vor ihm konnte auch Severus die Verteidigung nicht durchbrechen, obwohl er zu zwei Versuchen ansetzte.

Schlangentopf-Balliste
Kann rekrutiert werden von: Karthago

Der wohl berühmteste Einsatz von in Töpfen gesteckten Tieren war Hannibal Barkas’ Taktik gegen die Flotten von Eumenes II. von Pergamon. Hannibal ließ riesige mit Schlangen gefüllte Tontöpfe auf die Decks der feindlichen Schiffe schießen. Die gegnerische Flotte geriet in Panik und Hannibal gewann. Eine Einheit, die von gefitigen Schlangen getroffen wird, überlegt sich zweimal, ob sie weitermarschieren soll!

Kamel-Kataphrakte
Kann rekrutiert werden von: Parthien

Zwar war der römische General Macrinus nicht gerade für seine Erfahrung bekannt, doch jeder andere General, der an seiner Stelle die Schlacht von Nisibis 217 v. Chr. geschlagen hätte, wäre angesichts der parthischen Kamel-Kataphrakte, die ihm dabei gegenüber standen, nicht weniger überrascht gewesen. Die Kamele trugen robuste und dennoch flexible Kettenpanzer und boten einen ehrfurchterregenden Anblick, wenn sie die Frontlinien durchbrachen und die römischen Pferde mit ihrem Kamelgeruch in Panik versetzten.

Keltische Kriegshunde
Kann rekrutiert werden von: Icener, Cantae, Caledones, Demetae, Dumnonii, Briganten und Ebdani

Hunde fanden immer schon Einsatz bei der Bewachung, beim Patrouillieren oder Auskundschaften. An der Seite von erfahrenen Hundeführern waren sie auch in Schlachten äußerst effektiv. Die Hunde wurden gezielt gezüchtet, um den Lärm und das Chaos eines Schlachtfeldes aushalten zu können. Die keltischen Stämme der späten Eisenzeit machten großen Gebrauch von ihnen. Die Geschwindigkeit und Wildheit der Hunde machte sie zu idealen Schocktruppen und sie wurden dazu eingesetzt, fliehende Feinde zu verfolgen.

Syrische gepanzerte Söldner-Elefanten
Kann als Söldnereinheit in Dura, Antiochia, Tyros und Palmyra rekrutiert werden

Indische Elefanten kamen 305 n. Chr. erstmals in den Nahen Osten, als Seleukos, einer der Nachfolger Alexanders des Großen, in Indien einfiel. Als Teil des Friedensvertrags zwischen der seleukidischen Dynastie und den Maurya erhielt er 500 Elefanten, mit denen weitere gezüchtet wurden. Sie waren bis zur Niederlage gegen die Römer in Magnisia im Jahre 190 v. Chr. fester Bestandteil ihrer Armee. Als Folge dieser Niederlage war den Seleukiden die weitere Züchtung verboten.

Quelle: forums.totalwar.com

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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