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Titanfall 2 Review

Zurzeit haben Fans von gepflegten Ballerorgien mehr als genug Futter, um sich in den nächsten Wochen und Monaten bestens unterhalten zu lassen. Zwischen Battlefield 1 und dem kürzlich erschienen Call of Duty: Infinite Warfare, schiebte sich Titanfall 2 welches Fans von schnellen Gefechten und mächtigen Titanen ansprechen soll. Doch wie schlägt sich der zweite Teil des Shooters und kann er neben den beiden Großkonkurrenten bestehen? Wir verraten es Euch in unserem Review.

Mein Freund der Titan

Respawn Entertainment hat in den vergangenen Jahren fleißig an der Fortsetzung zu Titanfall gewerkelt und wollte den Spielern nun erstmals eine komplette Einzelspieler Kampagne bescheren. War der erste Teil noch ein reiner Multiplayer-Titel, dürfen wir uns nun in Titanfall 2 abseits des Mehrspielergewusels in einer Story bewegen, in der zwei Hauptprotagonisten agieren. Der Spieler selbst schlüpft hierbei in die Haut von Jack Cooper, seines Zeichens blutjunger Soldat der FMC der nichts sehnlicher möchte als ein vollwertiger Pilot zu werden und seinen eigenen Titan zu befehligen. Nachdem wir von unserem Ausbilder Captain Lastimosa durch ein typisches Shootertutorial gescheucht wurden, wo uns das für Titanfall typische Gameplay eingetrichtert wird, verschlägt es uns in den ersten Einsatz.

Auf dem Planeten Typhos stehen erbitterte Kämpfe zwischen der IMC und der FMC an der Tagesordnung. Per Landekapsel machen wir eine geschmeidige Bruchlandung und finden uns sofort in einer Kriegszone wieder. Ein paar Scharmützel hier und da und schon reißt es uns wieder von den Füßen, um hilflos dabei zusehen zu müssen wie Cpt. Lastimosa und sein Titan überwältigt werden. Nachdem wir uns wieder aufgerappelt haben, überträgt Lastimosa mit letzter Kraft jegliche Befugnisse zur Bedienung von BT-7274 an uns. Von da an sind wir mit dem riesigen Blechmann ein Team und die dynamische Partnerschaft zwischen den beiden Protagonisten ist während des gesamten Storyverlaufs mehr als spannend und unterhaltsam umgesetzt.

Es gibt sogar ein kleines Dialogsystem, das es uns ab und an erlaubt aus zwei kurzen Sätzen zu wählen, die Jack an BT richtet. Klar, es handelt sich hier nicht um ein ausgefeiltes System wie man es aus einem RPG wie beispielsweise Dragon Age kennt. Erwartet also nicht zu all viel. Doch die kurzen Dialoge zwischen Mensch und Maschine sind meist sehr unterhaltsam und ab und an mit einer guten Portion Humor gewürzt.Es ist schön eine direkte Interaktionen zwischen den beiden zu haben, wodurch die gesamte Spielatmosphäre sehr aufgelockert wird. Zudem wachsen einem so beide Figuren schnell ans Herz.

Story-technisch bewegt sich Titanfall 2 auf bekannten Pfaden und webt eine nicht allzu komplexe Geschichte, wie man sie auch schon aus anderen Genrevertretern kennt. Die einen bekämpfen die anderen und am Ende gibt es einen Showdown von kataklysmischen Ausmaßen, der sich wirklich gewaschen hat. Die von Zeit zu Zeit vorkommenden Bosskämpfe stellen die Spieler dabei immer wieder vor knifflige Herausforderungen und sind mitunter recht fordernd, wenn man sie auf höheren Schwierigkeitsgraden meistern will. Für geübte Spieler sollten sie aber kein allzu großes Problem sein. Spaß machen sie allemal, da jeder Boss eine ganz eigene Persönlichkeit hat und mitunter recht unterhaltsam via Zwischensequenz in Erscheinung tritt. Leider ist die Spieldauer der Kampagne überschaubar und je nachdem wie schnell man sich durch die Levels bewegt und gezielt nach Sammelobjekten Ausschau hält oder nicht, ist man nach spätestens 8 Stunden durch das Spiel durch. Schade, denn der Einzelspieler macht extrem viel Spaß und wir hätten gerne länger Zeit mit den beiden Hauptakteuren verbracht. Da die Story sehr linear ist, ist der Wiederspielbarkeitswert entsprechend niedrig.

Hier geht man buchstäblich die Wände hoch

Wie spielt sich denn nun Titanfall 2? Kurz gesagt, fantastisch. Nach einer kurzen Eingewöhnung wird man immer vertrauter mit dem schnellen Movement und der Möglichkeit an Wänden entlang zu rennen. Das kennt man zwar bereits aus dem ersten Teil, doch wir finden das dieses Feature nun noch weiter verbessert und ins Spielgeschehen integriert wurde, sowohl im Multiplayer und natürlich auch im Singleplayer. Vor allem in Letzterem haben uns die einzelnen Level gefallen, die uns stets dazu verleiten sollten uns abseits der normalen Shooterpfade zu bewegen. Nahezu jeder einzelne Spielabschnitt den wir im Alleingang mit Jack Cooper absolvieren ist ein riesiger Hindernissparkour, durch den wir uns vertikal und horizontal in einem Affentempo bewegen konnten. Vor allem diese durch die Bank weg abwechslungs- und einfallsreichen Abschnitte machen aus dem Einzelspielermodus mehr als nur eine stupide Ballerorgie, bei der man selbst auch mal die Zeit beherrschen kann. Ja ihr habt richtig gelesen, auch Zeitreisen sind integriert. Aber wir wollen hier nicht allzu sehr spoilern.

Die Steuerung des Titans ist auch für ungeübte Spieler schnell lernbar und schon bald hat man ein Gefühl für den riesigen Blechkameraden und manövriert ihn sicher durchs Gelände und geht zielgerichtet auf seine Widersacher los. Je nach Ausstattung des Titans bewegt man sich etwas schneller oder langsamer und die mitgeführte Bewaffnung zwingt den Spieler zu einer gewissen Spielweise. Manch eine Waffe ist gut für weite Entfernungen und einzelne Ziele wie die des North Star, während die Waffe von Scorch gut ist um mehrere Ziele vor allem in engen Gassen in Flammen aufgehen zu lassen. Der Ronin wagt sich gerne nah an seine Gegner heran, schenkt ihnen mit der Shotgun ordentlich ein und brezelt ihnen dann mit seinem riesigen Schwert eins über. Die offensiven und defensiven Fähigkeiten der Titanen runden die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten weiter ab und bringen eine gewisse Spieltiefe mit sich. Alle Titanen sind gut ausgearbeitet und jeder einzelne hat seine Daseinsberechtigung auf dem Schlachtfeld.

Multiplayer

Veteranen des ersten Teils von Titanfall werden sich auf den virtuellen Schlachtfeldern schnell zurecht finden und in gewohnter Manier durch Häuserschluchten und Felsformationen spurten. Die Maps auf denen wir uns Auge um Auge mit unseren Kontrahenten messen, warten mit unterschiedlichen Settings auf und bieten entweder verwinkelte Gassen in Industriegebieten, enge Täler in einem Gebirge oder auch weiträumige offene Flächen inmitten einer recht idyllischen Landschaft. Jede Karte bietet dabei unterschiedliche Laufwege für die Piloten und auch die Titanen können hier ordentlich wüten, obwohl manch eine Gasse schon sehr eng ist wenn sich dort mehrere Blechmonster hineinzwängen.

Jede der einzelnen Karten kann in verschiedenen Spielmodi bestritten werden und mit bis zu 16 Spielern gefüllt werden. Der aus dem ersten Teil bekannte „Attrition“-Modus, in den sich auch K.I.-gesteuerte Soldaten mischen ist ebenfalls wieder dabei und macht immer noch eine Menge Spaß. Es gibt aber auch klassische Spielweisen wie Capture the Flag oder das gute alte Deathmatch, in dem jeder gegen jeden antritt. Im Bounty Hunter Modus gibt es für jeden Abschuss Geld den das Team sammeln und in bis zu drei Banken einzahlen kann, die ab und an auf der Karte zur Verfügung stehen. Das Team mit dem meisten Geld auf dem Konto am Ende einer Runde, gewinnt. Amped Hardpoints ist eine Art Eroberungsmodus wie man ihn aus Battlefield kennt. Hier gibt es drei Punkte die es einzunehmen gilt. Zusätzlich können diese Punkte noch verstärkt werden, damit sie noch mehr Punkte auf dem Teamkonto generieren. Gutes Teamplay ist hier das A und O und auch die Wahl der richtigen Titans ist ausschlaggebend für einen Sieg. Die verschiedenen Spielmodi machen allesamt Spaß und sind sorgen für ordentlich Adrenalin bei den Spielern.

Ist kein Titan verfügbar und der Cooldown zum Titanfall in weiter Ferne, heißt es für die Piloten selbst sprinten und mit der eigenen Waffe dem Gegner einheizen. Von jeder Waffengattung gibt es bis zu 4 unterschiedliche Schießeisen, jede mit eigenen Eigenschaften wie Reichweite, Genauigkeit oder Schaden. Die gesamte Waffenauswahl ist aber wie auch schon im ersten Teil recht überschaubar. Zum Anfang hat man erst einmal Zugriff auf ein paar wenige Waffen. Diese können bei häufiger Benutzung aufgelevelt werden, was es dem Spieler erlaubt sie mit bis zu 4 Mods auszustatten. Diese verringern bspw. die Nachladezeit, die Zeit zum anvisieren oder erhöhen die Munitionsmenge. Hat man eine Waffe erst einmal eine Weile lang gespielt und sie gut aufgerüstet, so ist der Kauf eine neueren schon kaum noch nötig. Wir sind bis jetzt ohne den Kauf einer neuen Waffe ausgekommen und finden das viele Geld sollte man sich lieber aufsparen, aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Neue Waffen- und Ausrüstungsgegenstände werden entweder mit Erreichen eines bestimmten Levels freigeschaltet oder können per Ingame-Währung (Verdienste) schon vorher gekauft werden. Die Währung verdienen wir durch gespielte Runden und pro Waffe werden 100 Verdienste fällig. Da wir pro Runde aber nur um die 5 Verdienste abstauben, dauert es dementsprechend bis wir eine Waffe kaufen können. Der Kauf sollte also gut überlegt sein.

Weiterhin lassen sich neue Tarnungen für den Titan und zusätzliche Ausrüstung kaufen, die allerdings etwas erschwinglicher sind. Mit das teuerste was man sich für seine schwer erkämpften Verdienste kaufen kann, sind Boosts. Diese kosten 120 der Spielwährung und sind quasi der Ersatz für die aus dem ersten Teil bekannten Karten, bleiben allerdings die gesamte Runde über verfügbar und haben einen Cooldown. Die Boosts bringen eine weitere tolle spielerische Komponente in den Multiplayer und verleihen dem Benutzer einen kurzzeitig stärkeren Schadensoutput, einen Geschützturm, einen persönlichen Schild oder aber auch die „verhasste“ Smart Pistole. Ja sie ist wieder da Sportsfreunde, aber diesmal nur als Boost und dann auch nur für eine kurze Zeit bevor sie in eine Cooldown-Phase fällt oder die verfügbaren 12 Schuss verballert sind. Wir finden die Smart Pistole hier im Spiel weitaus besser integriert als noch im ersten Teil, weil sie nun eher ein Mittel darstellt welches nur in wenigen Situationen genutzt werden kann. Oft sind andere Boosts von weitaus mehr nutzen für sich und das eigene Team. Spieler die sich permanent in der Ecke verkriechen und getarnt mit der Smart Pistole auf ihre Opfer lauern, sind somit wohl Geschichte.

Allerdings soll das nicht heißen, dass es keine getarnten Spieler mehr gibt. Titanfall 2 bietet verschiedene Pilotenklassen, von denen einige bereits zu Anfang freigeschaltet sind, andere muss man sich erst verdienen oder sie für ganze 180 Verdienste kaufen. Sie unterscheiden sich zum einen optisch, können sogar in männlicher und weiblicher Form gewählt und mit unterschiedlichen Ausrüstungsoptionen versehen werden. Jede Klasse hat aber ihre ganz eigene Besonderheit und kann sich entweder für eine bestimmte Zeit tarnen, ein Hologram von sich erschaffen und so Gegner verwirren oder sich per Kletterhaken in Spiderman-manier durch die Level schwingen. Bis zu 10 unterschiedliche Soldatenlayouts könnt ihr euch zudem zurechtbasteln und je nach Gefechtslage wählen. Die verschiedenen Spieltypen haben uns gut gefallen und machen jeder für sich viel Spaß.

Wir hoffen das später noch weitere Klassen per DLC nachgereicht werden und natürlich auch mehr Titans. Wo wir gerade davon sprechen, Titanfall 2 wird keinen Season Pass erhalten. Ja richtig gelesen, kein Season Pass. Das ist schon eine Ausnahme bei einem AAA-Titel in der heutigen Zeit. Aber Respawn Entertainment wollte nicht wie im ersten Teil die Community durch neue Inhalte spalten. Zudem wollte man damit wohl auch neue Spieler anlocken und nicht mit weiteren kosten abschrecken. Denn leider muss man sagen, dass es Titanfall schon immer schwer hatte zwischen den Big Playern wie Battlefield und Call of Duty herauszustechen. Da möchte man den Spielern natürlich so weit es geht entgegenkommen und ihnen das Spiel so schmackhaft wie möglich machen. Denn jeder der sich das Spiel kauft soll auch in Zukunft mit allen anderen Zusammenspielen können, ohne zum Kauf von DLCs gezwungen zu werden. Eine gute Entscheidung wie wir finden.

Technisch auf sicheren Pfaden

Optisch macht das Spiel einiges her, auch wenn wir nicht umhin kamen das Spiel mit anderen Grafikorgien wie bspw. Battlefield zu vergleichen, bei dem Titanfall 2 natürlich den Kürzeren zog. Man könnte zwar meinen, dass nun der zweite Teil ebenfalls mit der für EA Spiele mittlerweile standardmäßig verwendeten Frostbite 3.0 Engine läuft, doch weit gefehlt. Hier werkelt immer noch die Source Engine von Valve im Hintergrund, die auch schon im ersten Titanfall Spiel zum Einsatz kam. Leider ist die Engine nicht mehr die Jüngste und hat so ihre Schwächen, auch wenn das hier meckern auf hohem Niveau ist. Die Texturen sind an manchen Stellen nicht sehr scharf, wirken verwaschen und man merkt das die Engine nicht für große Umgebungen gedacht war. Doch Respawn hat hier alles raus geholt was ging und bietet eine doch beeindruckend lebendige Szenerie mit einer hübschen Grafik, schönen Effekten und das bei einer mehr als guten Performance. Auch ältere Rechner dürften hier gute FPS-Werte bei hohen Details erreichen. Sollte es je einen dritten Teil geben, würden wir uns allerdings schon über eine neue Engine, wünschenswerterweise aus einem schwedischen Entwicklungsstudio freuen!

In Sachen Sound gibt es gute Noten von uns. Ein schön komponierter und stimmungsvoller Soundtrack, wuchtige sowie knackige Soundeffekte und eine gute Synchronisation machen aus Titanfall 2 ein spielerisch tolles Erlebnis für die Ohren. Auch die deutsche Lokalisierung ist gut gelungen und konnte uns überzeugen.

Unser Test basiert auf die PC-Version von Titanfall 2. Das Spiel ist seit dem 28. Oktober 2016 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erhältlich.

Summary
Höher, schneller und weiter geht es in Titanfall 2 voran. Respawn Entertainment hat mit dem zweiten Teil viel gewagt und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Jack Cooper und sein mächtiger Titan BT-7274 rocken gemeinsam den sehr unterhaltsamen Einzelspieler-Modus und konnten uns die komplette Spielzeit über unterhalten. Die unterschiedlichen Bossgegner und die dazugehörigen Kämpfe sind toll ausgearbeitet und die Hindernisparkoure, die sich durch einen Großteil der Levels ziehen, sind weder nervig noch wirken sie aufgesetzt oder zwanghaft ins Spiel gepresst. Es passt einfach alles und es macht einen Heidenspaß an nahezu jeglichen Oberflächen entlang zu sausen wie Sonic der Igel und dabei Feinde niederzumähen!Der Multiplayer wurde weiter ausgebaut und es reihen sich in die Riege der Titans, die die Spieler aufs Schlachtfeld beordern dürfen, neue Ungetüme hinzu und diese bringen jeweils eigene Bewaffnungen und Movesets mit sich. Der Ronin hat uns hier mit am meisten Spaß gemacht, wenn wir uns an feindliche Spieler rangepirscht und ihnen unser Schwert über die Semmel gehauen haben. Leider ist die Auswahl der Waffen für die Piloten recht übersichtlich und bietet nur geringe Langzeitmotivation, da man auch mit den Anfangswaffen gut austeilen kann, vor allem wenn man sie höher levelt und somit neue Waffenteile für sie freischaltet. Der Mehrspieler-Modus von Titanfall 2 ist zwar mit einigen coolen Neuerungen ausgestattet worden, aber so richtig konnte er uns nicht überzeugen. Spaß macht er dennoch und wir hoffen das er auch in den kommenden Monaten nach dem Release noch fleißig mit Spielern bevölkert ist. Außerdem gefällt uns die Aussicht auf die kommenden kostenlosen DLCs. Titanfall 2 ist ein rund um gelungenes Spiel mit nur wenigen Negativpunkten, was sich nicht vor der mächtigen Konkurrenz verstecken muss.
Good
  • Unterhaltsame und packende Story
  • Tolle Hauptcharaktere
  • Herausfordernde Bosskämpfe
  • Knackige Schwierigkeitsgrade
  • Geschmeidiges Gameplay
  • Brillantes Leveldesign
  • Gute ausgearbeitete Klassen im Multiplayer
  • Kein Season Pass und kostenlose DLCs
Bad
  • Grafik nicht ganz so gut wie erwartet
  • Waffenauswahl und Freischaltungen im MP bieten wenig Langzeitmotivation
  • Kampagne leider recht kurz
  • Zu geringer Wiederspielwert im Singleplayer
8
Sehr gut
Written by
Shooter-Liebhaber, Rennspiel-Enthusiast, Gelegenheits-Streamer und Bindestrich-Fetischist :-)

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