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The Witcher 3: Wild Hunt

PC PlayStation 4 Xbox One
9.8

Großartig

8.8

User Avg

 

The Witcher 3: Wild Hunt – Der technische Hexer

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The Witcher 3: Wild Hunt verspricht eines der bestaussehensten OpenWorld-Rollenspiele aller Zeiten zu werden. CD Project RED scheut sich nicht einmal mit ihrem finalen Hexerteil The Witcher 3: Wild Hunt den großen Konkurrenten Skyrim herauszufordern. Grafisch hat der Hexer  die Nase auf jeden Fall weit vorn.

Die Welt des Spiels soll 30-mal so groß sein wie die des Vorgängers The Witcher 2: Assassin of Kings. Um dies zu ermöglichen wurde das triggerbasierte Streamingsystem auf ein System umgestellt, das auf Kacheln setzt. Auf technischer Ebene lassen die RED Engine 3, Nvidias-Physics-Bibliotheken und GPU Physics zusammen ihre Muskeln spielen.

Die neuste Version der RED Engine 3 setzt dabei auf Direct X 11 und ermöglicht somit zum Beispiel die auf der E3 gezeigten realistischen Wellen mit einem Tesselationfaktor von 16. Geralts Reisen zur See werden also nicht immer völlig ruhig vonstatten gehen. Irgendwie wäre dauerhaft ruhiger Seegang auch deutlich zu langweilig. Immerhin befinden wir uns in der Welt von The Witcher 3 und nicht auf einer ruhigen Dampferfahrt auf der Elbe.

Dank des gameplaybeeinflussenden Wettersystems wird es uns in dem Spiel auch glaubwürdiges Wetter begegnen. Regenfälle, Gewitter und Stürme werden dem Hexer fröhlich das Leben zur Hölle machen. Wird nicht der Kampf gegen ein ganzes Rudel von Scheuslichkeiten viel schöner, wenn gleichzeitig ein Orkan droht einen von den Füßen zu reißen? Wie viele Funktionen aus der DirectX11-Trickkiste in The Witcher 3 noch zum Einsatz kommen werden, ist noch nicht ganz raus. Momentan bemüht sich CD Project RED Tessellation zu implementieren und die globale Beleuchtung zu verbessern.

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Tessellation unterteilt einfach gesagt schon vorhandene Polygone eines Modells noch weiter und erhöht somit deutlich den Detailgrad. Außerdem kann dieses DirectX11 Feature 2D-Texturen mit Höheninformationen Tiefe verleihen, sie also in die dritte Dimension bringen. Sie kann ebenfalls dazu genutzt werden aufploppende Objekte in der Ferne, was ja vor allem in Open-World-Spielen auftritt, zu eliminieren. Auch Gebäude und die Vegetation der Welt dürften davon profitieren.

Tomb Raider ist das erste Spiel, das deutlich realistischere Haardarstellung bietet. Ebenso soll dies The Witcher 3: Wild Hunt tun. Dank der GPU-Physics stellt das Spiel realistische Haare, Felle und auch Kleidung dar. Eine deutliche Absage an steife Umhänge oder unrealistisch anmutende Kleidungsfalten.

Abgesehen von den Nvidia Physicbibliotheken wird es in The Witcher 3 auch möglich sein das Nvidia exklusive TXAA zu nutzen. Zu guter Letzt gibt es noch eine wunderbare Botschaft für alle AMD-Multicoreprozessorbesitzer: CD-Project-RED bestätigte, dass ihr Spiel für Multicoreprozessoren optimiert werden wird. Zusammenfassend kann man jetzt schon sagen: Witcher 3: Wild Hunt wird vermtulich das schönste OpenWorld-Rollenspiel, das es jemals gab.

Ein Fest für Grafik- und Rollenspielfans steht ins Haus.

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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