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Tembo the Badass Elephant Review

Die Welt wird angegriffen. Eine Horde von Bösewichten in Skelettmasken walzt die Armee einfach nieder. Der Kommandant sieht nur eine Lösung: Er muss seinen alten Kriegskameraden aus dem Ruhestand holen. Schweren Herzens legt dieser seine alte Ausrüstung an und verabschiedet sich von seiner Frau.

Ich muss gestehen, ich habe das Schreiben dieses Artikels etwas vor mich her geschoben. Nicht etwa, weil Tembo ein schlechtes Spiel ist. Ganz im Gegenteil, es ist kurzweilig und witzig. Aber Kritiken zu 2D Jump’n Runs sind oft so schnell geschrieben, dass man manchmal gar nicht weiß, ob das Ergebnis überhaupt sinnvoll ist.

Tembo trampelt und trompetet sich durch 14 Level in 4 thematisch unterschiedlichen Welten an deren Ende jeweils ein Boss auf euch wartet. In jedem gilt es so viele Gegner wie möglich zu besiegen, entführte Zivilisten agieren als Secrets, die von der grauhäutigen Kampfmaschine gerettet und ins Ziel gebracht werden sollen. Das gibt dem Ganzen etwas mehr Wiederspielwert.

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Spielerisch würde ich The Badass Elephant als Mittelding zwischen Sonic the Hedgehog und Donkey Kong Country bezeichnen. Tembos primäre Attacke ist ein mächtiger Ansturm, der kleine Gegner und Hindernisse völlig pulverisiert. Dennoch gilt es seine Umgebung im Auge zu behalten, weil ein feuriger Panzer, Stacheln oder ein Elektro-Soldat den Elefanten schnell ausbremsen können. Und trotz des rasanten Trampelangriffs bewegt sich Tembo recht behäbig.

Seid ihr von mehreren Gegnern umzingelt, was durchaus häufig vorkommt, gilt es den massiven Protagonisten durch eine Horde Geschosse zu steuern. Es erinnert beinahe ein wenig an einen 2D Shooter á la R-Type.

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Zusätzlich kann Tembo mit seinem Rüssel Wasser spritzen um Feuer zu löschen oder Pflanzen wachsen zu lassen. Kein weltbewegendes Feature, aber es sorgt für einige interessante Hüpf-Abschnitte, in denen man seine Sprünge besser timen muss.

Ab und an gibt es Rätsel-Räume in denen ihr euch genauer überlegen müsst in welcher Reihenfolge ihr welche tragende Säule einreißen müsst. Die lockern das Spielgeschehen zwar etwas auf, sind aber nie wirklich komplex.

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Optisch kann das Spiel auf jeden Fall überzeugen. Die Cartoon-Grafik erinnert ein wenig an einen frühen Nickelodeon Cartoon und sieht auf der Playstation 4 echt spitze aus. Die Musik ist nichts besonderes, doch die Sound Effekte sorgen dafür, dass man richtig Spaß daran hat die Schädel-Armee platt zu walzen.

Summary
Und damit ist eigentlich schon alles zum Spiel gesagt. Die Mechaniken funktionieren alle sehr gut und es macht einfach Spaß mit Tempo durch die Gegner-Horden zu pflügen. Nach knapp 4 Stunden hat mal schon alles gesehen, aber das Spiel kostet ja auch nur 13 Euro, da kann man sich nicht groß beschweren. Es ist kurzweilig und ganz spaßig, aber erwartet kein Rayman Legends oder Super Meat Boy.
7
Gut
Written by
Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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