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Suicide Squad: Jared Leto über den Joker und Nachdrehs für mehr Humor

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Mit Spannung erwartet man, was Jared Leto aus der Figur des Joker in David Ayers Suicide Squad machen wird. Auch wenn die Rolle wohl keine allzu große werden wird, sind die Fußstapfen, die der verstorbene Heath Ledger mit seiner Darbietung hinterlassen hat dafür umso größer. In einem Interview verriet Leto nun, warum er Batmans Nemesis einen so ganz anderen Anstrich gegeben hat. Zudem gab es teure Nachdrehs, um dem Film mehr Witz zu verleihen.

Die Fanlager sind bei der Joker-Frage ziemlich gespalten, unterscheidet sich die Darstellung des Jokers im kommenden DC-Film Suicide Squad durch Jared Leto allein optisch schon sehr stark von den bisherigen. Ob man diese Neuerfindung des wohl ikonischsten Schurken der Comicwelt gutheißt oder nicht, eins ist sie in jedem Fall: Anders. Verstärkt wird das Ganze zudem von Jared Letos schauspielerischer Leistung, der schon desöfteren zum „method acting“ neigte, und es auch diesmal komplett durchzog: Er blieb die ganzen Dreharbeiten über in der Rolle. Um sie nicht nur zu spielen sondern regelrecht zu leben. Die Filmcrew und die anderen Schauspieler, die ihm bei der Arbeit am Set zusehen konnten, seien wie gebannt von seiner schier unerschöpflichen Hingabe in der Darbietung gewesen. Lange Zeit hat sich Leto nicht dazu geäußert, in einem Interview brach er jedoch neulich sein Schweigen:

„Die Arbeit, die an diesem Charakter durch so viele Leute vor mir verrichtet wurde, hat großen Eindruck hinterlassen. So unglaublich, so voller Spaß, so tiefgreifend, so riskant, dass es eine ganz besondere Ehre war, gefragt zu werden, diese Verantwortung zu übernehmen. Egal ob man ein Komponist ist, der an einem Stück arbeitet, das vor Jahrhunderten geschrieben wurde, oder ob man ein Schauspieler ist, der ein Stück reinterpretiert, das ist heutzutage weit verbreitet. Regisseure nehmen sich große Klassiker vor, Schauspieler reinterpretieren Rollen, das wurde schon immer so gemacht. Von Scarface bis Hamlet. In gewisser Weise ist es sehr interessant, etwas zu reinterpretieren, es zu verfeinern. Der Joker wurde brilliant geschrieben, als er vor über 75 Jahren zum ersten Mal auf die Welt losgelassen wurde. Und ich bin einfach dankbar, dass ich diese Gelegenheit erhalten habe.“

Die Joker-Vorgänger haben Leto demnach dazu gebracht, die Rolle für sich neu zu erfinden, indem er sie komplett radikalisiert und zu etwas speziellem und vorher nicht in der Form dagewesenen macht. Neues gibt es aber auch im Bezug auf Suicide Squad selbst. Wie ein Warner Bros. Insider in Erfahrung gebracht haben will, gab es Nachdrehs, die das Studio viele Millionen gekostet haben sollen. Im Gegensatz zum Marvel Cinematic Universe wollte DC ursprünglich eine etwas ernstere und düstere Schiene fahren. Im „Bohemian Rhapsody“-Trailer des Films gab es jedoch einige humoristische Szenen, die auf viel positive Resonanz stießen. Und weil man das Witz-Pulver bereits im Trailer verschossen hatte, mussten nun einige zusätzliche Szenen gedreht werden, um den Film noch etwas mehr aufzulockern.

Wie viel Humor und wie viel Dunkelheit im Film letztendlich übrig geblieben ist, und wie sich Jared Leto als irrer Clown schlägt, erfährt man am 4. August 2016, wenn Suicide Squad in die Kinos kommt.


Quelle: gamona.de
Bildquelle: Warner Bros

Space Cowboy und Teilzeit-Vampir. Immer schwer bewaffnet mit nem Controller in der einen und Kino-Ticket in der anderen Hand.

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