Steam erleidet Problemsituation – Houston, we have a problem!

Steam erleidet Problemsituation – Houston, we have a problem!

Steam gab bis vor Kurzem Nutzern Zugriff auf völlig andere Accounts. Zur besinnlichen Weihnachtszeit dürfte bei Valve die Luft glühen.

Update 26.12 19:20
Valve hat sich gestern über einen Pressesprecher gegenüber Gamespot zum Vorfall geäußert, woran das Problem gelegen habe und wie es nun um Steam stehe.

Steam ist wieder online und läuft ohne irgendwelche bekannten Probleme. Aufgrund einer Konfigurationsänderung früher am heutigen Tage erlaubte es ein Caching-Problem einigen Nutzern in einem Zeitraum von weniger als einer Stunde, zufällige Seiten von anderen Nutzern zu sehen. Dieses Problem wurde seitdem behoben. Wir glauben, dass es keine unauthorisierten Aktionen auf den Account erlaubte, die über das Anschauen von im Cache befindlichen Seiteninformationen hinausgehen, und dass die Nutzer damit keine weiteren Handlungen vornehmen müssen.

Quellen: gamespot; gamestar

Update 26.12 0:30 Uhr:
Die Shopseite von Steam ist wieder erreichbar und das Problem scheint behoben worden zu sein, wie auch @SteamDatabase festgestellt hat. Damit dürfte die Gefahr gebannt sein. Es bleibt zu hoffen, dass es dabei bleibt. Ein Statement vom Steam-Team bleibt indes noch aus.

Update 25.12 ~ 23 Uhr Ein Steammoderator hat sich doch bereits zur Wort gemeldet und liefert das erste offiziellere Statement. Der Moderator KillahInstinct postete Folgendes auf Englisch im Steamforum:

Wir haben Berichte erhalten, dass Leute manchmal die Accountinformationen anderer Leute auf ihrer Accountseite sehen. Valve wurde davon in Kenntnis gesetzt und arbeitet gerade an einem Fix.

Ein paar häufiger gestellte Fragen:

  • Nein, Steam wurde nicht gehackt.
  • Kreditkarteninformationen und Telefonnummern sind, wie es das Gesetz verlangt, zensiert und nicht für die Nutzer sichtbar.

Original-Meldung
Hattet ihr das Pech vor gut einer Stunde in Steam eingeloggt zu sein, wurdet ihr Zeuge eines “interessanten” Schauspiels. Jeder Klick auf eine Steamfunktion wie Spielehubs, Account-History oder Profil leitete euch anstatt auf euer eigenes Profil weiterzuleiten, auf irgendein zufälliges anderes Profil weiter. Mit dabei vertrauliche Informationen, die eigentlich niemand anders als die Person vor ihrem Bildschirm sehen sollte. Dazu zählen aktivierte Lizenzen, Steamguthaben, Accountnamen und weitere Informationen. Mitunter begrüßte einen auch ein neues Alphabet, um einen einmal auf einen ganz neuen Weg die russische oder bulgarische Sprache näherzubringen.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den auftretenden Problemen, um einen Software-Fehler seitens Valve und Steam handelt. Bis jetzt gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass die Situation beispielweise auf einen Hacking-Angriff zurückzuführen sein könnte. Vielmehr geht beispielsweise der Twitter-Account @SteamDatabase, der in keinsterweise mit Valve in Verbindung steht, davon aus, dass es sich hierbei um ein Cachingproblem von Valve handele.

Allerdings geht dennoch eine potentielle Gefahr für mit dem Account verbundene Zahlungsinformationen aus. Ihr solltet jedoch nicht versuchen diese via Steam zu ändern oder zu entfernen! Gerade der Versuch dies zu tun, könnte erst ein wirkliches Risiko erzeugen, da es momentan unklar ist, wie tiefgreifend das Chaching-Problem ist. Stattdessen ist es empfehlenswert beispielsweise auf der offiziellen PayPal-Seite die automatische Abbuchungsfunktion für Steam zu deaktivieren, damit die Gefahr gebannt ist, dass irgendein Fremder Zahlungen mit dieser tätigt.

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So oder so ähnlich könnte es bei Valve gerade aussehen.

Bis jetzt ist die Steam-Community auf ihren internen Support durch Privatpersonen angewiesen. Valve hat bis jetzt kein einziges Wort über die Problemsituation verloren. Weder wandte sich der Gigant an die Presse noch an die Community. Allerdings sind die Server seit etwa 22:30 nicht mehr erreichbar, womit die Gefahr, dass ihr euch versehentlich selbst einer Gefahr aussetzt, gerade recht klein sein dürfte.So oder so solltet ihr bis es Entwarnung seitens einschlägiger Quellen wie dem Steam-Support gibt, im Moment besser die Finger von Steam lassen.

Wahrscheinlich hat Valve panisch die Notfall-Downtime-Knopf gedrückt, als ihnen dämmerte, was gerade passiert. Hoffentlich ist die Situation bald geklärt.

Quellen:Steamforum, @SteamDatabase, giga.de, kotaku

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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