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StarCraft 2: Legacy of the Void – Closed Beta startet am 31.03

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Das Finale von StarCraft  2 rückt näher. In weniger als zwei Wochen wird die Close Beta-Phase von Legacy of the Void beginnen, die darauf eine gewisse Weile laufen wird, um das letzte Addon auf seinen Release vorzubereiten.

Interessanterweise liegt der Starttermin der Closed Beta in Relation zu früheren Spielen relativ früh, wie Blizzard offen zugesteht. Daher werde sich die Beta am Anfang auch noch deutlich unpolierter anfühlen, als es die Fans aus vergangenen Blizzardbetas gewohnt seien. Außerdem wird die Closed Beta in ihren frühen Builds noch nicht alle Verbesserungen, Features und neue Einheiten beinhalten. Eine logische Folge dieses frühen Betastarts wird zudem sein, dass diese Phase länger laufen werde, als es bei einem späteren Termin der Fall gewesen wäre.

Doch was wird die Beta eigentlich an Inhalten mitsichbringen?

Wie schon bei Heart of the Swarm plant Blizzard durch Gameplayveränderungen, das Spielgefüge etwas anzupassen.

Ganz oben auf der Liste der Entwickler steht, dass die Sc2-Matches sich lebendiger und actionreicher anfühlen sollen. Dies wollen sie zunächst einmal durch eine leichte Reduktion der Ressourcenmenge an den Basen erreichen, dies setzen sie dadurch um, dass die Hälfte der Mineralien an einer Basis 1500 und die andere Hälfte 750 Mineralien umfassen. In der Theorie soll das die Spieler dazu bewegen, aggressiver zu expandieren, d.h sich schneller neue Basen zu errichten. Darüber hinaus beginnen die Matchups in der Legacy-Beta mit einer Standardarbeiteranzahl von 12 Arbeitern, damit die gemächliche, manchmal etwas langatmige Anfangszeit kürzer wird.

Unabhängig davon sollen Fernkampfeinheiten am Boden nun eine bessere Zielerfassung haben. Ein weiterer Punkt der in Änderung begriffen ist, ist das Verhältnis der Spielzeit zur Realzeit: Bisher lief die Ingamezeit in einem StarCraft 2-Spiel deutlich schneller als die Echtzeit. Nun ist Blizzard dabei an dieser Stellschraube herumzuschrauben, da sie die vorherige Lösung als verwirrend empfinden: Die aktuelle Lösung bringt Echtzeit und Ingamezeit nahezu zur Deckung. Im Laufe der Beta soll festgestellt werden, ob diese Änderung sinnvoll ist oder nicht.

Abgekoppelt von den Gameplayänderungen werden die Betatester übrigens auch schon den angekündigten Archonmodus ausprobieren können, der es den Spielern erlaubt, zu zweit die Kontrolle über ein und denselben Spielerslot zu übernehmen.

Neue Einheiten und Veränderungen

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Der Disruptor und die Adeptin

Protoss

Die Protoss erhalten die Adeptin und den Disruptor als neue Einheiten. Erstere ist eine im Warpknoten rekrutierbare Fernkampfinfanterieeinheit, die in einem ähnlichen Aufgabenfeld operieren soll wie zuvor der Berserker und der Stalker. Ähnlich wie die letztere Einheit verfügt die Adeptin auch über eine Teleportfähigkeit, die allerdings mehr auf Positionierung basiert. Realisiert wird diese Teleportation durch die Fähigkeit Psionischer Transfer, welche einen Doppelgänger erzeugt, zu dessen Stelle sich die Adeptin teleportiert, sobald dieser nach einer gewissen Zeit verschwindet.

Für eine Handvoll Disruptoren braucht ein Protossspieler eine Roboterfabrik, die diese leichte Einheit produzieren kann. Bei Aktivierung der Fähigkeit Purification Nova transformiert sich der Disruptor in eine unverwundbare Energieform und erhält gleichzeitig einen Geschwindigkeitsbonus. Nach 4 Sekunden in dieser Form verwandelt sich die Robotereinheit in einer Flächenschaden verursachenden Explosion in ihre Ursprungsform zurück und wird damit auch wieder verwundbar. Diese Spezialfähigkeit soll besonders effektiv gegen abbauende Arbeiterscharen und Einheiten sein, die besonders häufig in großen Gruppen anzutreffen sind.

Um das Rassengleichgewicht zu gewährleisten, sollen die Protoss etwas anfälliger gegenüber Harrassmentattacken werden, was Blizzard durch eine höhere Verwundbarkeit von sich heranwarpenden Truppen realisiert.

Aus einem ähnlichen Grund erfahren auch im Spiel bereits vorhandene Einheiten wieder Änderungen:

So kann das Warpprisma nun Einheiten aus einer gewissen Entfernung aufnehmen und der Unsterbliche erhält eine aktive statt seiner früheren passiven Verteidigungsfähigkeit.

Das Orakel verfügt nicht mehr über die Fertigkeit Aufdeckung, sondern deckt nun Einheiten durch das Taggen mit der Fähigkeit Envision für 60 Sekunden auf. Außerdem erhält es mit Stasis Ward, eine neue aktive Fertigkeit, die getarnte Minen legen lässt, die bei Kontakt feindliche Einheiten für eine gewisse Zeit in der Zeit einfrieren.

Daneben erfährt die in Heart of the Swarm eingeführte schwere Lufteinheit,der Tempest, eine komplette Rollenänderung: Zukünftig wird dieser nur noch auf Bodeneinheiten und Strukturen feuern können, erhält dafür mit Desintegration eine Fähigkeit, die allen anvisierten Feinden Schaden über Zeit zufügt.

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Terra

Momentan ist die Änderungsliste auf terranischer Seite die kürzeste. Bisher kommt nur der Zyklon als neue Einheit für die menschliche Rasse hinzu. Terraner können diese schnelle Fahrzeugeinheit in der Fabrik bauen. Im Kampf visiert der Zyklon ein Ziel an und erhöht sein Schadenspotenzial im Laufe der Zeit, ab einem gewissen Abstand verliert er allerdings die Anvisierung.

Blizzard will im Laufe der Beta noch eine zweite Einheit für die Terraner entwickeln, würde diese aber ungern in die Fabrik integrieren, da dieses Gebäude schon genug Einheiten habe.

Von den bestehenden Einheiten müssen sich zunächst nur drei Änderungen unterwerfen: Der Schlachtkreuzer kann mit dem Taktischen Sprung(engl. Tactical Jump) zu jedem beliebigen Punkt auf der Karte springen und die Medivacs können in Zukunft Belagerungspanzer auch im Belagerungsmodus transportieren und neupositionieren.

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Der Verwüster und der Schleicher

Zerg

Auch die liebenswerten, wuselnden Zerg lässt Blizzard natürlich nicht außer acht. Der aus StarCraft: Brood War und der Kampagne von StarCraft 2: Heart of the Swarm bekannte Schleicher(engl. Lurker) kommt als aus dem Hydralisken morphbare Tier 2-Einheit zurück. Wie schon zuvor kann der Lurker nur aus eingrabenem Zustand heraus angreifen und verursacht dann durch aus dem Boden schnellende Zacken, die jeweils einer bestimmten Linie folgen, massiven Schaden gegen leichte Bodeneinheiten. Durch ein Tier 3-Upgrade kann ein Zergspieler zudem seine Reichweite erhöhen.

Die zweite neue Einheit der Zerg ist der Verwüster(engl. Ravager), welcher gleichzeitig eine Antwort auf die Kraftfelder der Protektoren und die massiven Belagerungspanzer ist. Um einen Verwüster zu bekommen, muss ein Zergspieler ihn aus einer Schabe morphen und bekommt dafür diese der Schabe überlegene Einheit. Ihre Effektivität jedoch hängt stark davon ab, wie gut der einzelne Spieler die mörserähnliche Spezialfähigkeit benutzt, die sowohl Luft als auch Bodenziele treffen und sogar Kraftfelder zerstören kann.

Am Ende können sich auch die Zerg nicht vor der sie verändernden Hand der Entwickler bewahren: Der Schänder verliert seine Korruptionsfähigkeit und erhält stattdessen eine neue Fertigkeit, die ansteigenden Schaden über längeren Zeitraum gegen Gebäude ausübt. Überraschenderweise will Blizzard auch den Schwarmwirt von seiner Rolle als reine Belagerungseinheit wegbringen und will ihm nun auch Unterdrucksetzungspotenzial verleihen. In der Beta wird er seine Schrecken auch dann absetzen können, wenn er nicht eingegraben ist. Den Befehl hierfür muss er aber manuell durch eine Spieleranweisung bekommen. Zusätzlich hat das Abwerfen von Schrecken im uneingrabenen Zustand eine deutlich höhere Abklingzeit. Parallel zu dem neuen Potenzial der Muttereinheit können sich die Schrecken nun zu einer fliegenden Variante weiterentwickeln.

Unangenehmerweise wird der Kampf gegen Nyduswürmer für andere Spieler in StarCraft 2: Legacy of the Void nicht gerade einfacher werden: Denn in der Beta können sie bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie vollständig ausgegraben sind, keinen Schaden erleiden.

Neben den hier beschriebenen Änderungen, nennt das Video noch ein paar weitere: So können die Vipern nun eine Fähigkeit einsetzen, die über Zeit Schaden an Flugeinheiten verursacht.

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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