Sony & die PS5 – Von Backwardscompatibility und XL-Datenträgern

Sony & die PS5 – Von Backwardscompatibility und XL-Datenträgern

Nachdem Sony vor einer Weile bekannt gab, dass die PlayStation 4 sich nun um letzten Abschnitt ihres Lebenszyklus befindet, hat sich sicher jeder bereits die Frage gestellt, wie es wohl weitergeht. Die offensichtlichste Antwort darauf ist die PlayStation 5, die auch schon bestätigt wurde, doch bis auf diesen Fakt gibt es bisher keine weiteren Informationen. Jetzt sorgt ein vermeindliches Patent, dass “veröffentlicht” bzw. “entdeckt” wurde für frischen Wind im Spekulationswald. Denn dieses steht im Zusammenhang mit der Unterstützung von Rückwärtskompatibilität auf der PS5.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das “Patent” bezog sich nicht explizit auf das Feature der Rückwärtskompatibilität, sondern auf eine Technologie, mit der es möglich sein soll, ältere Titel (explizit deren Texturen) auf neueren Systemen “darzustellen”. Die Notwendigkeit einer solchen Mechanik würde aber folglich nur bestehen, wenn man es für eben jenen Verwendungszweck nutzen möchte.

Was könnte dieses Patent bedeuten?

Warum aber gerade jetzt, wenn es doch schon seit langer Zeit beziehungsweise seit Veröffentlichung der PlayStation 4 und Wunsch der Fans gewesen ist? Nun, bis jetzt hat sich Sony quasi mit der Alternative PlayStation Now aus der Affäre gezogen. Auch wenn hier der Erfolg sicherlich nicht so ausgefallen ist, wie es sich das Unternehmen gewünscht hat. Nachdem Microsoft mit der Xbox One in genau diese Richtung vorgeprescht ist und so wieder in der Gunst der Spieler allgemein gestiegen ist, sieht sich Sony wohl dazu bewegt zu reagieren. Natürlich ist der erste Gedanke bei dem Wort Rückwärtskompatibilität direkt das ganze Spektrum bis zur PlayStation 1 zurück abzudecken. Im Anbetracht der technischen Möglichkeiten sollte das durchaus im Rahmen der Umsetzbarkeit sein.

Die PlayStation 3 war leider zu schwach für die Emulierung von PlayStation 2 Titeln, und durch die Einführung des PlayStation Networks und des PlayStation Stores, in dem Spieler diverse alte Spiele käuflich erwerben konnten, bestand für Sony keine, aus wirtschaftliche Sicht, Notwendigkeit dieses Feature für die PlayStation 4 umzusetzen. Da es sich aber hier um kein offizielles Statement oder Information seitens Sonys selbst handelt, ist diese “Entdeckung” bis auf Weiteres mit einer Brise Salz zu genießen.

Es wäre aber durchaus wünschenswert und ein sehr großer Pluspunkt für den Kauf der PlayStation 5, denn die immer stärker werdende Konkurrenz, gerade an der PC-Front, die sich gerade durch Steam auf einem unglaublichen Hoch befindet, und Nintendo mit der Switch, deren Aufwind nicht abnimmt, macht nicht Halt. Letztendlich ist es nicht der alles entscheidende Faktor bei der Wahl einer Plattform, denn das ist und bleibt der Spielekatalog. Aber den Spielern etwas lang Ersehntes als eine Art Dankeschön für viele Jahre der Treue und das Auftechterhalten der Marke Sony zu geben, wäre für beide Seiten ein Gewinn.

Ein neuer Datenträger für die PS5?

Eine weitere News, die jedoch etwas zuverlässiger ist, da sie direkt von Sony selbst kommt, ist die Vorstellung eines neuen Disc-Datenträgers, der ganze 128 Gigabyte Speicher besitzen soll. Fast schon eine Notwendigkeit, schließlich werden mittlerweile Spiele immer größer in ihrem Datenumfang, z.B. Red Dead Redemption 2, das sogar auf 2 BD-Discs gepackt werden musste. Auch hier haben die Entwickler sich bisher damit “beholfen” entsprechende “Datenrestmengen” als Day 1 Patch oder DLCs verfügbar zu machen. Doch mit diesem neuen Umfang wäre das nichtmehr notwendig. Die neue BD-XL soll aus 4 Layern bestehen, die jeweils 32GB speichern können. Konkrete Informationen dazu will Sony in naher Zukunft bekannt geben.

Quelle: segmentnext

games! Redakteur

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