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Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 – Review

Die Schlacht um Suburbia geht in die nächste Runde. In Garden Warfare 2 stoßen die beiden ungleichen Parteien wieder aufeinander und haben ordentlich Unterstützung mitgebracht. Wir haben uns in den Kampf gewagt und verraten euch wie es uns gefallen hat.

Wie schon aus dem Vorgänger bekannt, stehen sich in Garden Warfare 2 Pflanzen und Zombies in einem großen Konflikt gegenüber. Jede der beiden Seiten will den Sieg über die andere davontragen. Dem Spieler steht es dabei frei für welche der beiden Seiten er in den Kampf zieht und kann nach Lust und Laune zwischen beiden Parteien hin und her wechseln. Anders als noch im Vorgänger ist nun, dass sich der Spieler in einer permanenten „Basis“ oder besser gesagt, seinem eigenen Hinterhof befindet in dem er sich frei bewegen kann. Die Basis der anderen Fraktion liegt genau auf der entgegengesetzten Seite und dazwischen liegt das kleine Städtchen Suburbia, welches man frei erkunden und in dem man sich seine ersten Lorbeeren verdienen kann.

Innerhalb des Hinterhofs können wir uns unsere Spielcharaktere aussuchen und sie nach unseren Wünschen anpassen insofern wir Upgrades für sie freigeschaltet haben. Diese erhalten wir wie auch schon im ersten Teil im Stickerladen. Gegen verdiente Credits können wir uns dort unterschiedliche Stickertütchen kaufen, die je nach Preislage unterschiedlichen Inhalt bieten. Je teurer das Tütchen ist, desto höher ist die Chance seltene Charaktere oder Upgrades freizuschalten.

Credits verdienen wir uns am leichtesten in dem wir unterschiedliche Aufgaben von der Auftragstafel erfüllen, Einzelspielermissionen absolvieren oder uns packende Coop- bzw. Multiplayergefechte stürzen. Die Einzelspielermissionen sind dabei eine Art Trockentraining bei dem wir alleine kleine Aufgaben in Suburbia erfüllen oder uns an der Seite von K.I.-gesteuerten Helferlein kleine bis mittelgroße Schlachten auf den verschiedenen Karten liefern. Wer keine Lust auf nervenaufreibende Mehrspielerpartien hat, der ist hier sehr aufgehoben und wird ganz bestimmt seinen Spaß haben.

Noch mehr Spaß macht Garden Warfare 2 aber entweder zusammen mit Freunden oder gegen andere Spieler, die wir in unterschiedlichen Spielmodi herausfordern können. Hier haben wir die Auswahl zwischen klassischem Team-Deathmatch oder Objektbasierten Spielmodi, wo es darum geht nach und nach auf der Karte verteilte Punkte einzunehmen. Das Team welches am Ende die meisten Punkte erobern konnte trägt den Sieg und einen Haufen Credits davon.

Selbstredend ist bei allen Spielmodi gutes Teamplay das A und O. Denn als Einzelgänger wird man ziemlich schnell abgefrühstückt. Nur das Team welches am besten zusammen agiert und die verfügbaren Klassen optimal nutzt hat die besseren Karten.

Auf Seiten der Pflanzen und der Zombies stehen dem Spieler insgesamt 14 Charakterklassen in jeweils 5 Variationen zur Verfügung. Jede Klasse hat nach wie vor ihre eigenen Fähigkeiten und kann wie auch schon im Vorgänger nach Lust und Laune im Aussehen verändert werden. Neue Varianten und Accessoires schalten wir per Stickertütchen frei. Selbstredend hat jede Klasse ihre Vor- und Nachteile, aber zwei der Klassen haben uns bei unserem Test doch etwas die Stirn runzeln lassen.

Zum einen wäre da Rosie, die liebliche Blume mit dem Zauberstäbchen. Dieses verschießt nicht nur magische Disteln die dem Gegner gehörig in den Hintern zwicken, sondern steuern sich auf noch nahezu selbstständig ins Ziel. Das mag im Einzelspieler oder sogar Koop-Modus nicht so schlimm sein, sorgt aber im Multiplayer für ordentlich Frust im Gegnerteam.

Als zweites wäre da der Wicht auf Seiten der Zombies. Dieser kleine Knirps sieht drollig aus und ist an und für sich nicht wirklich gefährlich. Er verfügt nur über eine geringe Anzahl an Lebenspunkten und auch sein Schadensoutput ist nicht wirklich hoch. Im normalen Zustand sollte man sich am besten im Hintergrund halten, wenn es in den Multiplayer geht. Seine einzige Stärke ist die Fähigkeit einen mächtigen Roboter zur Hilfe zu rufen, den er dann steuert und dann ordentlich austeilen kann. Der Roboter hat allerdings einen recht langen Cooldown bis er wieder in Aktion treten darf. In dieser Zeit macht der Wicht dann seinem Namen alle Ehre. Die anderen Klassen haben zwar ebenfalls ihre Vor- und Nachteile, doch gerade bei den zwei eben genannten ist uns der Spielspaß dann doch öfters genommen worden als uns lieb war.

Abgesehen von kleineren Balancingproblemen ist Garden Warfare 2 wie schon sein Vorgänger ein absolut unterhaltsamer Titel mit ordentlich Humor und einen hohen Funfaktor. Doch auch auf technischer Seite macht der Titel eine gute Figur. Keine geringere als die Frosbite 3.0 Engine verrichtet hier ihren Dienst und sorgt mit einer Vielzahl an Grafikfeatures und einer geschmeidigen Framerate für eine tolle Spielatmosphäre. Doch auch bei all der knuffigen Optik die das Spiel bietet, sollten PC-Spieler einen recht leistungsstarken Rechner vor Ort haben. Denn auf Maximalen Details möchte das Spiel gerne von einer GTX970/Radeon R9 290 mit 4GB Ram berechnet werden. Wozu das Spiel allerdings „mindestens 16GB Arbeitsspeicher“ laut offiziellen Angaben benötigen soll, ist uns ein Rätsel.

Soundtechnisch macht das Spiel, wie auch andere Titel aus dem Hause EA, einen mehr als gelungenen Eindruck. Der fetzige Soundtrack sorgt für passende Musikuntermalung und mit der „Zombox“-Einstellung im Soundmenü, knallen die Effekte besonders wirkungsvoll aus der heimischen Musikanlage.

Fazit: Knallbunte Action mit einer gehörigen Portion Humor

 

Summary
Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 ist wie schon sein Vorgänger kunterbunt, abgedreht und irrsinnig witzig. Das Gameplay ist eingängig und bietet für etliche Stunden Spaß. Hinzu kommt das auch Einzelspieler nun mehr auf ihre Kosten kommen und auf Seiten der Pflanzen und der Zombies innerhalb einer witzig erzählten Story durch Suburbia flitzen und Aufträge erfüllen können. Wen es eher in den Multiplayer zieht, für den stehen 6 Spielmodi und ausreichend Karten zu Verfügung um sich auszutoben. Wenn Entwickler Popcap nun noch ein wenig am Klassenbalancing schraubt, dann ist Garden Warfare 2 ein ganz großer Spielspaß für alle die genug von der üblichen grauen Shooter-Masse haben.
Good
  • Neue Klassen
  • Tolles Mapdesign
  • Abwechslungsreiche Spielmodi
  • Unterhaltsamer Einzelspielermodus
  • Schöne Grafik und tolle Effekte
Bad
  • Klassenbalancing nicht ganz ausgereift
  • Gelegentlich Serverprobleme und mangelnde Hitdetection im Multiplayer
8
Sehr gut
Written by
Shooter-Liebhaber, Rennspiel-Enthusiast, Gelegenheits-Streamer und Bindestrich-Fetischist :-)

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