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Passkontrolle: Tales from the Borderlands (Teil 2)

Plant da jemand schon seinen nächsten Coup? Am Ende der ersten Episode von Tales from the Borderlands feierte ein alter Bekannter seine Rückkehr von den Toten – oder ist er es wirklich? Rhys und Fiona nehmen es diesmal mit der Atlas Corperation auf, um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Lest in unserer Passkontrolle, wie es nach vier Monaten in der zweiten Episode Atlas Mugged weitergeht!

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Die lustige Welt der Tiere

Kurz nach ihrem Sturz in die geheime Forschungseinrichtung von Atlas finden Rhys und Fiona ein zweigeteiltes Gerät, das sie zu einem geheimen Waffenprojekt von Hyperions Konkurrenten führen wird – und möglicherweise zu einer weiteren auf Pandora versteckten Kammer mit unermesslichen Reichtümern. Doch Rhys wird von einer digitalen Kopie Handsome Jacks geplagt, die scheinbar nur er sehen kann und die sich anscheinend nicht bewusst ist, was sie ist. Nach einer wilden Verfolgungsjagd mit Pandoras Fauna finden sich Rhys und Vaughn sowie Fiona und Sasha wieder einmal getrennt vor.

Die Gastcharaktere aus der ersten Episode, wie z.B. ZerO, sucht man vergebens. Stattdessen schauen ein paar andere Charaktere vorbei, darunter auch die ersten aus Borderlands: The Pre-Sequel. In Sachen Schauplätze kehrt man sogar bis nach Old Haven aus dem ersten Borderlands zurück. Und auch das Tempo der Handlung ist diesmal um einiges schneller. Allein bis zur Titelsequenz kommt man aus dem Lachen kaum heraus. Und Atlas Mugged schafft den Geniestreich und hält das Level an Humor über die ganze Episode hinweg. Schon Zer0 Sum hatte einige durchaus lustige Dialoge, doch sein Nachfolger ist regelrecht zum schreien komisch, ohne wirklich albern zu werden. Es sind sogar einige Sequenzen mit tiefschwarzem Humor drin, die in anderen Telltale-Spielen für emotionale Szenen gedacht gewesen wären, hier aber genau das Gegenteil bewirken. Trotzdem schafft Atlas Mugged auch Platz für einige emotionale Szenen und bildet die Grundlage für einige noch kommende Entscheidungen. Das einzige Problem sehe ich in Handsome Jack. Auch diesmal ist er wieder eine entsprechend große Präsenz, aber ich habe die Befürchtung, dass man sich zu sehr auf ihn fokussiert. Ihn zu haben ist ok, solange er nicht anderen Charakteren die Show stiehlt.

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Heavy Brain

Wie schon im ersten Teil halten sich große Rätsel in Grenzen. Der Fokus liegt einmal mehr auf einigen Quicktime-artigen Actionsequenzen und mehreren kleinen Variationen wie man sein Ziel erreicht. Z.B. in dem man sich als Rhys aussucht, welchen Teil eines Geräts man kurzschließen soll, um eine Fehlfunktion zu bekommen. Fiona bekommt hingegen die Möglichkeit, wieder ein wenig Geld in die eigene Tasche zu wirtschaften. Wirklich interessant wird es in den kommenden Teilen, wenn ein in dieser Episode etablierter Punkt über Rhys‘ kypernetische Implantate anfangen wird zu greifen.

Und ein mehr persönlicher Punkt: Ich bin sehr froh, dass wir Claptrap noch nicht gesehen haben. Denn anders als Gearbox scheint Telltale zu verstehen, dass der Charakter keinen sonderlich guten Ruf genießt. Stattdessen lernen wir auch einige weitere ganz neue Charaktere kennen. Einer davon wird von Dave Fennoy gesprochen, der als Lee in der ersten Staffel von Telltale’s The Walking Dead auftrat.

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PASS-Status: Anschallen bitte…

…denn Telltale arbeitet hier an etwas ganz besonderem. Tales from the Borderlands entwickelt sich allmählich dank seines schrägen Humors und einem viel besseren Fokus auf die Charaktere von Gearbox‘ eigenem Universum zu einem echten Hit. Es ist teilweise erschreckend, wie leicht Telltale die Vorlagengeber mit teilweise richtig kurzen Abschnitten in den Schatten stellt – und dabei die Schwächen der wahren Borderlands-Titel offenbart.

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Redakteur, Gamer und Filmliebhaber. Mag Indie-Spiele, die PS Vita und Indie-Spiele auf der PS Vita.

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