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OmniBus Preview

Normalerweise bin ich kein Fan von Physikspielen wie Goat Simulator, in denen die gebrochene Mechanik die Hauptattraktion ist. OmniBus von Buddy Cops und Devolver Digital hingegen hat mich dann doch interessiert. Ein ähnlicher Hybrid aus Stunt-, Physik- und Rennspiel ist mir noch nicht untergekommen. Wir haben es uns vorab für euch in einer Preview angesehen.

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Kein Transportmittel

Auf den ersten Blick wirkt OmniBus als Titel ziemlich unspektakulär – bis man es mal startet. Dort erwartet einen Grafik, wie man sie aus uralten PSone-Titeln kennt. In einer Zeit mit viel Pixelart eine erfrischend andere Ästhetik. Zu Beginn wählt man seinen Modus aus und im Gegensatz zu Goat Simulator hat OmniBus tatsächlich eine Story – so in etwa jedenfalls. Im Grunde ist die Ausgangslage stets dieselbe: Man steuert einen Bus, der nicht manuell beschleunigen oder bremsen kann und der mit der Zeit immer schneller und schneller wird. Was überraschend vielseitig ist sind die eigentlichen Ziele: Zerstöre Objekte, bring Passagiere von A nach B ohne sie zu verlieren, setze Passagiere punktgenau ab…sogar Boss-Kämpfe gibt es in OmniBus. Jede Mission kann mit Gold-, Silber- und Bronzerang abgeschlossen werden wenn man gut genug ist. Ansonsten geht es einfach weiter zur nächsten Mission und wenn man von denen genug gemacht hat, zur nächsten Welt. Außerdem steuert man nicht nur einen Bus. Im Laufe des Spiels hat man verschiedene Fahrzeuge zur Auswahl vom normalen Schulbus über ein fahrendes Fass bis hin zum Gravitonbus, der auf Knopfdruck der Schwerelosigkeit Einhalt gebieten kann.

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Physik! Wie funktioniert die?

Herzstück von OmniBus ist die – sagen wir einfach – eigenwillige Auslegung von Physik. Bei Sprüngen oder einfach nur scharfen Kurven kippt der Bus um und fängt an wie von Sinnen durch die Luft zu segeln. Mit genug Glück prallt man an einem Bumper ab und in eine andere Richtung, mit Pech landet man außerhalb des Levels im Wasser, den Weiten des Raumes, einem Abgrund oder bleibt einfach liegen. Im Moment halte ich das noch für eine etwas eigensinnige Angelegenheit, da man sich manchmal etwas zu oft auf sein Glück verlassen muss, wenn man die Physik nutzen möchte um Ziele zu erfüllen. Dadurch steigt der Schwierigkeitsgrad schon relativ früh stark an.

Zum Ausgleich für die Story gibt es den Freeplay-Modus, wo man einfach durch eine große Stadt fahren kann und dabei Punkte sammelt. Hier kann man auch frei seinen Bus aussuchen. Für Chaos garantiert der lokale Multiplayer-Modus für bis zu 4 Spieler, wo der letzte stehende Bus gewinnt. Übrigens: Einen Controller braucht man aufgrund der sehr einfachen Steuerung nicht zwangsläufig, aber ist nützlich wenn man mit Freunden antreten will.

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AUSBLICK: Bus bald!

Noch gibt es kein festes Datum für OmniBus, aber was ich gespielt habe scheint bereits recht fortgeschritten zu sein. Und angekündigt ist es auch weiterhin für Frühjahr 2016, daher kann mit dem Release in den nächsten Wochen rechnen. Woran noch gearbeitet werden könnte wären eine etwas nachvollziehbarere Physik und vielleicht die Inhalte selbst nicht zu sehr glücksabhängig zu machen. Andererseits sind die Roguelikes vielleicht auch genau die Zielgruppe, auf die die Entwickler abgezielt haben. Und als Rennspiel-Vetreter des Genres ist es durchaus in Ordnung.

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Redakteur, Gamer und Filmliebhaber. Mag Indie-Spiele, die PS Vita und Indie-Spiele auf der PS Vita.

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