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Injustice: Götter unter uns Ultimate Edition ist gar nicht so ultimate

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Ein Spiel auch noch Monate nach Release mit DLC zu versorgen ist inzwischen Standard in der Triple A-Industrie. An sich keine schlechte Sache. Auch, dass einige Zeit nach Release eine „Complete Edition“ oder etwas in der Art erscheint. Ärgerlich wird es, wenn die Neuveröffentlichung gar nicht komplett ist. Wie es bei der Ultimate Edition von Injustice der Fall ist.

Vor einigen Monaten brachte Warner Interactive eine Neuveröffentlichung des erfolgreichen Comic-Prüglers Injustice: Götter unter uns auf den Markt. Darin enthalten sind 6 zusätzliche Charaktere, 30 Skins und 60 S.T.A.R.-Lab Missions. An einem Tag im Dezember war die Ultimate Edition Teil des Gamestop Adventskalenders und da dachte ich mir, ich greife nochmal zu, weil diese dadurch nur minimal teurer war, als der Erwerb des restlichen DLCs gewesen wäre. Doch als ich das Spiel dann ausprobierte musste ich feststellen, dass es sich bei der Ultimate Edition gar nicht um ein Komplett-Paket handelt. Zwar sind alle Charaktere und Skins enthalten, die man sich davor schon als DLC kaufen konnte, aber da fehlt trotzdem noch was. Drei Skins sind nämlich nur über Umwege zu erhalten und es kekst mich massivst an, dass ich mir diese Mühe noch bei einer „Complete Edition“ überhaupt noch machen muss.

Flashs New 52 Kostüm ist nicht sonderlich aufwändig. Dazu benötigt man nur eine WBID. Sofern man sich nicht daran stört, noch einer Firma seine Email-Adresse für ein überflüssiges Online-Profil zu geben. Die anderen beiden sind da schon etwas umständlicher. Der klassische (und beste) Bane-Skin mit dem Namen „Knightfall“ lässt sich nur freischalten, wenn ihr die (wirklich grauenvolle) iOS Version von Injustice herunterladet, sie mit eurer WBID verlinkt und das Spiel dann im App Store bewertet. Den Batman Beyond Skin letztlich, kann man nur freischalten, wenn man im iOS Spiel eine „Batman-Karte“ erwirbt und wie das in solchen Spielen so üblich ist, bedarf das entweder unzähliger Stunden Spielzeit oder einen tiefen Griff in den Geldbeutel.

Das finde ich einfach eine grobe Frechheit. Wenn auf dem Cover „Ultimate“ oder „Complete“ oder „Game of the Year“ steht, dann kann ich doch wohl auch erwarten, dass ich mir danach keine Sorgen mehr machen muss, wie ich an weiteren Content komme. Es gibt auch Spieler, die auf solche Versionen warten, weil ihre Konsolen nicht ans Internet angeschlossen sind. Die kucken immer noch in die Röhre. Eigentlich ist Warner Interactive einer meiner liebsten Publisher, weil sie die meiste Zeit sehr solide Spiele basierend auf tollen Lizenzen produzieren. Doch bei solchen Aktionen hab ich echt die Schnauze voll.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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