Guild Wars 2: Path of Fire – Überblick über die Inhalte des Addons

Guild Wars 2

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Guild Wars 2: Path of Fire – Überblick über die Inhalte des Addons

Guild Wars 2: Path of Fire – Überblick über die Inhalte des Addons

Was bringt Guild Wars 2: Path of Fire? Wir geben euch einen Überblick über die bereits bekannten Neuerungen, unterfüttert mit Gameplay.

Am 1. August hat ArenaNet zusammen mit Communitygrößen Guild Wars 2: Path of Fire enthüllt. Die zweite Erweiterung für Guild Wars 2 führt ihre Spieler und Spielerinnen in die Kristallwüste und in den Norden Elonas, um den Feuer- und Kriegsgott Balthasar aufzuhalten. Dieser hat sich in den Kopf gesetzt, seine Macht durch das Töten der Altdrachen zu mehren, unabhängig davon, was das für das Schicksal der Spielewelt bedeutet. Bei Path of Fire folgt ArenaNet einer klaren Prämisse:

In der neuen Erweiterung dreht sich alles um Inhalte. Es gibt eine epische Geschichte, fünf neue, gewaltige, offene Welten, Reittiere, mit denen ihr euch auf völlig neue Weise durch Tyria bewegen könnt, sowie neun neue Elite-Spezialisierungen.

Mike O’Brien, President und Mitbegründer von ArenaNet

Im Grunde deckt Mike O’Brien damit die Eckpfeiler der Erweiterung ab, allerdings gibt es mehr Infos zu den einzelnen Aspekten.

Die Kristallwüste & das Königreich Elona

Path of Fire verlagert den Ort des Geschehens in die Kristallwüste im Südosten der Weltkarte und in den Norden des Königreichs Elona. Damit kehrt Guild Wars 2 zum einen in ein wichtiges Gebiet von Guild Wars: Prophecies und zum anderen auf den Weltteil von Guild Wars: Nightfall zurück. In diesem Teil der Spielwelt erwarten die Spieler und Spielerinnen fünf neue, frei erkundbare Gebiete. Es solls sich bei ihnen, um die größten Gebiete handeln, die es jemals für Guild Wars 2 gegeben hat. In der Post Show und in weiterem Gameplay aus einer spielbaren Demo der Erweiterung war bereits ein Teil der ersten neuen Karte spielbar. Dieser Teil allein war weitläufiger als viele Guild Wars 2-Karten und soll nur ein kleiner Teil der ersten Karte von Path of Fire gewesen sein. Abgesehen von der Größe spielt eine große Rolle, wie gut ArenaNet diese größeren Karten füllen wird und, ob das Team seine Spieler mit ihnen beschäftigt halten kann. Kernaufgebot der Karten dürften wieder Gegnermobs und Guild Wars 2’s dynamische Events stellen, der Questersatz des mmorpg, der „dynamisch“ in der offenen Welt abläuft. Mit Kopfgeldjagd-Aufträgen führt ArenaNet außerdem einen neuen Aktivitätstyp ein, in dem man gefährliche Gegner jagt, die die lokale Bevölkerung bedrohen. Ähnlich wie bei den Karten der 3. Staffel wird es weiterhin unendlich oft wiederholbare Herzquests auf den Karten geben. Dazu kommen Abenteuer wie auf den Heart of Thorns-Karten, Herausforderungs-Minispiele, Reittierrennen, und Erkundungsfeatures wie Helden-Herausforderungen, Vistas und Sehenswürdigkeiten.

AuroraPeachy hat eine Stunde Gameplay-Material von dem Ausschnitt der ersten Karte aufnehmen dürfen, das den Aufbau dieses Bereichs, Events, Abenteuer, Herzen und mehr zeigt.

Wie Heart of Thorns und das Hauptspiel wird Path of Fire wieder über eine Story-Kampagne verfügen. Diese wird in Story-Instanzen erzählt werden, deren Grenzen dynamisch verändert werden können, weshalb den Entwicklern deutlich umfassendere Arreale für ihre Missionen zur Verfügung stehen. Es ist noch nicht bekannt, wie lang die Kampagne sein wird. Wer bei ArenaNet zum Anspielen der Erweiterung zu Gast war, durfte bereits die erste Instanz der Kampagne anspielen. AuroraPeachy hat ebenfalls diesen Teil ihrer Gameplay-Erfahrung mitgeschnitten, um Spoiler zu vermeiden, haben wir euch das Video in einen Spoiler gepackt.

1. Story-Instanz von Path of Fire

Die vier Reittiere

Wenn ihr in das Gameplay-Video hineingeschaut habt, wird euch eine Sache kaum entgangen sein: Guild Wars 2: Path of Fire führt erstmals in der Geschichte des Franchises Reittiere ein. Diese dienen nicht nur der schnelleren Fortbewegung in den großen Gebieten der Erweiterung, sondern bieten ähnlich wie der Gleiter aus Heart of Thorns wichtige Bewegungsfähigkeiten. Diese sind notwendig, um bestimmte Bereiche der Karten zu erreichen oder neue Pfade nehmen zu können. Damit endet die Analogie zum Gleiter nicht. Ähnlich wie bei ihm lassen sich neue Fähigkeiten jedes Reittiers über eine für es spezifische Beherrschung freischalten. Dies läuft wie gewohnt über Erfahrungspunkte zum Aufleveln dieser und Beherrschungspunkte zum Freischalten ab. Zu Release wird es vier Reittiere geben.

Für die Vorstellung der Reittiere hat ArenaNet ein eigenes Video parat:

Übersicht über die vier Reittiere

Der RaptorDer SchweberochenDer SpringerDer Schakal

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Der Raptor ist das erste Reittier, man schaltet ihn vergleichsweise früh frei und benötigt ihn bereits im ersten Gebiet des Addons. Er kann unter anderem einen Hechtsprung über Klippen durchführen, der sich weiter ausbauen lässt.

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Der über dem Boden schwebende Schweberochen ist dank seiner Luftsäcke in der Lage, außerhalb des Wassers zu überleben.. Mit ihm lassen sich gefährliche Areale wie Treibsand oder Schwefel überwinden.

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Beim Springer handelt es sich quasi um einen großen Hasen. Seine besondere Spezialität sind hohe Sprünge.

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Anders als die anderen drei Reittiere ist der Schakal kein natürliches Wesen: Er ist magischer Natur, was ihm erlaubt sich in Sand aufzulösen, um Kurzstreckenteleports durchzuführen, und durch Sandportale zu schreiten. Er wird von Dschinns im Ödland gezähmt.

Die neun neuen Elite-Spezialisierungen

Es bleibt bei den neun Klassen von Guild Wars 2 – denn Path of Fire führt keine neue Klasse ein. Dafür führt es neun neue Elite-Spezialisierungen mit sich, die die neun bestehenden Klassen um neue Waffen, Fähigkeiten und Mechaniken erweitern. Im Fertigkeitensystem von Guild Wars 2 besteht ein Build aus drei Spezialsierungen, in denen man unterschiedlichen Eigenschaften auswählen kann, eine dieser Spezialsierungen darf eine Elite-Spezialisierung sein. So wird aus einem Elementarmagier des Hauptspiels beispielsweise ein Sturmrufer in Heart of Thorns. Die Hintergedanken hinter den neuen Elite-Spezialisierungen erklärt ArenaNet in einem Extra-Video. Zusätzlich gibt es zu jeder Elite-Spezialisierung nochmals ein eigenes Vorstellungsvideo.

Ingenieur: HoloschmiedDieb: ScharfschützeElementarmagier: Weber Krieger: BannbrecherMesmer: IllusionistNekromant: PestbringerWächter: AufwieglerWaldläufer: SeelenwandlerWidergänger: Abtrünniger

Holoschmiede erhalten Einhandschwerter als neue Waffe und können in einen Holomodus wechseln, in dem sie Licht-Waffen zum Einsatz bringen können. Beim Einsatz dieses Modus müssen Holoschmiede auf ihre Hitzeanzeige achten, da die Fähigkeiten ihre Temperatur erhöhen und bei unachtsamen Gebrauch zu einer Überhitzung führen. Kommt es zu einer solchen, hat das explosive Folgen.

Scharfschützen sind Auftragskiller, die einen Auftrag für ein bestimmtes Ziel erhalten, ihm auf der Ferse bleiben und es mit ihrem Gewehr ausschalten. Dabei können sie ihren Gegner markieren, mit negativen Effekten belegen und Schattenmagie zum Einsatz bringen.

Feuer, Wasser, Erde und Luft – die vier Elemente und vier Einstimmungen sind der Spielplatz eines jeden Elementarmagiers. Ein Weber muss sich aber nicht mehr zwischen den unterschiedlichen Elementen unterscheiden, sondern kann sich auf zwei Elemente gleichzeitig einstimmen. Dies hat zu Folge, dass jeweils zwei seiner Waffenfähigkeiten einem Element gewidmet sind und die mittlere Fähigkeit zu einer Mischung aus beiden aktivierten Elementen wird. Er kann jedoch auch ganz klassisch nur auf ein Element zur Zeit setzen, indem er sich doppelt auf ein Element einstimmt.

Wenn es darum geht, Magienutzer zu kontern, ist ein Bannbrecher gefragt. Er kann Gegner daran hindern, Fähigkeiten zu benutzen, und sein Adrenalin für einen Konterangriff einsetzen, der einen gegnerischen Angriff abfängt. Seine neuen Waffen sind Dolche, die er sowohl als Haupthand- als auch als Nebenhandwaffe einsetzen kann.

Mesmer rufen immerzu Illusionen herbei, ein Illusionist treibt diesen Aspekt der Mesmer zur Meisterschaft. Seine Illusionen verfügen über besonderes Schadenspotenzial und anstatt auszuweichen, bedient er sich seiner Illusionsmagie. Wessen Nerven schon unter sich ständig kopierenden Mesmern litten, der wird sich über den Illusionisten besonders freuen.

Pestbringer verzichten auf die Lichform von Nekromanten und die Reaperform Reapern. Stattdessen kanalisieren sie Lebenskraft in den Boden, damit sie Schatten herbeirufen können. Diese fügen Feinden Schaden zu und gewähren Verbündeten Segen in Form von Barrieren und bekannten Effekten. Ihre neue Zweithandwaffe ist die Fackel.

In gewissermaßen handelt es sich beim Aufwiegler um einen Bücherwurm, dem man eine Axt in die Haupthand gedrückt hat. Die Tugenden des Wächters werden als Aufwiegler zu speziellen auf Schriften basierenden Fähigkeiten, man sollte wohl niemals die Macht des Wortes unterschätzen.

Normalerweise kämpft ein Waldläufer immer Seite an Seite mit seinem Tiergefährten. Ein Seelenwandler verschmilzt hingegen mit seinem Tier und setzt dessen Fähigkeiten ohne seinen Begleiter im Kampf ein. Genau wie der Bannbrecher kann er Dolche einsetzen.

Als Abtrünniger erhält ein Widergänger Zugriff auf die neue Legende von Kalla Scorchrazor. Mit ihr kann er die Geister der Kriegsgruppe der legendären Charr-Rebellin herbeirufen und einen Kurzbogen einsetzen.

Was kommt noch?

Abgesehen von den genannten Eckpfeilern der Erweiterung stellt ArenaNet noch mehr Inhalte in Aussicht und weitere Bestandteile wurden durch Communityvertreter bestätigt, die bei ArenaNet zum Anspielen des Addons waren.

Mit der Windgepeitschten Freistatt führt ArenaNet eine neue Gildenhalle mit Guild Wars 2: Path of Fire ein. Sie ist den Residenzen des elonischen Adels nachempfunden. Ferner wird es vor dem Release der Erweiterung einen großen Balance Patch geben, um das Spielgefüge insgesamt auf die Erweiterung vorzubereiten und neue Features wie die Barrieren einzuführen. Außerdem hat Wooden Potatoes im Livestream bestätigt, dass ArenaNet neue Raids, Fraktale für die Fraktale der Nebel und ebenfalls Inhalte für das PvP und Welt-gegen-Welt-PvP in Arbeit habe.

Vorbestellerboni & Versionen

Wer Guild Wars 2: Path of Fire vorkauft, erhält als Bonus den Titel Elonischer Gesandter, einen Miniatur Balthasar und einen freiwählbaren Sonnenspeer-Waffenskin. Darüber hinaus gliedert sich die Erweiterung in drei unterschiedliche Versionen.

  • Die Standardedition für 30€ beinhaltet neben dem Addon eine Level-80-Aufwertung, die einen Charakter auf Maxlevel anhebt, und einen accountweiten Inventarplatz mit sich bringt.
  • Die Deluxe Edition für 54,99€ umfasst neben dem Addon eine Level-80-Aufwertung, das Sonnenspeer-Kleidungsset, einen Dauerpass für „Lilie von Elon“, einen zusätzlichen Charakterplatz und ein Identitätsreparaturkit
  • Die Ultimate Edition für 80€ enthält alles, was die Deluxe Edition beinhaltet, und 4000 Edelsteine für den Ingame-Shop.

Beim Kauf von Guild Wars 2: Path of Fire sollte beachtet werden, dass es nicht zu empfehlen ist, das Addon auf Key-Marktplätzen zu erwerben. Es ist auf solchen Portalen in der Vergangenheit häufiger zum Verkauf von Guild Wars 2-Produkten gekommen, die mit gestohlenen Kreditkarten erworben wurden. Die Aktivierung eines solchen Keys kann zum Bann eines Accounts führen. Generell solltet ihr, um auf der sicheren Seite zu sein, die Addons bei einem der autorisierten Verkäufer oder direkt bei ArenaNet kaufen.

Was ist mit Neuanfängern und Testwochenenden?

Wer zu Path of Fire neueinsteigen will, hat sich einen denkbar guten Punkt für den Einstieg in Guild Wars 2 gewählt. Das Hauptspiel ist grundsätzlich Free-to-Play, mit ein paar Einschränkungen. Ob euch das Spiel gefällt, könnt ihr also völlig ohne Mehrkosten herausfinden. Weiterhin ist Guild Wars 2: Path of Fire grundsätzlich allein lauffähig. Wenn ihr mögt, könnt ihr euch allerdings ebenso für 50€ ein vergünstiges Bundle aus Heart of Thorns und Path of Fire kaufen. Die Staffeln 2 und 3 der Lebendigen Welt sind in diesem jedoch nicht enthalten. Richtigstellung: Die Staffeln der lebendigen Welt mögen zwar nicht enthalten sein, aber man kann sie in einem Bundle auf der offiziellen Seite erwerben. Zumindest ist dies bereits bei Staffel 2 der Fall und sollte bei Staffel 3 bald ebenfalls möglich sein.

Angenommen ihr kauft nur Path of Fire, dann verspricht euch ArenaNet, dass ihr in sämtlichen Inhalten von Path of Fire komplett ohne die Features und Inhalte von Heart of Thorns oder der Staffel 3 auskommt. Denn deren Beherrschungen, die einem das Nutzen von Gleitern, Sprungpilzen und Magmaröhren ermöglichen, sind für Leute, die nur Path of Fire besitzen, nicht verfügbar. Gleichzeitig braucht man für die ersten neun Elite-Spezialisierungen, das Einnehmen einer Gildenhalle ebenfalls unbedingt Heart of Thorns. Ansonsten ziehen Path of Fire-Spieler mit Spielern, die beide Addons besitzen gleich, sie können sogar die Widergängerklasse spielen, ohne das erste Addon aktiviert zu haben.

Vor dem Release am 22. September wird es 2 Testwochenenden geben, die für alle Spieler und Spielerinnen jeden Accounttyps offenstehen werden. Das Erste läuft von Freitag, den 11. August, bis Sonntag, den 13. August. Wann das zweite Testwochenende stattfindet, steht noch aus.

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Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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