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gamescom 2015: Just Cause 3 – Angespielt und abgehoben

Knabberkram und ein schmackhaftes Eis am frühen Morgen, so lässt man sich die Präsentation eines neuen Spiels doch gerne versüßen. Vorallem wenn es um ein so rasantes Spiel wie Just Cause 3 geht. Ich war bei Square Enix und den Avalanche Studios auf der Gamescom zu Besuch und habe ordentliches Chaos angerichtet.

Zugegeben, eigentlich ist Just Cause 3 das Spiel von Kollege Max. Doch der Glückspilz hatte auf der Gamescom einen Termin für Dark Souls 3 ergattert und so bin ich für ihn zu den Leuten der Avalanche Studios gegangen und muss sagen, ich bin entzückt. Das Spiel ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe, nur noch krasser und eigentlich viel geiler und schneller und mit mehr Explosionen und anderen üblen Zerstörungseffekten und fliegenden Panzern. Klingt etwas verrückt? Ist es auch!

Der dritte Teil der Just Cause Reihe führt uns auf den Inselstaat Medici in der Rolle des Protagonisten Rico Rodriguez, der in seine Heimat zurückkehrt die mittlerweile von einem übelen Diktator unterjocht wird. Das geht ja mal gar nicht und so schnappt sich Rico seinen Kletterhaken und ein paar seiner Freunde und rückt den bösen Buben auf die Pelle. In klassischer Open World Manier läuft, springt, fährt und fliegt man durch die 400km² große und offene Spielwelt, in der alles möglich ist. Ja alles! Aus dem Stand katapultieren wir uns in die Luft, segeln kurz danach per Wingsuit über den Boden und schwingen uns empor um dann per Fallschirm auf einem Trecker zu landen den wir ins benachbarte Dorf tuckern und zu unserem Autopool hinzufügen und aufzumotzen. Jedes Fahrzeug was wir diesem Pool hinzufügen können wir dann nach eigenem Gusto modifizieren und so unter anderem mit Lachgaseinspritzung und Sprungdüsen ausstatten. Letztere sorgen dafür das wir mit dem Fahrzeug zu jeder Zeit einen ordentlichen Sprung machen, um so Stunts oder sonstige abgefahrene Aktionen auszuführen. Diese Modifikationen können wir an jedem Fahrzeug machen, auch an Panzern.

Um jederzeit mobil zu sein, kann der Spieler seine Freunde vom Widerstand anrufen und einen Fahrzeug- oder Waffenabwurf anfordern. Das klappt überall und zu jederzeit. Sogar mitten auf dem Meer. Die Waffenpacks sind nämlich schwimmtauglich. Fahrzeuge sollte man dann aber doch lieber auf dem Land anfordern. Und wenn nicht, dann schrauben wir uns mit Hilfe des Kletterhakens an eines der Fahrzeuge das gerade in der Nähe ist, egal ob Freund oder Feind. Letztere gucken nämlich ziemlich dumm aus der Wäsche wenn wir ihnen ihren tollen Kampfheli unten dem Hintern wegstehlen…während er fliegt selbstverständlich.

Der allseits beliebte Kletterhaken wurde in Teil 3 noch weiter verbessert und kann nun noch vielseitiger verwendet werden. Nun können auch mehrere Objekte aneinander gekettet und als tödliche Waffen missbraucht werden. Sind wir unserer Vehikel einmal überdrüssig, lassen wir sie nicht einfach stehen. Nein, wir krachen mit Karacho in die nächste Gegnerstellung und unser Gefährt wird zur fahrenden Bombe. Das ergibt dann feinstes Zerstörungskonfetti und das alles in wunderschöner Grafik.

Für Freunde des kompetitiven Spielgefühls gibt es ein Leaderboard, auf dem alle Bestmarken die man in verschiedenen Herausforderungen erringen kann, gespeichert werden. Diese Herausforderungen findet ihr auf der gesamten Insel verteilt und bieten euch unterschiedliche Zerstörungsorgien oder auch Disziplinen im Skydiving. Ihr könnt sogar gegen den Geist eines Freundes antreten, um zu sehen wie er durch die Herausforderung gekommen ist.

Eine Stunde lang durften wir das Spiel ansehen und testen und waren wirklich begeistert von dem was wir da gesehen haben. Fans der Reihe werden sicherlich auf ihre Kosten kommen und wer mit der Serie noch nicht vertraut ist, dem können wir den dritten Teil von Just Cause besten Gewissens empfehlen.

Just Cause 3 erscheint im Dezember für PC, PS4 und Xbox One.

Written by
Shooter-Liebhaber, Rennspiel-Enthusiast, Gelegenheits-Streamer und Bindestrich-Fetischist :-)

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