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gamescom 2015: Homefront: The Revolution – Wir durften es anspielen

Donnerstag, 09:30 Uhr auf der Gamescom wandere ich durch die fast noch leeren Hallen und habe nur ein Ziel: Den Stand von Deep Silver, bei dem es Homefront: The Revolution zu sehen gibt.

Nachdem man uns im ersten Raum des Standes mit einem tollen Cinematic und einem Gameplay Trailer heiß aufs Spiel gemacht hatte, ging es weiter zu den Spielstationen. In Homefront: The Revolution haben koreanische Streitmächte die USA unter ihre Kontrolle gebracht und halten das Land und ihre Bewohner in einem festen Würgegriff. Als Mitglied des Widerstands kämpfen wir für unsere Freiheit und das mit allen Mitteln.

Man befand sich an der selben Stelle wie eingangs im Gameplay Trailer und machte sich sofort auf in den Kampf. Nach dem ersten kurzen Gefecht konnte man nun den Anweisungen zur nächsten Mission folgen, oder das Gebiet auf eigenen Faust erkunden. Das geht entweder zu Fuss oder mit einem Motorad, mit dem wir schnell von A nach B kommen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn überall sind feindliche Patroullien in Form von Fusssoldaten, Drohnen oder auch Panzerfahrzeugen unterwegs. Haben wir uns in ein Gefecht ziehen lassen, müssen wir keine Angst haben dem Feind allein gegenüber zu stehen. Unsere Verbündeten sind, zumindest in der Anspielversion, immer in der Nähe und helfen so gut es geht. Das sorgt zusätzlich für ein tolles Spielgefühl.

Das große Areal in dem ich mich befand war angehäuft mit vielen Nebenmissionen, bei denen es unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen gab. Mal muss eine Art Radaranlage gehackt, oder ein Stromtransformator beschafft werden um eine wichtige Anlage wieder in Betrieb zu nehmen. Abwechslung scheint hier auf jedenfall gegeben zu sein. Wie abwechselnd das alles im fertigen Spiel sein wird, bleibt allerdings abzuwarten.

Gameplay-technisch könnte man das Spiel als eine Mischung aus Crysis und Frontlines: Fuel of War bezeichnen. Denn jede Waffe im Spiel lässt sich modifizieren. So können beispielsweise Visiere, Frontgriffe und Lauf den Erfordernissen angepasst werden. Doch Entwickler Dambuster Studios geht noch einen Schritt weiter und so kann eine simple Schrotflinte die normale Munition verschießt, mit Brandmunition bestückt werden die alles entzündet was sie berührt. Auch eine Armbrust befindet sich in unserem Arsenal, falls wir unsere Gegner mal leise ausschalten möchten. Hier lassen sich ebenfalls unterschiedliche Bolzen verwenden. Gegen Jeeps und anderes schweres Gerät, dürfen wir kleine ferngesteuerte und mit C4 bestückte Modellautos loslassen.

Das Design der Soldaten, als auch der Panzer und fliegenden Drohnen sieht sehr stimmungsvoll aus und fügt sich in die restliche Spielwelt, die ohnehin eine tolle Atmosphäre versprüht wunderbar ein. Grafisch kann das Spiel zwar nicht mit Titeln wie dem neuen Star Wars: Battlefront mithalten, ist aber dennoch auf der Höhe der Zeit und unser Ersteindruck vom Spiel ist mehr als gut. Ich hätte sehr gerne noch mehr vom Spiel gesehen, denn 20 Minuten sind einfach zu kurz für das umfangreiche Gameplay. Mein Interesse an dem Spiel ist nach der Gamescom nun ein gutes Stück gewachsen und ich fiebere dem Release im kommenden Jahr schon jetzt entgegen.

Homefront: The Revolution erscheint im Frühjahr 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

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Shooter-Liebhaber, Rennspiel-Enthusiast, Gelegenheits-Streamer und Bindestrich-Fetischist :-)

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