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gamescom 2018: Valfaris angespielt

Manchmal stolpert man auf der gamescom über Spiele, die man so gar nicht auf dem Schirm hatte, besonders im Indie-Bereich. Eines dieser Spiele war für mich dieses Jahr Valfaris, das neue Spiel der Macher von Slain: Back from Hell.

Ich hatte so einige Probleme mit Slain: Back from Hell, auch wenn es wohl schon eine deutlich verbesserte Version des Originalspiels war. Auf der gamescom bin ich dann mehr durch Zufall in eine Demo von Valfaris gestolpert, als ich etwas zu früh zu einem anderen Termin kam. Aber das hat sich am Ende doch gelohnt, denn so haben mich Chris und Matt von Entwickler Digital Uppercut Productions schnell von ihrem neusten Werk überzeugen können.

Valfaris wurde von Grund auf neu entwickelt, bleibt dabei aber den Grundpfeilern von Slain treu. Schweres Retro-Gameplay, ein wunderschöner Pixel-Look und jede Menge E-Gitarren Geshredde als Soundtrack. Wo Slain aber noch mehr eine Hommage an die Fantasy Seite des Heavy Metal Genres war, voller Skelette, Werwölfe, Geister und Dämonen, handelt es sich bei Valfaris um Gothic Sci-Fi. Unser Held ist kein Barbarenkrieger sondern ein „Warrior/Scientist/Investigator“, bewaffnet mit Plasmapistole und Energieschwert und wenn ihr jetzt denkt „hey, das klingt wie ein Inquisitor aus Warhammer 40.000“, dann geht es nicht nur euch so. Das Design von Valfaris liegt irgendwo zwischen Warhammer 40k, Heavy Metal F.A.K.K. und H.R. Giger.

Und das Gameplay: mehr oder weniger Contra. Hart, aber erlernbar. Erst wurde es mir ein bisschen von vorgespielt, danach nahm ich den Controller selbst in die Hand und kam dabei schon ganz schön ins Schwitzen. Ich hab nur ein kurzes Level spielen können, aber es ist ein guter Rhythmus drin und uns steht ein abwechslungsreiches Waffenarsenal zu Verfügung. Schwert und Pistole reichen aus für die kleinen Viecher, schwere Waffen und ein Projektil-reflektierendes Schild benötigen aber zusätzlich Energie, was die Action noch durch eine Dosis strategisches Resourcen-Management erweitert. Dadurch ist es ein bisschen kniffliger als Contra, wo auch die starken Waffen normalerweise unendlich Munition haben. Dafür fühlt man sich schon ziemlich bad-ass, wenn man rechts und links dämonische Höllenhunde mit dem Laserschwert niederstreckt um in eine halbe Sekunde später einen angreifenden Bomber mit seinen eigenen Geschossen vom Himmel zu holen.

Wie eingangs gesagt, ich hatte meine Probleme mit Slain: Back from Hell. Aber Valfaris hat mir in wenigen Minuten schon deutlich mehr Spaß gemacht und ich freue mich auf den Release im nächsten Jahr.

Valfaris auf Steam

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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