gamescom 2018: Unto The End Präsentation

gamescom 2018: Unto The End Präsentation

Wenn man für die gamescom eine lange Liste mit potentiellen Terminen für Indie-Spiele vorgesetzt bekommt, weiß man nie so wirklich was einen dann erwartet. Unto The End sah noch am ehesten nach „meinem Ding“ aus, umso mehr habe ich mich dann aber darüber gefreut, so viel über ich über die Entwicklung und Hintergründe des Spiels zu lernen.

Ich habe schon einige Indie-Entwickler Teams auf der gamescom getroffen, aber Unto The End von 2Ton Studios war das erste, wo sich die Entwickler als Ehepaar vorstellten. Stephen Danton und seine Frau Sara zeigten mir das Tutorial und einen ersten Level. Dabei betonte Stephen vor allem zwei Dinge: Es handelt sich um einen sehr frühen Build des Spiels. Der Release ist für 2019 vorgesehen, vielleicht wird es auch 2020. Und zweitens: Es ist nicht „2D Dark Souls„. Schätze wenn man lange genug sein Spiel anderen Leuten präsentiert, ist man auf bestimmte Fragen eingestellt.

Und was für ein Spiel ist es? Stephen erklärt mir, der Grundgedanke war die Frage „what makes 2D great?“, und verglich ihr Spiel konzeptuell mit Limbo und Inside. Die Geschichte dreht sich um einen Vater, der sich auf eine weite Reise macht, um zu seiner Familie zurück zu kehren. Deswegen läuft er in der Demo auch von rechts nach links. Der Gameplay-Fokus liegt dabei auf Schwertkämpfen. Nicht „mit dem Schwert zuschlagen und Gegner töten“, sondern wirklich Schwertkampf. Als Tutorial dient ein Trainingskampf zwischen Vater und Mutter, während ihr Kind die Punkte zählt. Ihr bestimmt mit dem 2. Controllstick die Position des Schwertes, um so gegnerische Angriffe zu blocken und selbst die Deckung eures Gegners zu überwinden. Ein bisschen wie bei Niddhog, aber mit nur 2 Positionen für euer Schwert und zusätzlich die Option für Finten. Ja, Ihr könnt nur so tun als ob Ihr die Gegner von oben angreifen wollt, in Wirklichkeit aber unten zuschlagen. Wurfwaffen dienen als taktische Ergänzung.

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Die Screenshots in der Gallerie oben wirken jetzt vielleicht alle ein bisschen brutal und Trolle mit Schwertern erschlagen ist auch keine unblutige Sache. Soll es auch nicht sein. Es geht in diesem Spiel auch darum, was es bedeutet ein Vater zu sein, erzählt mir Stephen. Es ist nicht notwendig eure Gegner zu töten. Je nachdem wie man sie bezwingt, könnt Ihr sie verwundet zurücklassen und so unter Umständen später wieder treffen. Vielleicht helfen sie euch dann sogar gegen einen anderen Gegner.

Auch leichtes Crafting soll im Endprodukt eine Rolle spielen. Manche Gegner können unseren Helden vergiften und man benötigt ein Gegengift, um Haluzinationen zu bekämpfen. Oder man verändert seine Kleidung, näht vielleicht Knochen und andere Dinge mitein, was wiederum verändert, wie Gegner auf euch reagieren. Kleider machen Leute, aber manche davon auch Trolle aggressiver.

Die Landschaften die wir im Spiel durchqueren – in der gezeigten Demo war es ein verschneites Gebirge – wurden inspiriert von Stephens und Saras Reisen nach Island und den Norden Schottlands. Es ist ein sehr stilisierter Look, aber das tut der Atmosphäre keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Unto The End macht schon jetzt einen sehr interessanten Eindruck und ich möchte mir das Endprodukt nicht entgehen lassen.

Unto to End auf Steam

Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

1 Comment

  1. Ich spreche kein Deutsch, very sorry. But just wanted to say thank you to Konrad for the great preview. We had a lot of fun showing you the game and watching you play it.

    Also, we’ll be releasing a new trailer soon’ish, the current one, above was based on our concept work and is very very pre-alpha. When ready, i wil send it to you Konrad.

    Lastly, we will be at EGX in September with a playable build for anyone that comes by our booth – not just journalists this time :). If you are at EGX please stop by, we’d love to see what you think of Unto, and learn from your feedback.

    Cheers!

    Reply

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