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gamescom 2018: One Piece: World Seeker angespielt

Nach diversen Warriors-Ablegern, einer Handvoll Prügler, Handheld RPGs und unzähligen weiteren Spielen die es nie in den Westen geschafft haben, hat One Piece jetzt schon ein ziemlich breites Videospiel Portfolio aufgebaut. Das neuste Spiel trägt den Namen World Seeker und möchte das bisher größte und beeindruckenste Spiel zur Serie sein. Auf der gamescom 2018 konnten wir selbst Hand anlegen.

Bis vor 2 Jahren habe ich mich gar nicht so sehr für Enchiro Odas Piraten Saga interessiert. Aber weil so viele meiner Freunde große Stücke darauf hielten, hab ich es nochmal versucht. Und dann hat es mich auch echt gepackt; inzwischen bin ich ein großer Fan und wollte mir auch deswegen das neue Videospiel nicht entgehen lassen.

Die Story kommt von Mangaka Enchiro Oda persönlich und handelt davon wie es die Strohhut Piraten auf eine Gefängnis-Insel der Marine verschlägt. Dort gibt es nicht nur jede Menge Soldaten zum verkloppen, sondern allem Anschein nach auch eine ganze Menge „Big Bads“ aus der Serie: Puma-Mensch Rob Lucci, Sand-Pirat Crocodile und die Admiräle Kizaru, Fujitora und Akainu haben es alle auf Ruffy abgesehen. Man sollte meinen Oda hebt sich die Konfrontation mit dem Magma-Mensch für ein späteres Kapitel im Manga auf. Auch die Vinsmoke Brüder spielen eine Rolle, was uns zumindest erlaubt das Spiel chronologisch leichter einzuordnen: irgendwann nach dem in Deutschland noch aktuellem Big Mom Arc.

Aber was für ein Spiel ist World Seeker? Kurz zusammengefasst: Ein Open World Spiel in dem ihr als Ruffy D. Monkey eure diversen Gum Gum-Fähigkeiten fast schon Spider-Man-artig zur Bewegung nutzt und dabei Gegner verkloppt. Die Screenshots und bewegten Bilder sehen bisher unheimlich schick aus. Riesige weitläufige Area in knallenden Farben. Ein Stil der der Vorlage treu ist und einen deutlichen Kontrast zu Jump Force bietet, was Teil der selben Präsentation bei Bandai Namco war.

Nach der Präsentation konnte man selbst Hand anlegen. Die Demo war ein kurzer Abschnitt in dem es galt einen Berg zu erklimmen. Die anderen Strohhüte plappern fröhlich per Funk dazu und warnen uns vor den Soldaten. Hehe. Sie warnen Ruffy vor Soldaten, als ob das was bringen würde.
„Prison Island“ ist natürlich ein völlig neuer und suuuper gefährlicher Ort auf der Grand Line und ich vermute mal damit wird gerechtfertigt, dass Ruffy immer nur gegen ein paar Handvoll Gegner kämpft und sie nicht einfach zu Dutzenden mit einzelnen Schlägen umhaut wie in einem der Pirate Warriors Spiele… oder eine Folge im Anime. Insgesamt einfach etwas merkwürdig, schlicht und ergreifend weil durch die Verteilung und geringe Zahl der Gegner Ruffy sich nicht wirklich mächtig genug anfühlt.

Diese Soldaten fallen auf jeden Fall in aus Videospielen bekannte Handlanger Kategorien. Manche tragen Gewehre und bekämpfen uns aus der Ferne, manche haben schwere Sturmschilde was sie von vorne gegen die meisten Angriffe unverwundbar macht und Pacifistas als große Zwischenbosse gibt es natürlich auch. Leider konnte mich das Kampfsystem in der Demo nicht wirklich überzeugen. Ich habe es nicht zufriedenstellend geschafft, zwischen verschiedenen Attacken zu wechseln. Nun habe ich aber nachträglich noch einige andere Videos der selben Demo die ich gespielt habe gesehen und habe den Eindruck, dass man noch deutlich mehr aus den Mechaniken herausholen konnte. Ruffy verfügt über ein ordentliches Reportoir wie die Gum Gum Gatling, Battle Axe oder die mit Haki verstärkten Gear Third Schläge. Man kann auch in eine Über-die-Schulter Perspektive wechseln um die Gum Gum Pistole gezielt zum Fernkampf einzusetzen.

Auch Ruffys Kenbunshoku Haki kommt zum Einsatz: entweder als Zeitlupe im Kampf dient oder das für Videospiele inzwischen so häufig verwendete durch-Wände-hindurch-Gegner-erkennen.

In der Präsentation wurde uns außerdem gezeigt, dass wir uns für kleinere Stealth-Einlagen in einem Fass verstecken können. Auch kann man Gegner die euch noch nicht entdeckt haben mit einem Takedown sofort ausschalten. Aber mal im Ernst, Ruffy schleicht sich doch nicht an! Manche Elemente, darunter auch das Sammeln von Crafting Resourcen, scheint eher aus ins Spiel gepackt worden zu sein, weil sie nunmal immer Teil eines modernen Open World-Titels sein müssen.

Am Schluss der Demo stehen wir auch schon vor Admiral Akainu, der uns mit diversen Magma Angriffen beharkt. Ich hatte an diesem Punkt immer noch kein gutes Gefühl für die Steuerung, deswegen hat es etwas gedauert hin herunter zu kloppen. Als seine Energieleiste letztlich zu Ende setzt Ruffy in einer Videosequenz an Gear Fourth zu benutzen, doch Sabo unterbricht ihn und die Demo endet.

gamescom 2018: One Piece: World Seeker angespielt One-Piece-World-Seeker-Screen-5

Ich habe aktuell wirklich Bock auf ein richtig gutes One Piece-Spiel. Ich hoffe, dass World Seeker dieses Spiel wird. Aber so richtig hat die Demo für mich einfach nicht gezündet. Ich bin sehr auf das fertige Produkt gespannt. One Piece: World Seeker erscheint noch dieses Jahr für Xbox One, PS4 und PC.

 

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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