gamescom 2018: Away: Journey to the Unexpected angespielt

gamescom 2018: Away: Journey to the Unexpected angespielt

Es gibt so Spiele, die packen mich mit wenigen Sekunden Footage. Away: Journey to the Unexpected war so ein Spiel, weswegen ich es mir in der Indie Arena auf der gamescom 2018 mal genauer angesehen habe.

Dabei vielleicht gleich mal eine Sache vorweg: Away sieht vielleicht aus wie eine Mischung aus Studio Ghibli und frühem Akira Toriyama, stammt aber von einem französischem Entwicklerstudio. In diesem Land war die Liebe für Anime einfach schon immer groß. Aber seht selbst:

Tatsächlich wusste ich bis dahin nicht so wirklich was mich in Sachen Gameplay erwartet, aber nun bin ich schlauer. Away ist ein First Person Action Adventure mit Rogue-lite Elementen. Ihr übernehmt die Rolle eines kleinen Jungen der bei seinen Großeltern lebt, weil die Eltern mal wieder auf Abenteuerreise sind. Die nicht näher definierte Baufirma Labiworks hantiert in der Gegend und bricht nicht nur die Wand zum Keller der Großeltern durch, sondern öffnet aus-versehen auch Portale in die Unterwelt und entfesselt damit böse Geister. Kann ja mal vorkommen. Mehr Story kriegen wir auch nicht und machen uns auf Monster mit einem Stock zu verkloppen.

In Away: Journey to the Unexpected erforscht ihr zuerst eine Oberwelt, in der sich Eingänge zu zufällig generierten Dungeon Abschnitten finden. Diese sind natürlich voller Monster, weswegen ihr ein paar Freunde finden solltet, die ich euch dann im Kampf unterstützen. Zuerst müsst ihr in einem kurzen Gespräch Charaktere dazu bringen sich euch anzuschließen, wie z.B. den grauenvoll mutierten Bauarbeiter, einen Cowboy Roboter und einen betrunkenen Baum. Ihr steuert alle Figuren aus der Ego-Perspektive, aber alle teilen sich eine Energieleiste. Jeder von Ihnen hat verschiedene Angriffe und Fähigkeiten, was zumindest in der Demo manche neue Figuren deutlich effektiver gemacht halt als den 12-jährigen mit dem Ast in der Hand.

Nachdem ich ein paar mal gestorben bin (doofer Ast), bin ich gänzlich auf den Baum als Spielfigur umgestiegen. Dessen Standard-Angriff ist nämlich eine Wolke aus explosiven Samen, ein Minenfeld das noch mit jeden Gegner fertig geworden ist. Gleichzeitig führte dies aber auch dazu, dass ich viel Zeit von den Gegnern entfernt verbracht habe. Doch schließlich schaffte ich es im Rahmen der Demo durch vier Mini-Dungeons, verkloppte Pflanzen und Fledermäuse und sah mich letztlich einem Boss gegenüber.

Unterwegs sammelt man auch Münzen ein, mit denen man extra Ausrüstung wie Heil-Items oder Granaten kauft. Einer der Charaktere den ich traf, der Cowboy Roboter, entpuppte sich sogar als Kopfgeldjäger und wollte sich nur gegen einen hohen Betrag meiner Party anschließen.

Ich muss zugeben, so richtig gepackt hat mich Away spielerisch nicht. Aber ich habe mich wirklich von erster Sekunde an in diesen Look verliebt. Die Figuren sind übrigens alle 2-dimensional und schauen einfach immer in eure Richtung. Das klingt jetzt technisch nicht sonderlich aufregend, sieht aber trotzdem toll aus. Ich werde Away: Journey to the Unexpected auf jeden Fall im Auge behalten, wenn es Anfang 2019 für PC und Konsolen erscheint.

Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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