gamescom 2017: War Thunder & Crossout – Content-Preview

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Wie werden War Thunder und Crossout weiterwachsen? Gaijin Entertainment hat uns die Tier VI-Panzer, neue Features und eine neue Crossout-Fraktion vorgestellt.

Gaijin Entertainments Markenzeichen sind ihre Fahrzeug-MMORPGs. Auch für die kommende Zeit hat der russische Entwickler eine Vielzahl von Neuerungen und neuen Fahrzeugen in der Pipeline, um sowohl War Thunder als auch Crossout weiter auszubauen. Auf der gamescom 2017 waren wir bei dem Entwickler und seinem PR-Partner Plan of Attack zu Gast, um mehr über die kommenden Updates zu erfahren und kurz in Crossout reinzuschnuppern.

War Thunder – Update 1.71: Auf in den Kalten Krieg

Es fing alles ganz harmlos mit einem Aprilscherz an. Am letzten 1. April ließ Gaijin seine Spieler mit einem T90, M1 Abrams und Apache Helikoptern über seine Maps brausen. Jetzt hat das Team enthüllt, dass es seine Ground Forces bis auf Rang VI ausdehnt und damit ganz offiziell den Kalten Krieg in sein Spiel mit einbezieht. Zunächst werden sie natürlich chronologisch voranschreiten, aber Dennis Wierzbowski, PR & Partner Communications Manager, stellte in Aussicht, dass sie theoretisch jetzt die Grundlagen hätten War Thunders Panzer bis in die Gegenwart weiterzuführen. Der logische Schritt hierfür sei die Einführung des Fahrzeugrangs VI, der schon vorhandene Korea Kriegs-Panzer und die kommenden Panzer einschließen wird, was den Tier V-Panzern des 2. Weltkriegs mehr Luft zum Atmen geben soll. Als technische Besonderheit für viele neue Panzer dient unter anderem die neue Komposit- und die neue Aktivpanzerung. Kompositpanzerung ist eine besonders gegen Hohlladungsgranaten effektive Mehrschichtenpanzerung. Dahingegen sprengt sich die Aktivpanzerung einem anfliegenden Geschoss entgegen, wodurch eine Hohlladungsgranate verfrüht auslöst und verpufft, ohne großen Schaden zu verursachen. Der T64 wird als erster Panzer vermehrt auf Kompositpanzerung setzen, während der M60 A1 E.R.A mit Aktivpanzerung ausgekleidet ist. Darüber hinaus wird es jedoch auch neue Tier VI-Panzer und Fahrzeuge ohne diese beiden Panzerungen geben. Dazu zählen der MBT-70/Kampfpanzer 70, der als Gemeinschaftsprojekt zwischen der BRD und den USA entstand, der M-50 Ontos der USA und als erster Vertreter der neuen Infanterieunterstützungfahrzeuge der russische BMP-1.

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Zusammen mit den ersten neuen Panzern von Tier VI wird Gaijin die neue Karte Fulda Gap einführen, auf der im Falle eines heiß gewordenen Kalten Kriegs besonders schwere Gefechte stattgefunden hätten. Dieses neue Schlachtfeld wird weite Grünflächen und dennoch viel Deckung in Form von Vegetation bieten.

Wer jetzt hofft, dass War Thunders Flugzeugsparte genauso voranschreiten wird, der wird etwas enttäuscht sein. Gaijin Entertainment will bei seinem typischen Dogfight-Gameplay bleiben. Flugkämpfe, die sich hauptsächlich auf hitzesuchende Raketen und Flugabwehrkörper stützen, sind dem Team zu wider, weshalb die bisherigen Jets weiterhin die neusten Fahrzeuge bleiben werden. Damit wird Tier VI für die Flugzeuge vor allem als Balance-Werkzeug dienen. Der Balancing-Aspekt von Tier VI wird auch für die Ground Forces in Kraft treten, sobald genug Fahrzeuge in Tier VI vorhanden sind, will Gaijin Entertainment den Grindaufwand für alle Fahrzeuge vor diesen absenken. Zunächst werden die Tier VI-Fahrzeuge in etwa so aufwendig sein wie die jetzigen auf Tier V. Natürlich wird das kommende Update 1.71 trotzdem eine Reihe neuer Flugzeuge für jede der Fraktionen einführen. Drei dieser neuen Flieger haben wir für euch schon im Gepäck: Das Be-6-Flugboot, die HornetMk und der Xa38 Grizzly-Erdkampfjäger.

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War Thunder: Naval Forces gehen zum Testen von Kreuzern über

Als dritte Sparte wird War Thunder bekanntlich auf Seeschlachten übergehen. Zu Anfang hieß es seitens Gaijin Entertainment, dass sie nur auf das kleine Seekontingent aus kleinen Schiffen, Patroullienbooten und Torpedobooten setzen wollten. Doch schon bald fing das Team an, mit Zerstörern zu experimentieren, die sich als äußerst passend für ihre Naval Forces erwiesen. In den nur für eine kleine Gruppe von Testern zugänglichen Pre Beta-Tests haben inzwischen schon fünf Zerstörer ihren Platz in den Seeschlachten gefunden. Auf eine Frage von mir, teilte Dennis Wierzbowski den Anwesenden zudem mit, dass das Team die Beschwerden der Tester über das Ungleichgewicht zwischen (Torpedo-)Booten und Zerstörern vernommen habe und an einer Verbesserung arbeite.

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Die eigentlich große Ankündigung der diesjährigen gamescom, was die Naval Forces anging, war hingegen, dass Gaijin jetzt ebenfalls mit Kreuzern experimentieren will. Generell seien Seeschlachten für War Thunder eine komplizierte Sache erklärte man uns. Anders als in World of Warships könnten sie nicht einfach alles 4-5 mal beschleunigen, da in ihren Schlachten immerhin auch Flugzeuge vorkämen, die bei einer solchen Beschleunigung unkontrollierbar würden. Daher robbe sich das Team langsam an größere Schiffe heran, um zu sehen, wie weit sie gehen können, ohne das die Seeschlachten zu langsam und nicht Spaß bereitend für die Spieler würden. Der nächste Schritt nach den Zerstörern sind hier die Kreuzer, zu denen uns das Studio leider noch kein Bild gezeigt hat.

Crossout – Children of the Dawn

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Die neue Fraktion Children of the Dawn wird eins der großen Highlights der kommenden Updates für Gaijin Entertainments relativ junges Spiel Crossout, das auch im Publikumsbereich der gamescom 2017 mit einem großen Stand vertreten war. Crossout dreht sich darum, sich sein eigenes postapokalyptisches Fahrzeug zu bauen, um es in PvP-Gefechten gegen andere Spieler einzusetzen. Die unterschiedlichen Fraktionen lassen einen thematisch sehr unterschiedliche Bauteile für diesen Zweck freischalten. Denn die Children of the Dawn bestehen aus Wissenschaftlern, die die Apokalypse überstanden haben und die den technologischen Fortschritt weiter vorantrieben. Daher setzen die Children of the Dawn vor allem auf Hightech-Ausrüstung wie Laser, Hovercrafts und sehr starke Reaktoren für ihre viel Energie verschlingenden Bauteile.

Was die Bewaffnung der Children of the Dawn angeht, hatte Gaijin noch keine fertigen Assets vorzuweisen, zeigte den anwesenden Pressemitgliedern allerdings Konzept-Arts. Bei den zusehenden Waffen handelt es sich um eine Laser-, Blitz- und Plasmakanone. Insgesamt setzt die Fraktion also auf rückstoßlose Bewaffnung. Dazu wird die Fraktion auch eigene Cockpits haben.

Anders als bei den Waffen gab es bereits Bilder zu Fahrzeugen mit Hovercraft-Triebwerken. Ein großer Vorteil dieser neuen Art der Fortbewegung wird sein, dass man mit Hovercraft-Fahrzeugen ebenfalls über Säurevorkommen schweben kann und Terrain zu einem gewissen Teil ignoriert wird, zumindest solange bis jemand einem die Triebwerke zerschießt.

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Des Weiteren ließ Dennis Wierzbowski durchblicken, dass sie mitbekommen hätten, dass die Community über die Änderung, dass tägliche Belohnungen ein Verfallsdatum haben nicht glücklich war. Deswegen strebt das Studio hier einen Kompromiss an.

Sowohl Crossout und War Thunder werden nach dem Free-to-Play-Modell vertrieben und können jeder Zeit kostenlos gedownloadet werden.

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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