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gamescom 2017: Deep Rock Galactic – Preview

Vier Weltraumzwerge versuchen einer fremden Welt ihre Schätze abzuringen. Ghost Ship Games hat uns eingeladen, das auf der gamescom selbst durchzuziehen.

Direkt aus Schweden eingeflogen, hatte sich Ghost Ship Games in eine Ecke der Business Area ihre Booth mit vier Rechnern eingerichtet. Hierhin hatte uns das Studio eingeladen, um zusammen mit seinem CEO und Mitgründer Søren Lundgaard zu viert auf eine extraterristrische Bergbaumission in einem frühen Preview-Build von Deep Rock Galactic zu gehen. Diese beginnt in einem Hauptquartier, in dem sich zur Belustigung der bis zu vier Spieler unter anderem eine Beatbox befindet, die die vier Zwergenminer tanzen lässt – ein nettes Gimmick. Eine Missionsauswahl später kletterten wir in das Dropship, das uns in die Tiefen der unter unseren Füßen liegenden Alienwelt beförderte. Dort angekommen gilt es ein spezielles schwarzes Mineral abzubauen und in unserem treuen Sammelroboter zu lagern. Die prozedural generierten Level, die sich immer wieder eine vorgefertigte Auswahl aus Basisteilen vornehmen, um die Höhlensysteme zu schaffen, sind von unterschiedlichen Aliens bevölkert.

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Sie alle haben gemein, dass sie die Zwergenminer als unheimlich störend empfinden und diesem Gefühl mit Angriffen Ausdruck verleihen. Damit sie ihre Mission also erfolgreich abschließen können, müssen sie sich mit Schusswaffen und Sprengstoffwerkzeugen zu Wehr setzen. Von diesen verfügt jede der vier Klassen Scout, Engineer, Gunner und Driller ihre eigene Auswahl. Dazu kommen entweder fürs Kämpfen, Erkunden oder Abbauen gedachte Gadgets. So kann der Driller einen Bohrer einsetzen, der Engineer Türme bauen und der Scout besonders effektiv Licht ins Dunkele bringen. Letzteres ist in den komplett zerstörbaren Höhlen auch wichtig, da es in ihnen stockfinster ist. Zwar kann jeder Spieler Leuchtfackeln werfen, doch diese erleuchten nur einen vergleichsweise kleinen Bereich. Zusammen feuert, gräbt und rennt das Koop-Team folglich durch die Tunnel dieser in etwas minimalistischer aber optisch ansprechender Grafik gehaltene Alienwelt mit nur einem Ziel vor Augen: Ihr ihre Schätze abzuringen und am Ende in einem Droppod zu entkommen. Auf der gamescom bereitete das wirklich Laune, bis ich es zustandebrachte, einen Gamebreaking Bug zu provozieren und in meinem als Engineer aufstellbaren Turm stecken blieb. Als ich mich befreien konnte, war die Alienanzahl wegen des hohen Schwierigkeitsgrad, der wohl aus versehen gewählt wurde, derart überwältigend, dass es uns alle noch tiefer unter die Erde beförderte.

Ausblick

Ob Deep Rock Galactic längerfristig zu gefallen weiß, dürfte vor allem daran hängen, wie unterschiedlich die unterschiedlichen Missionen es in ihm geben wird, wie viele von ihnen zur Verfügung stehen und wie viel Anreiz es einem bietet, es immer wieder zu spielen. Eins steht fest, sein volles Potenzial entfaltet der Mining-Shooter eindeutig im Koop-Multiplayer. Man kann ihn zwar auch allein spielen, aber allein durch die bedrohlichen Höhlen zu wandeln, bereitet nur halb so viel Freude. Das Spielkonzept von Deep Rock Galactic weiß zu überzeugen: Seine Mischung aus Shooter und extraterristrischer Bergbaumission in sympathischer Grafik hat mich zumindest sofort gepackt. Demnach bin ich gespannt, wo die Reise der vier Zwerge noch hinführen wird.

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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