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gamescom 2016: The Legend of Zelda: Breath of the Wild – endlich gespielt

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Und nun das Main Event. Der Grund, warum ich mir diese gamescom auf keinen Fall entgehen lassen durfte. Eine spielbare Demo des Open-World Zelda-Spiels Breath of the Wild.

Wer die Berichterstattung von der E3 und die Nintendo Treehouse Präsentation verfolgt hat, weiß schon ungefähr was einen erwartet. Es gab zwei spielbare Abschnitte im Spiel, eine Story Demo die (vermutlich) den Beginn des Spiels darstellt, in der Link in einer Höhle erwacht und das Shiekah-Slate erhält. Viel interessanter ist aber die offene Demo, in der man ca. 20 Minuten Zeit in einem abgegrenztem Bereich der Oberwelt herumzualbern.

Schon als vor über zwei Jahren der erste Trailer zum damals noch namenlosen neuen Teil gezeigt wurde war die Rede von Open-World Gameplay. Riesige Spielwelten zum Erkunden sind zweifellos ein Trend dieser und der letzten Konsolengeneration und doch habe ich das Gefühl, dass Nintendo hier etwas ganz besonders in der Mache hat.

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Breath of the Wild gibt einem zahlreiche Pfade, Aufgaben und Werkzeuge zum experimentieren. Freundlich gesinnte NPCs gab es in dieser Demo nicht, nach allem was ich bisher gehört habe, war das aber Absicht um den Spielfluss nicht zu sehr zu unterbrechen. Für die Demo wird man mitten in der Wildnis abgesetzt, mit etwas Start-Ausrüstung wie einem einfachen Bogen. Ab da hat man freie Hand. Soll ich auf diesen Berg klettern? Die Tempel-Ruine erforschen? Oder Goblins jagen und ihnen ihre Schätze klauen. Da ich die Zeit gefunden habe die Demo an einem Messe Tag tatsächlich mehrmals hintereinander zu spielen würde ich sagen…. alles.

Ich wandere in meiner ersten Runde also erstmal ein bisschen ziellos durch die Pampa, als ich den Eingang zu einem Schrein entdecke. Dies ist einer von zahlreichen Mini-Dungeons in denen sich nur eine Handvoll Rätsel und ein Schatz am Ende finden. Dieser Schrein widmet sich dem Magnet-Item mit dem man – Überraschung – Platformen und Blöcke verschieben kann. Die Aufgaben sind an diesem Punkt noch recht simpel gehalten. Man hebt die erste Plattform hoch und findet darunter den Pfad in den nächsten Raum. Dort zieht man an einem Block um eine ganze Mauer aus gestapelten Steinen in sich zusammenbrechen zu lassen. Am Ende wartet eine Schatztruhe und darin: Ein Paar Hosen! Eins elf!1!

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Aber genug von dem gezielt-Rätsel-lösen, ich will das mit dem Auf-dem-Schild-Surfen ausprobieren. Aber nicht einfach irgendwo, sondern auf dem höchsten Gipfel den man in der Demo erklimmen kann. Ich wandere also in Richtung Mt. Hylia, vor mir breitet sich Schnee aus als mir das Spiel auf einmal eine Warnung gibt: es ist kalt. Ähnlich wie die glühende Hitze im Vulkankrater in Ocarina of Time nimmt Link schaden wenn er extremen Temperaturen ausgesetzt ist. Was also tun? Ich habe (noch) keine warme Kleidung gefunden, aber irgendwie muss ich da rauf! Da sehe ich am Fuß des Berges eine Chilischote wachsen. Diese ist Teil der Koch-Mechanik, ich werfe sie zusammen mit einem Stück Fleisch (z.B. von einem erlegten Wildschein) in einen Topf und bekomme einen scharfen Schaschlik-Spieß, der Links Körpertemperatur für einen gewissen Zeitraum erhöht. Innerlich gewärmt kraxeln wir durch den Schnee und genießen die Aussicht. Dann geht’s los: Schild auspacken, springen und los geht’s! Nintendo hat uns nicht erlaubt direkt Gameplay aufzuzeichnen, aber dieses Video gibt euch ein ziemlich gutes Bild der Funktionen:

Ich surfe also stylisch den Berg herunter und kann es nicht lassen: Ich muss einfach in den Fluss springen. Dummerweise hält die warme Mahlzeit von vorhin nicht so lange, wenn man in eiskalte Gewässer springt.

Egal, nächstes Ziel. Ich habe in Videos gesehen, dass es in dieser Demo irgendwo einen Feuerstab gibt, aber wo… nach einem Wandern komme ich in ein Tal durch das ein kräftiger Wind weht. Ich stehe in einer großen Fläche ausgestrockneten Grases und sehe am Ende der Wiese die Schädelförmige Höhle der Goblins (Moblins? Bokoblins?) und unweit entfernt ein Lagerplatz mit einem brennendem Feuer. Ich nehme mir einen Stock aus meinem Inventar, halte ihn in die Flammen und führe einen Streich in Richtung des Grases aus. Und das Feuer breitet sich aus. Der Wind treibt es durch das Tal, aber das reicht noch nicht. Ich mache die Goblins auf mich aufmerksam in dem ich dem ersten einen Pfeil auf die Nase schieße. Sie stürmen auf mich zu… und sterben in den Flammen. Muahahahahaha! *hust* tschuldigung.

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Nach dem alle Monster einen grausigen Feuertod gestorben sind, öffnet sich die Kiste in ihrem Versteck und darin befindet sich in der Tat der Feuerstab. Der erzeugt große, rollende Feuerkugeln, hat aber einen begrenzten Vorrat an „Munition“ und geht kaputt, wenn ihr ihn als Schlagwaffe benutzen. Mein Versuch damit vier Goblins gleichzeitig zu bekämpfen ging weniger aus aus.

Es gibt so viel zu sehen und zu tun in dieser einen kompakten Demo zu Breath of the Wild. Dabei ist das Plateu auf dem alles stattfindet nur ein Bruchteil der ganzen Karte. Da ist dieses Entdecker-Feeling wieder und ich kann es kaum erwarten mich richtig ins Spiel zu stürzen. Man hat unglaublich viele Möglichkeiten mit der Welt zu interagieren. In einer Hütte finde ich eine große Holzfäller-Axt, die als Nahkampfwaffe fast zu langsam ist. Aber ich kann damit Bäume fällen um so Schluchten zu überqueren. Oder ich kann die Bäume gleich auf die Köpfe meiner Gegner fallen lassen.

Das Stamina-System aus Skyward Sword ist ebenfalls wieder mit am Start und ist vor allem wichtig beim Klettern. Theoretisch kann Link jede noch so steile Oberfläche erklimmen, aber es saugt an seiner Ausdauer. Ein spannendes Limit, wo das Spiel doch Erforschen so ermutigt. Auch hier können einem kulinarische Kenntnisse weiterhelfen, denn ein bestimmter Pilz verstärkt Links Gesamt-Ausdauer für einen kurzen Zeitraum.

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Ich bin weiterhin hin und weg von diesem Spiel. Breath of the Wild ist wunderschön und macht unheimlich Spaß. Das wird noch eine lange Wartezeit bis zum März 2017.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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