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gamescom 2016: Shadow Tactics: Blades of the Shogun Demo

Stoppt mich, wenn ihr den schon kennt: Eine Handvoll Spezialisten, ausgesetzt hinter feindlichen Linien, müssen in einem RTS-Stealth Mash-Up gefährliche Missionen erfüllen. Sie sind die Comman… ne warte.

Ich mag es, wenn ich mich mit Entwicklern in Interviews gleich von Anfang an auf einer Wellenlänge liege.

„Du, ich hab mir den Trailer angeschaut und… ist es Zufall, dass es aussieht wie Commandos…?“

„Nein, es ist Commandos. Schon richtig.“

Es war eindeutig das Ziel der Entwickler das alte Spielgefühl von Commandos und Desperados wiederzubeleben. Commandos, für den Fall, dass Ihr euch nicht mehr dran erinnert, hat damals das Echtzeit-Strategie Genre gehörig aufgemischt. Während es in Command & Conquer vielleicht noch gereicht hat, den Gegner einfach mit genug Panzern zu überrollen, waren in Commandos die Resourcen stark begrenzt. Immer noch mit der Maus kontrollierte man Einheiten aus einer isometrischen Perspektive im Kampf gegen feindliche Armeen. Nur anstatt immer neue Einheiten in der Kaserne zu bauen, gab es nur eine Handvoll Soldaten die ihre Fähigkeiten miteinander kombinieren mussten. Nach diesem Schema funktioniert auch Shadow Tactics: Blades of the Shogun von Daedalic. Nur, dass man nicht mit einem Allierten A-Team in den 40ern gegen Nazis kämpft, sondern einen Spezialistentrupp im feudalen Japan im Jahre 1615 kontrolliert.

Aus einer isometrischen Perspektive beobachten wir das feindliche Lager und planen unseren Zug. In der Demo die uns bei Daedalic gezeigt wurde und die ich später auch selber am Stand ausprobieren konnte, haben wir Kontrolle über zwei der insgesamt fünf Charaktere (plus einen Waschbär): die junge Straßendiebin Yuki und den Ninja Hayato. Yuki kann Fallen stellen und Gegner mit Pfeifen anlocken; eine tödliche Kombination, wie die Wache am Tor leider feststellen musste. Hayato hat einen (ja, einen) Wurfstern dabei, mit dem man Gegner zwar auf Distanz erledigen kann, die aber unter Umständen zu unpraktisch lautem Todesröcheln neigen. Geräusche und die Reichweite dieser spielen bei der Planung eurer Aktionen eine genauso wichtige Rolle wie die Sichtkegel der Wachen.

gamescom 2016: Shadow Tactics: Blades of the Shogun Demo Shadow-Tactics-Steam-Screenshot-2

In der Demo ging es darum eine Zielperson auszuschalten. Da es ähnlich wie in Commandos auf einmal neue Henchmen hagelt wenn man den Alarm auslöst, arbeiteten wir uns Stück für Stück vor. Am Ende kann man entweder grob einfach in das Lager einbrechen und sich dem Problem mit einer Klinge behelfen, oder subtil die Tee-Tasse des Opfers mit Gift versehen.

Neben den beiden Schleich-Spezialisten beinhaltet euer Team einen Samurai, der quasi der “Tank” der Truppe ist und mit Sturmangriffen auch mehrere Gegner auf einmal ausschalten kann; den weiblichen Spymaster, die sich z.B. als Tempel-Dienerin oder Geisha verkleiden kann und zu guter letzt einen alten Mann der sich mit Sprengstoff auskennt und in seinem Holzbein ein Scharfschützengewehr versteckt. Ja, das bedeutet er rennt nicht so schnell weg, wenn er mal mit Zielen anfängt. Missionen an denen alle fünf Spezialisten beteiligt sind sollen allerdings eher eine Seltenheit sein.

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Neu für diese Art von Spiel ist, dass man es neben Maus und Tastatur auch mit einem Gamepad spielen kann. Sollte auch so sein, immerhin erscheint Shadow Tactics auch für PS4 und Xbox One. Das Hin-und-her-Schalten zwischen Charakteren und Fähigkeiten verlief da sehr gut, ebenso die direkte Steuerung der Charaktere mit Stick anstatt Mausklick. Was ich noch nicht ganz auf die Reihe bekommen habe, ist im sogennaten „Shadow Mode“ die Möglichkeit, mehrere Aktionen zu planen und synchron ausführen zu lassen.

Die Kombination von Genre und Setting sind ja alleine für sich schon genau mein Ding, aber was mich wirklich freut, ist, dass Shadow Tactics: Blades of the Shogun auch für Konsolen erscheint. So war es auf jeden Fall schon mal eines von mehreren gamescom Highlights für mich. Erscheinen soll das Spiel im 4. Quartal 2016.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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