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gamescom 2016: Serious Sam VR angespielt

Virtuelle Realität war ja schon letztes Jahr der Renner auf der gamescom, so langsam kommt es auch beim Konsumenten an. Da ich bisher eher dürftige Erfahrungen mit VR gesammelt habe, hatte ich vor der Vorführung von Serious Sam VR ein bisschen Bammel.

Serious Sam war die selbstironische Antwort der 2000er auf die Abwesenheit des Duke. Bewaffnet mit Magnum, Minigun und Kanonenrohr wehrte sich Sam Stone gegen die Horden von Mental. Der ist wieder da, aber da hab ich das Intro auch schon abgebrochen, weil ich endlich spielen wollte.

Gespielt habe ich das Spiel mit dem HTC Vive, das Gerät saß gut über meiner Brillen und die Controller lagen auch gut in der Hand. Serious Sam überspringt das klassische VR Konzept von unterarmlosen Händen die im Raum schweben, sondern springt gleich zu den Waffen. Im Spiel nimmt man eine stationäre Position vor einem Schrein ein, der vor anstürmenden Horden beschützt werden muss. Jede Hand ist eine Waffe.

Ich muss sagen, schon das Tutorial Level bot ein ein sehr amüsantes und zumindest für mich bis jetzt völlig neues Spielgefühl. Bewaffnet mit zwei simplen Pistolen stand ich vor einem der aus den Hauptspielen bekannten ägyptischen Tempeln und ballerte auf Horden von Monsterspinnen und Skeletten. Noch cooler wurde es, als auf dem Tempeldach Lava-Monster spawnten die mich mit Feuer-Kugeln bewarfen. Die musste ich dann in der Luft abschießen, während sie auf mich zuflogen. Das hat ’ne Menge Spaß gemacht und die Aufteilung zwischen verschiedenen Zielen hat sehr gut funktioniert.

gamescom 2016: Serious Sam VR angespielt Serious-Sam-VR-Screenshot

Das nächste Level war dann schon eine Ecke härter. Vorab konnte man sich mit erspielten Punkten neue Waffen wie Schrotflinten und Laserkanonen kaufen und dazugehörige Munition. Als ich dann aber damit begann den unterirdischen Schrein gegen fiesere Monsterhorden zu verteidigen, sank die digitale Munitionsanzeige auf dem Griff der Waffe sehr schnell gegen Null und ich habe nach mehrmaligem Versagen das Handtuch geworfen.

Serious Sam VR – The Last Hope hat auf jeden Fall schon mal eines geschafft: Auch wenn das Spiel nicht sehr tief scheint, war es verdammt cool beidhändig um sich zu ballern. Ob das fertige Produkt genug Abwechslung und Spielzeit bietet, muss man selbst entscheiden.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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