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gamescom 2016: Mother Russia Bleeds angespielt

Letztes Jahr hat euch Christian noch von dem Debüt des schrägen Beat ‚em-Ups Mother Russia Bleeds berichtet, auf der diesjährigen gamescom konnte ich selbst Hand anlegen. 

Ich weiß nicht was französische Entwickler dazu bewegt, ein Spiel über Russland zu machen, aber die fiktive Version der UdSSR in der der das Spiel stattfindet ist ein ziemlich bösartiges Szenario. Vier Charaktere stehen zur Auswahl, in einem kurzen Training in einem Hinterhof („ich hab den lokalen Pennern eine Flasche Schnapps versprochen wenn sie euch verprügeln“, sagt euer Trainer noch liebevoll) werden euch die Grundlagen beigebracht. Es gibt leichte und starke Schläge, Rempel-Attacken, Slide-Kicks und Griffe/Würfe.

Nach der Einführungs-Klopperei werden Sergei, Natasha, Boris und Ivan (sind uns die russischen Klischee-Namen jetzt schon alle ausgegangen?) von einer Einheit Riot-Cops schnell zu Boden geprügelt und wachen in einer merkwürdigen Untergrund-Anlage wieder auf. Hier kloppen wir uns mit Wissenschaftlern in Schutzanzügen, riesigen Schweinen und Rattenschwärmen und bekommen außerdem ein weiteres Gameplay-Feature serviert: Drogen! Manche besiegte Gegner hinterlassen einen pulsierenden Körper an dem man sich mit einer Spritze bedienen kann. Damit kann man sich heilen oder einen Berserker-Modus aktivieren, in dem ein Angriff den sichern Tod für den nächsten Gegner bedeutet.

Was uns zum Design des Spiels bringt. Mother Russia Bleeds kommt in einem wundervollen Pixel-Look daher, am liebsten würde ich mir gleich Screenshots an die Wand hängen. (#Pixelgallerie) Dabei ist der Stil weder arm an Details noch an Gewalt, schon nach wenigen Schlägen sieht man den Gegnern geschwollene Augen, klaffende Wunden und aus dem Körper ragende Knochen an. Definitiv kein Spiel für zarte Gemüter. Wirft man einen Gegner dann zu Boden wird er buchstäblich zu Brei geschlagen. (hmmmm….. Pixelbrei….)

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In einer starken halben Stunde haben wir zu viert das erste der 8 Kapitel gespielt, aber Beat ‚em-Ups müssen ja auch nicht so lang sein. Mother Russia Bleeds bietet ein solides Grundgerüst für ein so altes Genre und das fiese, aber clevere Design macht durchaus Spaß.

Möglicherweise könnte aber die kompromisslose Gewalt Schwierigkeiten auf dem deutschen Markt machen. Das Spiel soll schon nächsten Monat auf Steam erscheinen, ob es in Deutschland auch für die PS4 erscheint ist konnte mir vor Ort niemand bestätigen.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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