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gamescom 2016: Double Kick Heroes – eine untypische Präsentation

Die Vorführung von Double Kick Heroes war in mehrfacher Hinsicht etwas untypisch. Zum einen spiele ich nur sehr selten Rythmus-Spiele, Videospiele über Heavy Metal gibt es generell nicht so wahnsinnig viele und dann war da noch eine für die gamescom sehr unübliche Demonstration.

Dear mortal being,
A quick reminder, we have a METAL appointment at Gamescom at :
10:00.
I propose we rock on at :
the Bethesda booth entrance at Hall 2.2
I’ll lead you to my pirate booth from there.

Auf solche Emails geht man doch gerne ein. Die „Pirate Booth“, wie es mein Kontakt David Elahee vom Entwicklerstudio Headbang Club so liebevoll nannte, war dann nur ein paar Meter von Bethesdas Statue des DOOM Guy entfernt: Nämlich auf dem Fußboden im Gang an der nächsten Steckdose. Stände auf der gamescom sind teuer.

gamescom 2016: Double Kick Heroes - eine untypische Präsentation Double-Kick-Heroes-at-gamescom-scaled

Aber was IST Double Kick Heroes überhaupt, werdet ihr euch fragen: Die Antwort ist einfach: Ein Rythmus-Spiel, so ähnlich wie Guitar Hero. Durch Bild und Musik wird ein Rythmus vorgegeben in dem mit einem Controller seiner Wahl „mitspielen“ muss. Der Unterschied: Die Spielfiguren sind eine Heavy Metal Band auf einem Road-Trip durch die post-apokalyptische USA.

Alleine dieses Set-Up reicht schon um das im Prinzip sehr simple Gameplay wunderbar in Szene zu setzen. Auf der Fahrt im „Gundillac“ über die zerstörten Highways werdet ihr von Zombies, Werwölfen, mutierten Haien, Riesenbabies und anderen Monstrositäten verfolgt. Ein Flair den das Studio selbst beschreibt als „inspired by the worlds of Q.Tarantino, S. King and R.Rodriguez“, aber durch den Fokus von Heavy Metal als treibe Kraft lassen sich auch Parallelen zu Brütal Legend nicht völlig ignorieren.

Man muss nur im Rythmus des Soundtracks auf die Tasten hämmern um gezielt Wellen am oberen oder unteren Bildschirmrand zu dezimieren. Verfehlt man die Einsätze überhitzen die Waffen und blockieren, was den Monstern erlaubt näher ans Auto zu kommen und euch zu schaden. Bleibt ihr aber im Rythmus, werden Stück für Stück die Waffen aufgelevelt (von Pistole zu Shotgun und MP) und machen so mehr Schaden. Als Bonuswaffe gibt es einen Bildschirm-leerenden Granatwerfer.

gamescom 2016: Double Kick Heroes - eine untypische Präsentation Double-Kick-Heroes-1

Der Soundtrack muss bei so einem Spiel natürlich ordentlich fetzen und das tut er auch. Die bisher veröffentlichten Tracks bieten einen schönen Mix (die genaue Genre-Bezeichnung überlass ich jetzt mal den Musik-Cracks unter euch) und sorgen für die richtige Stimmung im Kampf gegen Dämonenzüge.

Der Road-Trip endet übrigens nicht an der Ostküste. Über eine große Brücke (es ist die Zukunft, fragt nicht) wird man in späteren Leveln den Atlantik überqueren um in Europa die Heavy Metal Szene von z.B. Finnland zu verfolgen. Und zwischen den Ballereien macht man Pause an verschiedenen Locations an denen die Story durch leichte Adventure-Einleiten weiter entwickelt werden soll. Davon habe ich aber bisher nur Bilder gesehen. Wunderschöne Bilder allerdings, denn wie ihr sehen könnt, hat Double Kick Heroes einen ganz großartigen Pixellook. Ich konnte noch einige Bilder aus späteren Stellen im Spiel sehen und da war eines cooler als das nächste. Ich sag nur „Mouthosaurus Rex“. (Es war aber nicht das letzte mal auf dieser Messe, dass ich mich in tolle Pixel-Grafik verliebt habe).

gamescom 2016: Double Kick Heroes - eine untypische Präsentation Double-Kick-Heroes-train

Die Steam Greenlight Phase hat das Team schon erfolgreich hinter sich gebracht, im Winter startet das Spiel dann in Early Access. Double Kick Heroes ist oberflächlich simples Spiel, das vor Charme aber gerade zu sprüht. Überzeugen konnte mich die Demo auf jeden Fall. Mehr zum Spiel, inklusive einer spielbaren Demo, gibt es auf der offiziellen Website.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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