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gamescom 2016: Bounty Train – mehr Wirtschaft als Waffen

Letztes Jahr auf der gamescom hat mich die historisch verankerte Eisenbahnsimulation Bounty Train so fasziniert, dass ich es schon zu meinem Spiel der Messe küren wollte. Inzwischen ist ein Jahr ins Land gegangen, was hat sich am Spiel also verändert? 

Wenige Monate nach der Enthüllung auf der Messe letztes Jahr kam Bounty Train in die Early Access Phase wo ich einige Stunden damit verbracht habe. Als Daedalic das Spiel erneut anbot, wollte ich unbedingt nochmal reinschauen. 

Noch immer übernehmt ihr im Spiel die Rolle eines angehenden Chefs einer Eisenbahnlinie in Amerika kurz vor dem Bürgerkrieg. Es gilt Waren und Passagiere von einer Stadt in die andere zu befördern und sich dabei gegen Übergriffe von Banditen und Indianern zur Wehr zu setzen.

gamescom 2016: Bounty Train - mehr Wirtschaft als Waffen Bounty-Train-6

Auf den ersten Blick hat sich im letzten Jahr nicht viel getan, allerdings sagte man mir, der Fokus hätte sich etwas verschoben. Der Kampf-Anteil wurde zurückgeschraubt um das Spiel noch mehr zu einer Wirtschafts-Simulation zu machen. Hierzu wurden einige neue Features in der Form von Gebäuden ins Spiel integriert. Zum einen gibt es nun Banken an denen man Kredite aufnehmen kann. Diese wurden eingeführt um den Start des Spiels etwas zu erleichtern. Als eine Art Roguelike – da Gegner und Quests zufällig generiert wurden – konnte es zuvor leicht passieren, dass man schnell ohne Kohle da stand und der Zug nicht mehr fuhr. Das passiert in der neuen Version hoffentlich seltener.

Ein weiteres neues Feature welches seinen Weg ins Spiel gefunden hat und den Fokus deutlich auf Wirtschaft legt: Man kann nun Gebäude in Städten kaufen, wie z.B. Fabriken, in denen dann Waren entstehen die man selber wieder verkaufen kann.

Ebenfalls neu: Ein Waffenladen. Trotz erhöhtem Wirtschafts-Anteil laufen die Kämpfe noch wie gewohnt: In Echtzeit schießt man auf Banditen während eine Figur den Zug weiterhin fahren muss. Im Waffenladen kann man sich besser ausrüsten und auch zusätzliche Items wie Granaten erwerben, die einzelnen Charakteren zugeteilt werden können.

Bounty Train hat mich letztes Jahr bei der Präsentation sehr mitgerissen, ich hatte mit der Early Access Version allerdings so meine Probleme. Der größere Fokus auf Wirtschaft reißt mich persönlich jetzt nicht von den Socken, aber das Spiel gewinnt dadurch definitv an Tiefe. Es sieht aus als hätte man an den zahlreichen Ecken und Kanten geschleift, dem vollständigen Release im 4. Quartal 2016 steht also nichts mehr im Weg.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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