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gamescom 2016: Battlecrew Space Pirates angespielt

Ein Spiel mit Weltraum Piraten? Klingt gut, nehm ich. So leicht bin ich manchmal für ein Produkt zu begeistern, weswegen ich mir auch BATTLECREW Space Pirates auf der gamescom angesehen habe.

Battlecrew ist so ein Spiel, dass der Trailer fast genau so gut erklärt wie ein ausführlicher Text. Zwei Teams versuchen sich im Death Match über die Planke zu schicken oder sich gegenseitig Schätze zu klauen.

Gespielt wird das ganze in einer kompakten 2D Arena und ähnlich wie in einem MOBA oder „Hero-Shooter“ hat jeder der (bisher) vier Charaktere seine Stärken und Schwächen. Da gibt es den Nahkämpfer mit Sprungangriff oder die Minen-legende Sprinterin. Meine Wahl fiel auf den Hai-Ingeneur mit Jetpack, der auf Knopfdruck Wände errichten kann um Korridore für kurze Zeit zu blockiern. Dabei ist jeder Charakter sehr agil und beherrscht mindestens einen Wandsprung um die verworrenen Korridore zu durchqueren.

Zwar gibt es bisher nur vier Charaktere, doch für optische Abwechslung sorgen eine Reihe von unterschiedlichen Skins. Im Titelbild sieht man es schon, der männliche Pirat mit der dicken Wumme kommt in mehreren Ausführungen, der Tiger mit den Unterarm-Klingen kann auch aussehen wie ein Wolf.

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Nach einer kurzen Einführung wurde uns die Schatzsuche gezeigt. Zwei 4er-Teams suchen die feindlichen Schatztruhen, plündern diese durch Tastenhämmern (wobei man sich niedliche Animationen ansehen kann, wie die Figuren ihre Taschen mit Beute vollstopfen) und müssen dien Schatz zurück zu ihrem Tresor bringen. Wer innerhalb ein paar Minuten am schnellsten das meiste Gold klaut, gewinnt. Im ersten Level „Razerbow“ war das noch recht einfach, die 2. Map „Skull Temple“ war da schon etwas verworrener und hatte außerdem Laserfallen, mit denen man Gegner direkt töten konnte. 

Ich hatte das Gefühl, dass das Spiel leicht funktioniert, wenn man einfach sein eigenes Ding macht, die Matches sind schnell und kompakt genug, dass Kommunikation im Team nicht so essentiell scheint. Dabei ist mir in der Demo nicht aufgefallen, ob es Friendly Fire gibt, was unter Umständen alles etwas komplizierter machen könnte.

Alternativ gibt es noch einen 2-gegen-2 Death Match Modus den man auf der Messe aber nicht ausprobieren konnte. Noch sehe ich in diesem Modus keinen so großen Reiz, da manche Charaktere deutlich mehr darauf ausgelegt sind, direkten Schaden zu verursachen als andere. Jeder Charaktere hat zusätzlich noch eine Ultimate Fähigkeit und manche davon verursachen gezielte Instant-Kills, während andere mehr die Sorte „Schaden in alle Richtungen“ sind.

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Ende des Jahres soll das Spiel via Steam Early Access erscheinen und es sieht bisher zumindest nach einem kurzweiligem Spaß aus. Das Design hat so einen Samstag-Morgens-Cartoon Vibe (ein bisschen wie Battleborne), was zumindest mir durchaus gefällt. Zu Beginn bietet das Spiel die bisher bekannten vier Charaktere und „mehrere“ Karten. Ob das Spiel genug Leute begeistern kann um darüber hinaus zu wachsen, wird sich noch zeigen müssen.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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