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gamescom 2015: Preview zu Battleborn

Gearbox steht ja bekanntlich für exotische Egoshooter Hybriden (Borderlands, Brothers in Arms), die den Jungs und Mädels rund um Randy Pitchford einen respektierten Namen verschafft haben. Jetzt geht mit Battleborn, seit einigen Jahren, eine neue IP in den Startlöchern unter dem gewohnten Deckmantel 2k’s. Ein Egoshooter, soweit alles beim Alten, gepaart mit einem guten Schuss Moba und einer feinen Prise Borderlands. Riecht nach Erfolgsrezept im aktuellen Moba-Boom? Ich sage mal soviel: Auf der gamescom haben mir bisher nur wenige Rezepte ähnlich gut geschmeckt. Wieso weshalb warum? Lest doch einfach weiter.

Das Ende der Welt… Klappe die 100.

Ja, Film – und Spielewelt haben das Ende der Welt schon gefühlte 1000 Male thematisiert und so hab ich zugegebenermaßen innerlich aufgestöhnt als mit Battleborn der 1001. Anlauf präsentiert wurde. Herr Pitchford himself hat diese Zweifel allerdings souverän aus meinem Schädel gewischt. Mit leuchtenden Augen und kindlichem Grinsen, erzählt dieser nämlich eine Geschichte vom Untergang des Universums, die ich so noch nicht gehört/ gelesen/ gesehen habe: Wie ihr vielleicht wisst besitzen auch Sterne ein Verfallsdatum. Sie überdauern zwar schon läner als euer Pudding im Kühlschrank aber über kurz oder lang werden sie alle erlöschen. Und so wird es irgendwann in zillionen von Jahren dazu kommen, dass nur noch ein einziger Stern übrig sein wird – der Kern der Geschichte von Battleborn.

Naja, ich brauch euch jetzt sicherlich nicht erzählen müssen, dass sich die überlebenden Zivilisationen des Universums nich friedlich um das letzte Lagerfeuer aller zeiten setzen um auf Bruderschaft anzustoßen oder? So bunt und so abgefahren die verschiedenen Rassen aussehen, so bunt und abgefahren sind auch ihre Ideologien: Friedenswächter, die sich, gefragt oder auch ungefragt, in alles einmischen um „Harmonie“ zu ermöglichen (kurz gesagt die USA), Naturfetischisten die es sich verbitten den Stern auch nur im Geringsten zu berühren oder gar zu erforschen, düstere Gestalten ohne Nationalität, die quasi als Söldner arbeiten und natürlich auch noch die obligatorischen „Bösen“, in unscheinbaren diablischen Rottönen. Die eigentlichen Battleborn fungieren bei allen Rassen als eine Art Gladiatoren. Im Stile der 300 werden sie ihr Leben lang zum Kampf ausgebildet, um gegen – oder miteinander in die Schlacht geschickt zu werden. Das alles das noch gewürzt mit einer ordentlichen Prise Borderlands Optik und Humor? Klingt ganz ordentlich.

Heroes of the Borderlands

Bepackt mit vielseitigen Fähigkeiten, einer Menge Ironie und Stil werden euch 25 verschiedene Battleborn bei Release zu Verfügung stehen. Einige wurden bereits vorgestellt, einige durften wir selbst einmal ins Kampfgeschehen führen. Erster Eindruck? Egal ob amerikanischer-Panzerfaust-Adler, pharaonischer Sonnengöttin oder Assassinen-Pilz…- irgendwas, die Charaktere spielen sich exakt so unterschiedlich wie sie aussehen. Ähnlich wie in Blizzards Overwatch gibt es Nahkämfer, Fernkämpfer (modern oder auch mit Pfeil und Bogen), Heiler, Magier, eigentlich alles. Wie Pitchford betont hat, habe man versucht die Charaktere ähnlich vielseitig zu gestalten, wie es die Waffen in Borderlands waren – es gibt nichts, dass es nicht gibt. Ob das wirklich so ist, können wir an dieser Stelle nicht sagen. Was wir allerdings gesehen haben, spielt diesen Verprechungen in die Karten.

gamescom 2015: Preview zu Battleborn Battleborn

Rollenspiel + Moba + Ego-Shooter = Battleborn

Herzstück von Battleborn soll trotz interessant anmutender Geschichte der Multiplayer sein, ähnlich wie bei anderen modernen Ego-Shootern. Also so wie bei… ähm… Call of nee… Ach, egal Gearbox hat noch nie leere Verprechungen abgegeben, ich bleibe optimistisch! Obwohl war Aliens: Colonial Marines nicht von Gearbox? Oh Gott… Aber wartet, ich schweife ab. Mit Battleborn möchte sich das Team um Pitchford einem ernst zu nehmenden kompetetiven Multiplayertitel widmen. Und soweit ich das nach wenigen Runden beurteilen kann, könnte ihnen das gelungen sein. Klar, man wird abwarten müssen, ob das bunte Charakter-Potporee gut ausbalanciert ist, klar wird man abwarten müssen, ob sich eine treue Community um Battleborn bilden wird, die es vorran bringt. Die Anlagen gegen die Konkurrenz zu bestehen oder diese gar auszustehen sind beim sogenannten Hero-Shooter.

Aber wie läuft so eine Runde im Multiplayer eigentlich ab? Nun, wie in „normalen“ Multiplayer-Online-Battle-Arenas kämpfen zwei Teams aus je fünf Helden gegeneinander und versuchen mit Hilfe von hirnlosen, computergesteuerten Minions die feindliche Basis einzunehmen.  Und wie in LoL und co. liegt der Schlüssel zum Erfolg im Zusammenspiel eurer Helden. Außerdem startet ihr jede Mission und jede Multiplayer-Runde auf Stufe eins und müsst euch bis zum Maximallevel zehn hochspielen. Für jede Stufe gibt’s – wie von Mobas gewohnt – neue Skills aus eurem so genannten Helix-Baum, einer Skill-Auswahl, aus der ihr eine limitierte Anzahl von Fähigkeiten entnehmen könnt und so euren Helden individuell anpasst.
Doch nur Kloppen ist langweilig, daher wird es drei unterschiedliche Spielmodi im Moba-Part geben:

  • Überfall – Der typische Moba-Modus. Euer Team muss die Feindbasis einnehmen und die eigene Basis verteidigen. Dabei werden beide Seiten von Minions unterstützt.
  • Verwüstung – Ein wilder Arena-Modus, in dem ihr neutrale Punkte auf der Karte erobern und halten müsst.
  • Schmelze – Ein spaßiger Modus, in dem sich eure Minions todesmutig in einen Kernreaktor in der Kartenmitte stürzen. Was gut für euch ist. Beschützt die Minions auf ihrem Lemming-Zug um zu siegen!

Ausblick

Ich halte mich kurz: Ich liebe den Stil von Borderlands und habe durch Heroes of the Storm erst jüngst einen Zugang zu Moba’s gefunden. Einem Ego-Shooter-Moba-Mix von Gearbox? Ich bin dabei!

Erscheinen soll Battleborn im Übringen am 9. Februar 2016

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Studierender Gamer und Kinogänger. Zu finden auf Playstation 4 und Nintendo Handhelds, meistens beim Rollenspielen.

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