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gamescom 2015 – Mighty No. 9 angespielt

Für einen Termin bei Publisher Deep Silver hat es leider nicht gereicht, aber in der Entertainment Area der gamescom hatte ich kurz Gelegenheit Mighty No. 9 anzuspielen.
Es ist jetzt schon fast zwei Jahre her, dass die Ankündigung von Mighty No. 9 hohe Wellen schlug. Das Spiel wurde konzipiert und präsentiert als geistiger Nachfolger zu Keiji Inafunes Mega Man-Serie und erreichte innerhalb von zwei Tagen das Kickstarter Funding Goal. Seit dem hat sich viel getan. Die Spielgrafik zu Mighty No. 9 war Welten vom wunderschönen Concept Art entfernt, das Spiel wurde mehrmals verschoben und Inafune versuchte sich schon an einem neuen Kickstarter, bevor die Backer des ersten Teils überhaupt ihr Spiel bekamen.

gamescom 2015 - Mighty No. 9 angespielt Mighty-No.9-Concept-art

Aber wie spielt es sich denn überhaupt? Genau das wollte ich (für euch) herausfinden. Mighty No. 9, auch Beck genannt, kann wie Mega Man springen und kleine Schüsse abgeben. Hinzu kommt ein Dash-Move, der am Boden und in der Luft ausgeführt wird, auch mehrmals hintereinander. Die meisten Gegner sind nach einigen Schüssen aus Becks Kanonenarm betäubt und werden besiegt indem man sich mit dem Dash durch sie hindurch bewegt und ihre Teile absorbiert.

gamescom 2015 - Mighty No. 9 angespielt Mighty-No.9-dash

Noch war nicht ganz ersichtlich wie sich die absorbierten Teile auf den Spielverlauf auswirken. Und auch wenn man so durch einige Barrieren und über Abgründe kommt, schien mir der Dash Move für die Bewegung weniger essentiell zu sein als in Mega Man X. Das könnte aber auch etwas damit zu tun haben, dass weder die Level noch Gegner denen ich der gamescom Demo begegnete wirklich schwer waren. Beim ersten Level handelte es sich um das Intro, das im Internet bereits die Runde gemacht hat. Hier bekämpfte man zum Schluss einen größeren Kampfläufer, der aber ohne große Probleme bewzungen werden konnte.

Als 2. Level wählte ich eine alte Militär-Basis in der sich Beck über einige Förderbänder bewegen und Kisten  zerstören musste. Auch die aus Mega Man bekannten Instant-Kill-Stacheln waren vorhanden. Man klettert an ein paar Leitern hoch und schießt auf ein paar Roboter, aber das Level Design war nicht auf dem Niveau, das wie ich es gerade von späteren Classic Mega Man Teilen gewohnt bin.

gamescom 2015 - Mighty No. 9 angespielt Mighty-No.9-screenshot-1

Zugegeben, viel Zeit habe ich mit Mighty No. 9 nicht verbracht und mein Enthusiasmus für das Projekt ist auch etwas gesunken, seit dem ich es selbst auf Kickstarter gebackt habe. Das Gameplay erschien mir weder so rasant wie in Mega Man X, noch so clever wie in späteren Mega Man Spielen. Außerdem muss ich sagen, dass das Spiel nicht wirklich hübsch aussieht. Die 3D Modelle werden dem Concept Art einfach nicht gerecht, es fehlt aber auch der Retro-Pixel Charme eines Azure Striker Gunvolt oder Shovel Knight. Letztendes lies mich Becks erster Auftritt ziemlich kalt. Mal schauen, ob sich das bis zum Release im 1. Quartal 2016 noch ändert.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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