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gamescom 2015 – Dropsy angespielt

Umarmungen sind toll. Jeder mag Umarmungen. Aber was, wenn der Umarmende ein gruseliger Clown ist? Mit gelb leuchtenden Augen, klaffenden Zahnlücken und verkrüppelten Armen. Und ihr seid der Clown. Und es ist ein Point & Click Adventure.

Manchmal brauch man etwas Zeit um ein gamescom Spiel richtig zu verarbeiten. Nachdem ich über die meisten meiner Presse-Termine berichtet habe und meinen Senf zur alten und neuen Shooter-Hoffnung beigetragen habe, kann ich endlich inne halten und mich der Frage widmen, was in 3 Teufels Namen ich da eigentlich bei Devolver Digital angespielt habe.

gamescom 2015 - Dropsy angespielt Dropsy-Adventure-1

Dropsy ist der titelgebende Protagonist, ein mental etwas zurückgebliebender Clown ohne Hände (fragt nicht) und er hat nur ein Ziel: Menschen glücklich machen. Und er macht das auf die einzige Art die er kennt: Sie ganz fest drücken und ihnen einen dicken Schmatzer verpassen. Nur doof, dass das niemand will. Also zieht er in klassischer Point & Click Adventure-Manier los um erstmal ihre Probleme zu lösen. Einem Polizisten ist der Gefangene entflohen, der Bettler will Schnapps, das Übliche eben. Hat man einer Person geholfen darf man sie dann auch umarmen und alle sind glücklich.

gamescom 2015 - Dropsy angespielt Dropsy-Adventure-7

Ähnlich Daedalics Fire kommt Dropsy komplett ohne gesprochene Dialoge aus, die Charaktere verständigen sich nur mit Bildern. Das macht sie Suche nach dem Objekt ihrer Begierde einfacher. Oder auch nicht. Vorallem ermöglicht es aber auch einen subtileren Zugang zur Story, darunter auch Dropsys gruselige Alpträume.

gamescom 2015 - Dropsy angespielt Dropsy-Adventure-Nightmare

Während man von Bildschirm zu Bildschirm wandert findet im Spiel außerdem ein Tag- und Nachtwechsel statt, der sich auf die Umgebung auswirkt. Geschäfte haben geöffnet bzw. geschlossen und man trifft die Bewohner nur zu unterschiedlichen Zeiten an. Schon in der Demo fand ich etwas befremdlich, dass ich selber keine Möglichkeit hatte, den Ablauf zu beeinflussen, wie man es z.B. in The Night of the Rabbit oder Ocarina of Time kann. Eine Quick Travel Funktion gab es auch noch nicht und ich fürchte, dass die Kombination dieser beiden Mängel sehr schnell frustrierend werden kann, wenn man irgendwann nicht mehr weiter weiß.

Trotz dieser Sorgen hat mich das Spiel irgendwie fasziniert und ich bin gespannt, ob die Vollversion begeistertn kann. Dropsy erscheint am 10. September für PC, Mac und Linux.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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