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gamescom 2015: Anno 2205 – Mond, Arktis und Flottenkämpfe

Neben der völlig eigenständigen Umgebung auf dem Mond wird auch die Arktis in Anno 2205 zur Besiedlung bereit stehen – Sessions sei Dank.

Die großen Aufhängepunkte der Neuvorstellungen auf der diesjährigen Gamescom waren für Anno 2205 eindeutig die Arktisumgebung und sein Militärkonzept.

Eingebunden werden beide Konzepte in das große Vorzeigefeature von Anno 2205: Das Verbinden mehrer Sessions in ein Match. Damit wird es möglich, dass mehrere Stadtkarten miteinander kommunzieren und sich gegenseitig unterstützen und man so wahrlich ein richtiges Endlosspiel betreiben kann. Die Arktis wird anders als der Orient in Anno1404 kein Gebiet auf einer Karte, sondern wird auf einer ganz eigenen Karte besiedelt, die über Handelsverbindungen und Kommunikationswege zur Ursprungssiedlung in der gemäßigten Zone hat. Dabei soll sich das bauen auf ihr grundlegend von dem in der gemäßigten Zone unterscheiden und unterliegt der Ressource Wärme, mit der der Spielende verhindern muss, dass die eigene Bevölkerung zu Eisblöcken erstarrt. Da Wärme hauptsächlich von Industrieanlagen ausgeht, müssen sich die Bürger zweier Zivilisationsstufen dieser eisigen Umgebung an die Nähe der Industrie gewöhnen und es findet eher keine Trennung beider Bereiche statt.

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Tief in der Erde der Arktis schlummern sogenannte Superlegierungen, die der Spieler benötigt, um sich später ein Raumschiff bauen zu können. Dieses wiederum führt ihn dann zum Mond, der wiederum auf einer eigenen Karte besiedelt wird. Auch hier gibt es wieder zwei Zivilisationsstufen und eine ganz eigene Art zu bauen, die auch Schutzschilde zum Schutz der Bevölkerung miteinschließt. An Baufläche stehen einem hier nur Mondkrater zur Verfügung, womit Platzmangel vorprogrammiert sein dürfte. Warum die Menschheit nach der Katastrophe von Anno 2070, das neue Anno spielt in derselben Zeitlinie, zum Mond aufbrechen wollen, wird auch geklärt. Nur dort gibt es das sogenannte Regolith, aus dem Helium 3 als „Brennstoff“ für Fusionskraftwerke gewonnen werden kann. Eben diese sollen das ständige Energieproblem der Menschheit langfristig lösen. Auch die Fusionsreaktoren werden dann übrigens auf dem Mond errichtet und dessen Energie an die Erde weitergeleitet. So könnte man sich die Energielieferung für neue Siedlungen in der Arktis gleich per Satellit zu senden lassen – praktisch.

Aber Moment wie gelingt all dies, wenn einem durchgehend ein paar KI-Siedler das Nervenkostüm zerschneiden? Es hilft ungemein, dass es keine KI-Konkurrenten mehr in Anno 2205 gibt. Damit gibt es niemanden mehr der einem aggressiv Siedlungsplatz wegschnappt oder die liebgewonnene Siedlung zerstört – außer natürlich Naturkatastrophen. Auch Handelsrouten, wie man sie bisher kannte, gibt es nicht mehr. Stattdessen scheinen die Ressourcen sofort den Standort zu wechseln. Zudem können Gebäude durch eine neue Funktion umplatziert werden, was die Siedlungsplanung simplifiziert.

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Kampf – Annos Hassgebiet

Irgendwie wurde ich persönlich bisher noch nie sonderlich mit Annos kriegerischer Ader warm. In Anno 2205 verlagert Blue Byte die Kämpfe auf eine eigene Karte, in der Flotten Power Ups aufsammeln und sich in Missionen gegenseitig in Stücke schießen. Hier wird der Spieler eine Flotte von Mission zur Mission jagen und seltene Items und Ressourcen für die Siedlungen erlangen können. Zum einen soll dieser kriegerische Teil dieses Mal vollständig ignorierbar sein und zum anderen soll all dies keine zerstörerischen Auswirkungen auf die eigenen Siedlungen haben.
Freundlicherweise hat Ubisoft passend zur Gamescom eine Reihe neuer Bilder veröffentlicht.

Quellen: Pressemitteilung; pcgames; golem

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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