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Fantastic Four: Regisseur spricht über Veränderungen

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Das Fantastic Four Reboot hat es zur Zeit nicht leicht. Noch bevor der Film angelaufen ist, muss er sich mit diverser schlechter Presse herum schlagen. Grund dafür sind vor allem die vielen Änderungen am Quellmaterial, die Regisseur Josh Trank für seine Version der Superheldenfamilie vorgenommen hat. In einem Interview mit dem Hero Complex-Magazin bezog er nun Stellung zu einigen Veränderungen in der Origin-Story:

Aber man kann sie nicht immer und immer wieder auf ein und dieselbe Art und Weise erzählen. Und ich denke, es hilft der Welt, ehrlich mit kleinen Kindern zu sein und ihnen die Welt zu zeigen, die sie draußen sehen.

Trank wählte für seine Adaption des Comics ein deutlich zeitgemäßeres Setting und nahm dabei auch Veränderungen an den Charakteren selbst vor. So heißt Bösewicht Victor Von Doom in seiner Welt nun Victor Domashev und gibt sich als Computerhacker den Nicknamen Doctor Doom. Laut Trank wurden andere Veränderungen jedoch auch aus stilistischen Gründen übernommen:

Die Änderung mit Jamie Bell als Ben, der ein kleinerer Kerl ist, statt ein kräftiger, war Absicht. Es ist wesentlich dramatischer, wenn dieser Charakter zu einem riesigen Steinwesen wird – das ist eine größere Transformation. Die Vorstellung von einem toughen Kerl aus der Arbeiterklasse, der sein ganzes Leben lang von seinen größeren Brüdern herumgeschubst wurde, erschien und als wesentlich interessanterer Charakter als der Typ, der als Footballspieler beginnt und am Ende gerade mal zehn Zentimeter größer ist.

Dass alteingesessene Fans mit Veränderungen in Adaptionen nicht so gut klar kommen, ist natürlich nichts Neues. Und dass sie mit einer solchen Haltung auch mal total daneben liegen können, zeigte Heath Ledgers Joker-Performance bereits. Letztendlich wird man erst zum Kinostart von Fantastic Four, am 06. August, sagen können, ob Tranks Vision seiner neuen Fantastischen Vier tatsächlich aufgeht.

Quelle: gamona.de
Bildquelle: 20th Century Fox

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Student, Vollblut-Cineast und Teilzeit-Gamer! You stay classy, San Diego!

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2 Comments

  1. I respecfully disagree.

    Ja, man kann Charaktere neu interpretieren und die modernisieren. Manchmal funktioniert das, siehe Nolans erste beiden Batman Filme.

    Aber Fantastic Four war schon immer die Serie die sich dadurch ausgezeichnet hat leichtherziger und pulpy zu sein. Spider-Man kann so funktionieren, auch Cap und unter Umständen auch die X-Men. Aber die Fantastic Four?

    Und wir reden hier von Doctor Doom. Den kann man doch nicht einfach so ändern! Er war die Inspiration für Darth Vader verdammt!

    Reply
    • Ich finde seine Änderungen klingen richtig interessant und es schafft mehr Abstand zum ersten Fehlversuch, wo Cap noch brannte…

      Reply

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