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E3 2015: Fallout 4 mit Character Creation, Gameplay & mehr

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Nun ist es endlich so weit. Bethesda hat Fallout 4 heute in den frühen Morgenstunden unserer Zeit offiziell auf der E3 vorgestellt. Wir haben einen genauen Blick auf die rund zehn Minuten geworfen, die Bethesda dem Spiel widmete und fassen für euch das Wichtigste zusammen. Von der Story wird nicht viel verraten, aber wie es anfängt, erfahren wir schon: Wer also absolut ungespoilert in das Spiel gehen möchte, sollte den Story-Teil überspringen.

Character Creation

Die Pressekonferenz von Fallout 4 beginnt mit dem Spiegelbild eines Mannes, der sich im Badezimmer mit seiner Frau unterhält ─ und tatsächlich! Zum ersten Mal im Rahmen der Spielreihe werden wir in Fallout 4 (oder in einem Bethesda-Spiel überhaupt?) keinen stummen Protagonisten spielen. Stattdessen sieht es so aus, als seien alle Konversationen komplett synchronisiert worden. Und nicht nur das ─ wir geben auch Kommentare beim Erkunden unserer Umgebung ab. Und, wie wir es von einem Bethesda-Spiel nicht anders erwarten, können wir auch als Frau spielen. Nach einer kurzen Konversation bleibt die Frau hinter dem Mann stehen und wir können zwischen den beiden wechseln und beide individuell anpassen. Wir sehen nicht alles vom Character Creator, aber was wir sehen, sieht vielversprechend aus: Gesichtszüge können mit dem Controller zurecht gezogen werden, indem bestimmte Teile des Gesichts markiert werden. Hautfarbe, Bart, Nase, Mund, Lippen, Wangenknochen, Augenbrauen, Frisur ─ all das lässt sich verändern.

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Außerdem ein nettes Gimmick: Während das Gesicht des Mannes angepasst wird, gibt die Frau im Hintergrund Kommentare ab wie „Was für eine süße Nase“ und wenn der Bart verändert wird, fragt der Mann sie: „Was meinst du, Bart oder kein Bart?“. Beide Charaktere können angepasst werden und man wird den Charakter spielen, mit dem man die Charaktererstellung verlässt. Zusätzlich haben die beiden Charaktere ein Baby, das je nach individualisiertem Charakter generiert wird und den Eltern so immer ähnlich sieht.

Story

Die Entwickler betonen, dass sie nicht viel von der Story verraten möchten, aber den Anfang der Story erfahren wir doch. Wir starten das Spiel als Mutter oder wahlweise Vater einer kleinen, dreiköpfigen Familie: Wir, als Protagonist, unser Ehepartner, sowie ein Baby. Zudem beginnen wir unser Leben in Fallout 4 nicht post-apokalyptisch, sondern noch vor der nuklearen Katastrophe. In der Tat klingelt es direkt, nachdem wir den Character Creator verlassen, an unserer Tür und ein Klinkenputzer möchte unserer Familie einen Platz in Vault 111 andrehen, einem hochmodernen Atomschutzbunker. Indem wir bei ihm „einige Informationen verifizieren“ können wir unsere Fähigkeitspunkte verteilen und unseren Namen eingeben.

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Fun Fact: Bethesda erklärt, dass sie über 1000 der gängigsten Namen synchronisiert haben. Wenn wir einen solchen wählen, ruft uns unser Roboter Codsworth direkt bei diesem!

Die nukleare Katastrophe lässt natürlich nicht lange auf sich warten und kurze Zeit später rennen wir bereits mit unserer Familie zu Vault 111. Noch bevor wir den Bunker erreichen, detoniert in der Nähe eine Atombombe. Wir werden aber noch lebendig in den Bunker herabgelassen und als wir lange Zeit später als einzige Überlebende oder als einziger Überlebender aus dem Bunker herauskommen, ist die Welt vollkommen verändert.

Wir bahnen uns unseren Weg durch die zerstörte Nachbarschaft und, siehe da, in unserem ehemaligen Zuhause erwartet uns unser persönlicher Roboter Codsworth. Er erklärt uns, dass wir knapp 200 Jahre in Vault 111 verbracht haben und somit zwei Jahrhunderte zu spät zum Abendessen kommen.

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Gameplay

Kurz darauf treffen wir auch unseren neuen Begleiter „Dog“, den wir bitten können, sich uns anzuschließen. Der Hund ist nicht nur Dekoration, sondern kann vom Spieler gesteuert werden. Wir können ihm verschiedene Befehle geben: Wir können ihn an bestimme Orte rennen lassen und Dinge untersuchen oder zu uns bringen lassen. Das alles geht ganz einfach, in dem wir auf bestimmte Aspekte unserer Umgebung klicken. Auch die Kommandos sind synchronisiert.

Viel vom Gameplay sehen wir nicht, aber die Entwickler versprechen: „Freiheit als Spieler ist und bleibt unser wichtigstes Ziel.“ Wir können also sein wer wir wollen, hingehen wo wir wollen und tun und lassen was wir wollen, so versprechen sie es zumindest.

Das halten sie zumindest bei den Konversationen ein, wie es scheint. Konversationen können jederzeit abgebrochen werden, man kann während der Konversationen von der dritten in die erste Person wechseln, oder man kann seinem Gegenüber auch einfach mitten während der Konversation ins Gesicht schießen, scherzen die Entwickler.

Beim Schießen ist das langsame Einzoomen und Auswählen von bestimmten Körperteilen, auf die geschossen werden soll, wieder dabei. Auch die kurzen Kill-Sequenzen, die wir aus den Fallout-Vorgängern und Skyrim kennen, werden wir nicht vermissen.

Grafik

Der Engine, auf dem Fallout 4 läuft, ist die nächste Generation von Bethesdas „Creation-Engine“ und die Entwickler versprechen „full physical based rendering“ sowie dynamischen, volumetrischen Lichteinfall. In der Tat sieht die Grafik, die wir in den kurzen zehn Minuten sehen können, durchaus hübsch aus. Einzig bei Texturen von Häusern und Menschen scheint etwas gespart worden sein, aber das gibt dem ganzen einen leicht comichaften Anschein, was auch nicht schlecht aussieht. Genauer lässt sich das aber erst sagen, wenn man das Spiel in echtem HD auf dem eigenen Bildschirm sieht.

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Fallout 4 erscheint am 10. November 2015 für PC, PS4 und XBox One.

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