Dragon-Age-Inquisition

Dragon Age: Inquisition

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Dragon Age: Inquisition Preview

Dragon-Age-Inquisition

Das Gaming Magazin GameInformer berichtet in diesem Monat exklusiv über das Bioware Rollenspiel Dragon Age: Inquisition und gewährt uns einen ersten Ausblick, auf das was uns im nächsten Jahr erwarten wird. Nun sind die ersten Details aufgetaucht und die dürften Dragon Age Fans begeistern.

Dragon Age: Inquisition ist der mit Spannung erwartete dritte Teil der Serie und die Fans legen ihre Hoffnung in Biowares Hände, denn der zweite Teil konnte bei den Fans nicht so richtig Punkten. Das man bei Bioware aber auf die Fans hört und sich der Kritik annimmt, weiß man spätestens seit Mass Effect 3. Das Online Magazin GameInformer hat nun erste Details ans Tageslicht gefördert, die großartiges Versprechen. Wir haben für euch die wichtigsten und interessantesten Details hier zusammengefasst.

Die Geschichte

Dragon Age: Inquisition erzählt die Geschichte des Landes Thedas. Es ist das reinste Chaos. Die Chantry befindet sich im Krieg mit den Magiern und die Sucher der Wahrheit und die Templer sind gespalten.

“Jede Gruppe mit der Macht und der Authorität das Böse zu bekämpfen ist beschäftigt – als der Himmel aufbricht und Dämonen herausströmen,” schreibt GameInformer.

Ein Riss im Himmel verbindet die Welt mit der Leere, ein Ort an dem Magie und Dämonen herrschen. Dieser Riss erlaubt es den Dämonen, die normalerweise einen Wirt brauchen um in die Welt der Lebenden überzutreten, frei überzuwechseln.

Die Welt

Als eine “viele offenere Welt”, in der die Spieler Zugang zu “wichtigen Bereichen” der Weltkarte haben, beschreibt es Bioware. “Du kannst vom östlichen Ferelden zum westlichen Orlais gehen,” sagt der ausführende Produzent der Dragon Age Serie, Mark Darrah. “Offensichtlich bauen wir keine Spielwelt mit einer Million Quadratkilometern an Platz; das heisst wir sind nicht wirklich ganz so Open World, wie sich die Spieler das vielleicht vorstellen.”

Jedes Areal ist dabei größer als alles, was sie bisher erschaffen haben, fügt er weiter hinzu. Das repetitive Level Design (wie man es aus Dragon Age 2 kennt) wird es nirgends zu finden geben. Ein Sumpf, eine Wüste und ein Gebirge, all diese Dinge werden als riesig beschrieben, laut GameInformer. Überall sind Gameplay “Verkettungen” verstreut. “Du könntest zum beispiel an der Spitze einer Sanddüne einen mysteriösen Haufen mit Überresten finden,” schreibt man. “Oder auf ein Gerät stoßen, das dir den Aufenthaltsort von magischen Gegenständen verrät.”

Die Orte in Inquisition werden als “abgeschottete offene Welt,” beschrieben mit Gegenständen und Inhalten zum sammeln und weiterverarbeiten. Auch ein Tag und Nacht Rythmus wird hier erwähnt.

“Nur ein kleiner Teil des Spielinhalts wird an das Level des Spielers angepasst sein, dass heisst zufällige Begegnungen mit Gegnern, wie etwa Drachen, können sehr schwierig und gefährlich werden.” Während die Freiheit des Spielers sehr wichtig für Bioware ist, möchte das Team nicht die zu erzählende Geschichte opfern während diese voran schreitet.”Wir müssen auf jedenfall sichergehen, dass wir die Art von Geschichte erzählen können, die wir dem Spieler erzählen wollen,” sagt Darrah gegenüber GameInformer.

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Die Engine

Für Dragon Age: Inquisition kommt die sehr leistungsstarke Frostbite 3 Engine zum Einsatz, die bereits Spiele wie Battlefield 3 oder das bald erscheinende Mirros Edge 2 als Grundgerüst dient.

“Die Frostbite Engine ist ein wahrer Paradigmenwechsel, nicht nur für Bioware sondern auch für Dragon Age,” sagt Mark Darrah.

Die Engine ist für ihre Interaktionen mit der Spielumwelt bekannt, wie beispielsweise begrenzter Zerstörung, als auch für konstruktive Dinge. So wird es im Spiel unter anderem möglich sein, Plattformen zu zerstören auf denen sich Gegner befinden, oder auf magische Weise eine Brücke zu reparieren. Auch wird es möglich sein, einen verlassenen Aussenposten in der Wüste wieder aufzubauen, der dann als Festung für die Inquisition dient.

Dragon Age: Inquisition wird nächstes Jahr auf Current- und Next-Gen Konsolen erscheinen, sowie auch auf dem PC. Bioware ist beim entwickeln des Speils “sehr bestrebt” das das Gameplay nicht durch die technische Differenzen in Mitleidenschaft gezogen wird. Man möchte auf allen Plattformen die gleiche Spielerfahrung schaffen. Die PC Version wird dabei eine angespasste Steuerung für Maus und Tastatur haben.

Der Inquisitor und die Inquisition

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über den Inquisitor, den Anführer der Inquisition. Dabei hat der Spieler die Auswahl über Rasse, Klasse (Magier, Krieger, Schurke), Geschlecht und natürlich den Namen des Charakters. Der Inquisitor wird komplett “vertont” sein, wie bspw. Shepard aus der MassEffect-Serie. Je nachdem für welche Rasse sich der Spieler entscheidet, beeinflusst dies wie andere Charaktere auf ihn reagieren, wie man es bereits aus Dragon Age: Origins kennt. Manche Rassen werden in bestimmten Gebieten sogar verfolgt.

Wenn man mit der Welt interagiert, wie beispielsweise Dinge sammelt, anderen hilft oder Quests abschließt, wächst die Inquisition sowohl in Sachen Stärke als auch in ihrem Ansehen. “Es ist von Grund auf wichtig, dieser Organisation die selbe Entwicklung zu bieten, die man auch von einem Charakter erwarten möchte.”

Wie sich diese Entwicklung der Inquisition auswirkt und wie der Spieler die Verbesserungen spührt, dazu wollte sich Bioware bislang nicht äußern.

Der Spielfortschritt wird ebenfalls durch den Grad der Macht, den die Inquisition inne hat bestimmt. So werden bestimmte Bereiche die von Interesse sein könnten, nicht zugänglich sein, wenn man nicht den nötigen Grad an Macht hat. Dieser kann, wie bereits beschrieben, durch verschiedene Interaktionen in der Welt erlangt werden, in dem man dem Spieler die Möglichkeit gibt die Inhalte anzugehen, die seinem Geschmack entsprechen.

Bioware gewährt uns also viel Freiheiten im dritten Dragon Age Teil und eine offene Spielwelt, die zum erkunden einlädt und viele Gegenden bereit hält, in denen wir neben magischen Gegenständen, auch totbringende Gegner antreffen werden. Was uns sonst alles erwarten wird und welche Details Bioware noch gegenüber Game Informer verraten hat, das erfahrt ihr in unserem zweiten Teil des Dragon Age: Inquisition Previews.

Das Kampfsystem

Bei einem guten Rollenspiel, kommt es heutzutage nicht nur auf eine gut erzählte Geschichte und die Charaktere die darin vorkommen an, sondern auch auf ein gutes Kampfsystem und wie dieses umgesetzt ist. Laut den Kollegen von GameInformer, wird das sich das Kampfsystem “zwischen den beiden vorangegangenen Teilen platzieren.”

“Ich sehe die Strategie und die Taktik als eine natürliche Entwicklung, die Dragon Age maßgeblich beeinflusst,” sagt Creative Director Mike Laidlaw. Weiterhin meint er, das das “Pause-and-Play” ein Teil des Bioware Vermächtnisses ist und das er das beibehalten möchte, zusammen mit der Geschwindigkeit und der “knackigen Resonanz”, welche wie er glaubt ein Teil des modernen spielens sind.

Der Spieler kann wie gewohnt zwischen den Charakteren in seiner Grupper wechseln oder das Verhalten für jeden Verbündeten bestimmen. Sofort ausgeführte Befehle, geben Inquisition “das Gefühl eines Third-Person Action Spiels.” Die Kampfgeschwindigkeit im Spiel sowie das Design der Gegner sind dafür gedacht, den Spieler in ein bewusstes Annähern an den Gegner zu drängen; ein taktisch-orientiertes Annähern. Die Gegner haben spezielle Aufgaben und arbeiten in Gruppen. Die Prowlers verstecken sich beispielsweise gerne und schleichen sich an den Spieler heran, anstatt ihnen von Angesicht zu Angesicht gegenüber zutreten.

Die Gegner werden taktische Entscheidungen treffen, ausgehend vom Standort des Spielers, den Cooldown Zeiten und ihrer eigenen Gesundheit. Klassenbasierte Talentbäume und Spezialisierungen, werden in Inquisition wieder mit vorhanden sein. Klassenfähigkeiten können wieder genutzt werden um zusammen zu wirken.”Das heißt du kannst in den Kampf einsteigen, mit einer Philosophie die auf viel Action ausgelegt ist, auf viel Taktik basiert, oder einer Mischung aus beidem.”

Die Nebencharaktere

Die Dialoge und die Geschichte, wird gesagt, sind die “primäre Verbindung” des Spielers zu seinen Verbündeten. Bisher hat Bioware noch nichts über die Indentität des Gegenspielers verraten, gegen den wir in Inquisition antreten werden. Allerdings wurde berichtet das der Spieler “sehr frühzeitig darüber unterrichtet wird, das ein einzelner Drahtzieher hinter dem “Riss”, durch den die Dämonen auf die Welt stürmen und das Chaos was damit einher geht, steckt.”

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Der Stil

Wie bereits schon in Dragon Age 2, wird die Ausrüstung an den jeweiligen Charakter angepasst sein, um nicht den “signifikanten Stil” zu trüben. Durch die Herstellungsmöglichkeiten, können sich die Spieler mit Hilfe von Gegenständen die sie im Kampf oder beim Erkunden gesammelt haben, neue Rüstungen zusammenbauen, oder ihre bereits verwendete Ausrüstung anpassen.

Mit dem Fokus auf die Anpassung, ist das Herstellen von Rüstungen darauf ausgelegt, dem Spieler zu erlauben verschiedene Materialien zu kombinieren und dann zu gestalten. Spieler können die besten Werte auf jede Art von Rüstung übertragen. Im Prinzip könnte man sagen, das es dem Spieler möglich sein wird, “End Game”-Werte auf die Startausrüstungen zu übertragen.

“Gruppenmitglieder werden ihren eigenen, spezifischen Look beibehalten,” meint Mark Darrah. “Nehmen wir beispielsweise Cassandra: Sie hat ihren eigen speziellen Look, mit einem großen Mantel unter dem sie eine Rüstung trägt.” Dann erklärte er, neue Rüstung würde sie “komplett anders aussehen” lassen.” Ihr Umriss würde sich aber nicht ändern.

Entscheidungen

Auch im dritten teil werden wir wieder vor viele Entscheidungen gestellt werden, die den Spielverlauf beeinflussen. “In Dragon Age ging es immer um schwere Entscheidungen, wo es keine klare Richtung gibt,” erklärt der Lead Writer der Dragon Age Serie David Gaider. In Inquisition soll der Spieler über die Auswirkungen seiner Entscheidungen nachdenken, denn er muss mit ihnen Leben während das Spiels voran schreitet. Ähnlich wie auch beim Vorgänger, wird Inquisition ein Dialog-Rad verwenden, nur diesesmal wurde es deutlich verbessert. Die Dialoge sollen nun also klarer zu wählen sein. Im Vorgänger waren die Spieler mit der Auswahl im Dialog-Rad nicht sonderlich zufrieden, da manche Reaktionen des Charakters, den Spieler in einigen Fällen doch überraschten.

Die Auswirkungen unserer Entscheidungen, die wir im Spiel treffen, werden sich ausserdem auf die gesamte Spielwelt auswirken. Level können sich ändern und neue Inhalte können freigeschalten werden, basierend auf unseren Taten. “Es sind nicht einfach nur ein paar Änderungen im Level; es ist etwas was sich auf das gesamte Spiel auswirkt,” sagt Mike Laidlaw.” Du tust etwas an einem bestimmten Punkt im Spiel und irgendwann kommt es zu dir zurück und beißt dir in den Hintern.”

Derzeit überprüft das Entwicklerteam noch die Möglichkeit, wie man zuvor getroffene Entscheidungen aus den vorangegangenen Dragon Age Titeln in Inquisition überträgt, doch dazu könne man zu diesem Zeitpunkt noch nichts genaueres sagen.

Bioware möchte uns mit dem dritten Teil des Rollenspiel-Epos also so viel Freiheiten und Entscheidungsmöglichkeiten wie möglich bieten und bisher scheint man auf einem guten Weg dahin zu sein. Doch bis zum Release des Spiels, ist noch mehr als genug Zeit. Zeit die Bioware sicherlich dafür nutzen wird, das Spiel wieder in die Herzen der Fans zu tragen, wie es schon bei Dragon Age: Origins der Fall war.

Quelle: AllGamesBeta

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