DOOM Review Unto The Evil-DLC

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DOOM hat kürzlich sein erstes DLC erhalten, welches neue Inhalte für den Mehrspieler Part bereitstellt. Neben neuen Waffen können sich Spieler über drei neue Karten und einen weiteren Dämon freuen. Doch ist das den verlangten Preis wert? Wir haben uns für euch in die Arena gewagt.

DOOM erfreut sich derzeit großer Beliebtheit im Genre der Arena-Shooter. Als einer der Urväter klassischer und schneller Action Ballerspiele, macht er seinen Vorgängern alle Ehre und das sowohl im Einzel- wie auch im Mehrspieler-Modus. Der neueste DLC bringt für letzteren neue Inhalte ins Spiel, über die sich eifrige Kombattanten wahrscheinlich freuen dürften. Auch wenn ich in meinem letzten Twitch-Stream, in dem ich eine Stunde lang das neue DLC gezockt habe, wahrscheinlich mehr als nur gut bewiesen habe, dass ich nun endgültig das Murtaugh-Alter erlangt habe was schnelle Arena-Shooter angeht.

Dessen ungeachtet habe ich mich dennoch tapfer auf den drei neuen Karten geschlagen. Ritual, Kataklysmus und Opferung heißen diese und bieten Doom-typisch ordentlich was für das Auge. Ritual ist dabei ganz im Stile einer UAC Forschungsanlage gehalten, während Opferung uns in die tiefen der Hölle führt, wo an nahezu allen Wänden Blut oder sonstige Flüssigkeiten herabfließen. Kataklysmus wiederum ist eine Mischung aus beidem. Hier haben sich die Dämonen wohl einen Zugang zur UAC Station gebraben. Alle Maps bieten sowohl was fürs Auge, als auch genügend Platz für Spieler die sich gern auf vollen Servern herumtreiben. Selbstverständlich können hier sämtliche Modi die Doom bietet gespielt werden.

Um sich auf den Karten richtig auszutoben, bietet DOOM von Haus aus eine übersichtliche Auswahl an Waffen und Gadgets, die nun durch Unto The Evil erweitert werden. Zum einen bekommen wir nun die EMG Mark V in die Hand gelegt. Die Handfeuerwaffe dürfte den Spielern von der Handhabung her schon aus der Kampagne bekannt vorkommen. Während mit dem primären Feuer in schneller Folge die Patronen verschossen werden können, lädt man mit dem sekundären die Waffe auf und kann so einen heftigeren Schuss auf den Gegner loslassen. Allerdings braucht es ein paar Sekunden bis die volle Stärke erreicht ist. Bei einem schnellen Spiel wie Doom, gehört hier gutes Geschick dazu einen Gegner so ausser Gefecht zu setzen.

Als zweites hätten wir da die kinetische Mine. Hier bedarf wohl kaum einer expliziten Erklärung. Die Mine kann ganz einfach am Boden oder jeder anderen Oberfläche angebracht werden. Sobald sich ihr ein Gegner nähert, springt sie auf ihn zu und explodiert. Allerdings ist die Mine nicht sehr schnell im Sprung und es besteht die Möglichkeit sich aus der Gefahrenzone doch noch zu retten und nur ein wenig Schaden abzubekommen. Um hochfrequentierte Bereiche abzusichern, ist dieses kleine Ding mehr als gut und ist auf den Maps ab jetzt wohl häufiger anzutreffen. Passt also auf wo ihr hintretet.

Ebenfalls anzutreffen ist ein neuer Dämon, den die Spieler steuern dürfen. Der Harvester bewegt sich recht flink und kann mit seinem Hauptangriff tödliche Blitze auf seine Gegner verschießen. Sein Sekundärangriff ist dabei auch nicht von schlechten Eltern. Dieser lässt eine gewaltige Explosion entstehen, die alle Gegner in unmittelbarer Nähe zu Kleinholz verarbeitet. In die Riege der bisherigen Dämonen, fügt sich der Harvester also erstklassig ein.

Zu guter Letzt bringt der DLC neue Rüstungssets mit dem Namen „Robotic“ und neue Farben der Kategorie „Glänzender Perleffekt“ ins Spiel, mit dem ihr euren Doom-Marine ordentlich aufhübschen könnt. Zudem gibt es neue Muster wie unter anderem Karo, Pik oder aber auch Wolfenstein und Quake. Auch die Waffen dürfen so verschönert werden. Den Abschluss bilden neue Verspottungen, mit denen ihr eure Gegner zum Ende einer Runde verhöhnen dürft.

Alles in allem bietet der DLC schöne neue Inhalte und die drei Karten als auch der Harvester sind tolle Ergänzungen, doch der Preis von €14,99 ist schon recht hoch für den geringen Inhalt. Einzig allein der Umstand, dass man sich den DLC quasi teilen kann, macht das ganze doch recht wett. Habt ihr nämlich einen Freund der den DLC besitzt, so kann dieser euch in die Gruppe einladen und ihr dürft mit ihm auf den neuen Maps zocken. Umgekehrt gilt das natürlich auch. Ob man dann noch Geld für den Dämon (der ja im Grunde auch nicht viel anders macht als seine Kollegen) bzw. die zwei neuen Waffen und die Farben ausgeben möchte, nun das muss jeder für sich entscheiden. Wir finden allerdings, für knapp 15€ könnte schon etwas mehr drin sein.

 

Dennoch erfreuen auch wir uns in der Redaktion weiterhin an DOOM und wenn ihr wissen wollt wie das Hauptspiel in unserem Test abgeschniten hat, so folgt einfach diesem Link.

Good

  • Toll designte neue Karten
  • Fiese neue Mine
  • Neue Rüstungsteile
  • Noch mehr Anpassungsmöglichkeiten

Bad

  • Viel Preis für den gebotenen Inhalt
Shooter-Urgestein, Let´s Player und Twitch-Streamer, Abgedreht und doch freundlich

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