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Die Games-Magazin Weihnachts-Tipps

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Das Team vom Games-Magazin ist dieses Mal besonders clever: Wir kombinieren unsere Artikel für „Spiel des Jahres“ und „Weihnachtsempfehlung“. Quasi zwei Blutfliegen mit einer Kettensäge erschlagen oder so ähnlich.

2016 war als Jahr zwar mehr oder weniger eine abgrundtiefe Katastrophe, aber zumindest die Spiele waren ganz in Ordnung. Deswegen präsentiert euch das Games!-Team heute hier ihre Favoriten des beinah vergangenen Spielejahres.

Konrad liebt DOOM

Dafür, dass ich eigentlich keine First-Person-Shooter mag, hab ich dieses Jahr ziemlich viel Zeit in ihnen verbracht. Doch kein Spiel hat mir so viel Spaß gemacht wie die neuste Auflage des Baller-Opas DOOM. Zwei Dinge faszinieren mich an diesem Spiel:

1. Seine völlig bedingungslose und Ironie-freie Hingabe zum bekloppten Grundkonzept. Ohne mit der Wimper zu zucken, serviert uns das Spiel das Konzept von Dämonen auf dem Mars, unterstrichen von unserem Protagonisten und all-out-off-fucks-to-give Rekordhalter, dem Doom Marine. Ein Mann so wütend, Kratos musste sich auf den Schock erstmal einen Kamillen-Tee machen.

2. Ein grandioser, Risiko-belohnender Gameplay-Flow und einer simplen Levelstruktur, die einen alles aus ihr rausholen lässt. In Doom darf man nie stehen bleiben. Es ist ein wunderbares Feuerwerk, in dem man beim Strafen aus allen Rohren mit Raketen umsichschießt, während Doppelsprüngen schnell zur Schrotflinte wechselt, den nächsten Dämon mit blanken Fäusten das Gesicht re-arrangiert und selbst der mächtigste Teufel ganz klein wird, wenn der Motor der Kettensäge anfängt zu rattern.

Doom erschien schon Anfang des Jahres und ist in den meisten Geschäften für 30 Euro abwärts zu haben. Ein simples, aber wundervoll designtes Spiel, dass ich jedem Actionfan wärmstens empfehle.

Daniels Weihnachtstipp: Entdecke das Dunkel in Dir und spiel Dark Souls 3

Heilig Abend bedeutet für die meisten Menschen eine besinnliche Zeit mit Familie und Freunden, samt schmackhaftem Gänsebraten sowie Unmengen an zuckrigem Gebäck, musikalisch untermalt von Wham!-schen Weihnachtsmelodien. Wem sowohl das eine wie auch das andere aus Hals und Ohren raushängt und lieber eine schöne Bescherung in Digitalien erleben möchte, dem kann ich folgendes Spiel wärmstens ans Herz legen.

Eines der wohl düstersten RPGs das in diesem Jahr auf den Markt kam, war die dritte Ausgabe der berühmten Dark Souls Reihe. Die Entwickler von From Software werfen die Spieler wieder einmal in eine gnadenlose und triste Welt, in der jeder Fehler aufs bitterste bestraft wird. Die einzigartige Spielwelt mit ihren manisch-depressiven NPCs und der fesselnden Spielatmosphäre gemischt mit knallhartem Gameplay und einem wunderschön komponierten Soundtrack packten auch mich von Anfang an und es lässt mich bis heute nicht los.

Egal ob Dark Souls-Veteran oder blutiger Serien Neuling, dieses Spiel ist ein Muss für jeden der seine RPG-Erfahrung auf die nächste Stufe heben will. Kürzlich erschien mit Ashes of Ariandel, die erste von zwei angekündigten Erweiterungen. Hier erwartet die Spieler unter anderem ein völlig neues Gebiet in einer gemalten Welt und herausfordernde Bosskämpfe. Dark Souls 3 ist ein sehr forderndes aber auch sehr belohnendes und hervorragend designtes Spiel, welches bei euch einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird, versprochen. Also holt es euch, legt es unter den Weihnachtsbaum und lobet die Sonne.

Connors wenig besinnliche Weihnachtsidee – Battlefield 1

Ein Shooter unter dem Weihnachtsbaum? Kaum ein Jahr böte sich dafür besser an: Neben dem bereits gelobten Doom gäbe es da noch den neuen Dauerhit Overwatch, Titanfall 2 und über alldem Battlefield 1. Zugegebenerweise lässt sich die Herzlosigkeit des Ersten Weltkriegs wenig mit der Weihnachtsidee vereinbaren. Andererseits nimmt es Battlefield 1 mit der historischen Genauigkeit sowieso nicht so genau und das bereits in dieser Liste präsente Doom wird ebenso wenig einen Pazifismusaward gewinnen.

Battlefield 1 wird euch zunächst in einer seiner überraschend guten Singleplayer-Kampagne durch den Dreck kriechen, kleine Abenteuer bestreiten und Unglücke durchleben lassen. Doch sein Kernstück ist und bleibt der Multiplayer: Mit wuchtigem Sound und großartiger Grafik jagt einen Battlefield 1 vom Matsch der Westfront, über die italienischen Alpen bishin in die Arabische Wüste. Dabei lässt es einen mit Doppeldeckern durch Wolkendecken brechen, mit stählernen Panzern durch Stacheldraht walzen und verbissene Feuergefechte ausfechten. Zudem ist es Dice seit Jahren endlich mal wieder gelungen mit Operationen einen großartigen neuen Modus zu erschaffen, der zusammen mit Eroberung ein tolles Duo darstellt. Battlefield 1 fühlt sich in quasi jedem spielerischen Aspekt einfach rund an, was den Multiplayer in diesem ungewohnten Setting zu einem sehr unterhaltsamen Spielerlebnis werden lässt. Wenn ihr jemals ein Battlefield spielen wolltet, tut es jetzt, denn Dice hat sich bis auf ein paar Einzelheiten wirklich selbst übertroffen. Nur beim Preis wird es euch wohl kaum einen Gefallen tun, da es erst seit dem 21.10 erhältlich ist.

Christian und die Jäger der verlorenen Konsole: Das NES Classic Mini

Ihr wollt euch auf eine echte Schatzsuche begeben? Dann hat Nintendo vermutlich genau das Richtige für euch: Eine Konsole, seltener als der Heilige Gral oder die Bundeslade: Mit dem NES Classic Mini ist dem ehemaligen Spielzeughersteller einmal mehr ein großer Wurf für unter den Weihnachtsbaum gelungen. Im Taschenformat, mit HDMI-Anschluss und einem Controller kommt ein Inventar von insgesamt 30 verschiedenen NES-Spielen für 1 bis 2 Spieler, die meisten davon echte Klassiker. Schön dabei ist, dass sich Nintendo nicht auf Erstverwertung allein verlässt, denn auch viele Titel anderer (japanischer) Entwickler wie TECMO, Capcom und Namco finden sich in dem Inventar. Highlights: Super Mario Bros. 3, Mega Man 2, Castlevania, das erste Final Fantasy, Ninja Gaiden und Pac-Man. Zusammen mit vier Speicherständen pro Spiel kann man sich auch dann den Klassikern widmen, wenn man nur wenig Zeit für eine Runde hat.

Das Problem? Wenn man nicht gerade eine Ziege opfern will, um sie für den regulären Ladenpreis von 70 € zu kriegen, wird man auf das Angebot von Halsabschneidern eingehen müssen. Zumindest an einen zweiten Controller kommt man einfacher ran: Das NES Classic Mini unterstützt Wii und Wii U Classic- bzw. Pro-Controller.

Jans Weihnachtstipp: Entdeckt die prächtigen Schneelandschaften Himmelrands im neuen Glanz

Was passt wohl besser zur Weihnachtszeit als die kalte Landschaft von The Elder Scrolls V: Skyrim in der Special Edition. Nach über fünf Jahren macht Bethesda ihr Rollenspielepos erneut salonfähig und bringt euch Himmelsrand auf die Playstation 4, der Xbox One und dem PC. Mit der aufgehübschten Grafik lässt sich Skyrim gut sehen und lädt erneut zum erkunden ein. Für Konsolen-Spieler gibt es zudem noch ein Mod-Support, wodurch für mehr Abwechslung gesorgt ist. Jedoch hat das alles einen Haken: PS4 Spieler haben nur ein begrenzten Zugriff auf Modifikationen und insgesamt hat sich sonst nichts an dem Spiel getan. Es gibt immer noch dieselben Bugs und Glitches. Doch für alle, die noch nie die Weiten von Himmelsrand erkundet haben, ist die „Special Edition“ auf jeden Fall ein Kauf wert. Für Besitzer der Legendary Edition für den PC ist das Upgrade dann noch kostenlos. Eine schöne Geste von Bethesda.

Wer sich ein Eindruck von den grafischen Unterschieden machen möchte, kann dies hier im Video tun:

Die Auswahl der hier angepriesenen Spiele ist natürlich mehr als überschaubar, bei all den vielen und selbstverständlich grandiosen Spielen die in diesem Jahr erschienen sind. Da wären natürlich noch so großartige Titel wie etwa Overwatch, Titanfall 2, Rise of the Tomb Raider, Fifa 17, The Division, die Neuauflage von The Last Guardian oder das langerwartete Final Fantasy XV. Die Liste könnte nahezu ewig weitergehen. Wir hoffen zumindest das wir euch ein paar gute Tipps und Anregungen geben konnten und ihr bald zusammen oder auch auf eigene Faust durch neue Spielewelten streift. In diesem Sinne wünscht euch das gesamte Team vom Games-Magazin ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

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Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

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